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Sous Chef Bochum Jobs und Stellenangebote

2 Sous Chef Jobs in Bochum die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Sous Chef in Bochum
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Junior Souschef (m/w/d)

Internationales Evangelisches Tagungszentrum Wuppertal GmbH | 42275 Wuppertal

Werde Teil unseres Teams im Internationalen Evangelischen Tagungszentrum Wuppertal „Auf Dem Heiligen Berg“. Unser Gästehaus bietet 76 Zimmer und 18 moderne Veranstaltungsräume, ideal für diverse Events. Genießen Sie in unserem Speisehaus täglich regionale und internationale Küche im Buffet-Stil für bis zu 200 Gäste. Die Verwendung frischer Zutaten und kulinarisches Können stehen dabei im Fokus. Besuchen Sie unser Bistro mit Bar, optimal für Einzelgäste oder kleine Gruppen. Unsere ruhige Lage in Wuppertal lädt im Sommer zu entspannten Barbecues auf der Terrasse ein und garantiert eine angenehme Atmosphäre. +
Betriebliche Altersvorsorge | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
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Ausbildung zur/zum Köchin/Koch (m/w/d)

Bayer Gastronomie GmbH | 51373 Leverkusen

Nach Ihrem erfolgreichen Abschluss können Sie bei der Bayer Gastronomie Berufserfahrung als Assistenzkoch, Commis de Cuisine oder Chef de Partie sammeln und anschließend beispielsweise als Sous Chef oder Teamleitung Küche in die Führungsebene einsteigen +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Sous Chef Jobs und Stellenangebote in Bochum

Sous Chef Jobs und Stellenangebote in Bochum

Beruf Sous Chef in Bochum

Zwischen Pfanne und Personalführung – Sous Chefs im Bochumer Küchenkosmos

Wie fühlt sich das eigentlich an, als Sous Chef zwischen Ruhrgebietsrauhigkeit und kulinarischem Ehrgeiz zu jonglieren? Manchmal frage ich mich, ob dieser Job nicht weniger eine Position, sondern mehr eine Lebensform ist – wenigstens hier in Bochum, wo sich Industriegeschichte und Gastronomiewandel mit einem kräftigen Handschlag begegnen. Für Berufseinsteiger:innen oder Menschen, die ihren Arbeitsort wechseln wollen, bietet das eine Bühne, die mindestens so spannend wie widersprüchlich ist.


Vielseitige Aufgaben: Keine reine Routine, sondern Drahtseilakt

Jeder, der meint, als Sous Chef schickt man nur Rezepte durchs Haus und trägt einen selbstgerechten Ton zur Schau, der irrt gleich doppelt. Die Realität sieht anders aus: Wer in Bochum in mittleren oder größeren Häusern diesen Posten antritt, balanciert ständig zwischen Kreativität am Herd, Mitarbeitermotivation, Einkaufskalkulation – und nerviger Bürokratie, die keiner liest, aber alle unterschreiben müssen. Manchmal sind es die kleinen, nervigen Umwege (Stichwort Lieferengpässe in der Frischelogistik oder spontane Personalengpässe samstags um fünf), die einen im Ruhrpott-Küchenalltag wirklich auf Trab halten. Fachlich sind Organisationstalent, handwerkliche Souveränität und Führungsqualitäten kein Bonus, sondern schiere Notwendigkeit. Ich sag’s, wie ich’s erlebe: Wer improvisieren kann, gewinnt. Immer.


Arbeitsmarktlage – zwischen Sicherheitsgefühl und nervösem Wandel

Im letzten Jahrzehnt hat Bochum einen gastronomischen Strukturwandel durchwandert, den viele noch unterschätzen. Zahl der neuen, teils internationalen Konzepte wächst – manchmal wirkt’s fast so, als hätte jeder zweite Hipster sein Café, aber darunter gärt eine stille Nachfrage nach echten Sous Chefs. Nicht nur Systemgastronomen oder namhafte Hotels stellen ein, auch ambitionierte Einzelgastronomien hängen am Tropf qualifizierter Fachkräfte. Der Trend: Je stärker die Küche spezialisiert ist (man denke an Streetfood-Konzepte, vegane Gastronomie oder hochwertige Landhausküchen am Stadtrand), desto höher der Bedarf an Leuten, die schnell Verantwortung tragen können. Arbeitslosigkeit? Für qualifizierte Fachkräfte und ambitionierte Einsteiger:innen zurzeit erstaunlich selten ein Thema. Falls doch, liegt’s selten an der Region, meist an fehlender Praxiserfahrung oder Fehleinschätzung der Belastbarkeit. Aber das wäre ein anderes Kapitel …


Gehalt in Bochumer Küchen – zwischen Stolz und Ernüchterung

Klartext – die Gehälter in der Gastronomie haben nie den Ruf gehabt, großzügig zu sein. Und ja, auch in Bochum bewegen sich die Zahlen selten in schwindelerregender Höhe. Typisch ist ein Einstiegsniveau bei etwa 2.600 € bis 2.900 €, die Spanne wächst mit Erfahrung auf oft 3.000 € bis 3.400 € (in einigen wenigen Spitzenhäusern auch darüber, aber selten nachhaltig). Fairerweise: niedriger als in München oder Frankfurt, aber Lebenshaltungskosten und Mietniveau halten sich im Ruhrgebiet eben ebenfalls im Rahmen. Wer Beziehung statt Prestige sucht, fährt hier gar nicht so falsch. Was viele übersehen: Manche Zusatzleistungen – wie betriebliche Weiterbildung, Zuschläge, Teamprämien – machen die reinen Zahlen flexibler, als sie auf dem Papier aussehen. Ach, und den berühmten „Kaffee auf’s Haus“ gibt’s eigentlich auch noch irgendwo.


Regionale Praxis: Wandel durch neue Technologien und Wertewandel?

Was sich in Bochum bemerkbar macht: Moderne Küchentechnik zieht auch in traditionellen Häusern ein. Sous Vide, digitale Warenwirtschaft, automatisierte Bestellprozesse – das ist hier kein Hexenwerk mehr, sondern Teil des Alltags, sogar in klassisch geführten Küchen. Digitalisierung? Ein zweischneidiges Messer. Sie spart Nerven, zwingt aber auch dazu, ständig Neues zu lernen. Wer sich auf das Abenteuer einlässt, merkt schnell, dass Teamführung heute mehr bedeutet als Dienstplanschieben und Töpfe werfen – Stichwort Diversity, offene Kommunikation, Feedbackkultur. Der Nachwuchs hat andere Ansprüche und will nicht mehr als „Küchenlehrling vom alten Schlag“ behandelt werden. Das ist unbequem, aber auch eine echte Chance, wenn man offen damit umgeht.


Fazit? Vielleicht keins – aber eine Einladung

Bochum ist als Standort für Sous Chefs gerade kein Selbstläufer und kein Schlaraffenland. Aber gerade diese Mischung aus Tradition, Freiheit und trotziger Kreativität macht den Reiz aus. Wer etwas bewegen will, offen ist für Wandel – und ein bisschen keine Angst vor echten Menschen hat, findet hier eine Aufgabe, an der man wachsen kann. Oder manchmal auch einfach nur lauter lachen als anderswo.


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.