100 km»
  • Exakt
  • 10 km
  • 25 km
  • 50 km
  • 100 km
Jobs»
  • Jobs
  • Ausbildung
  • Weiterbildung
  • Praktikum
  • Schülerpraktika
  • Refugees

 

Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus

Lackingenieur Potsdam Jobs und Stellenangebote

3 Lackingenieur Jobs in Potsdam die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Lackingenieur in Potsdam
Arbeitsort
Arbeitszeit
Homeoffice
Position
Anstellungsart
Funktionsbereich
Sortieren
Qualitätsmanagementbeauftragter (m/w/d) - Schwerpunkt Lean & Prozessoptimierung merken
Qualitätsmanagementbeauftragter (m/w/d) - Schwerpunkt Lean & Prozessoptimierung

Karlheinz Gutsche GmbH | Berlin

Technische Ausbildung (Meister/Techniker) oder Studium im Bereich Ingenieurwesen/Wirtschaftsingenieurwesen; Zertifizierter QMB oder Auditor, idealerweise Lean Six Sigma Green/Black Belt; Erfahrung in industriellen Produktionsumgebungen, idealerweise mit +
Unbefristeter Vertrag | Betriebliche Altersvorsorge | Vermögenswirksame Leistungen | Jobrad | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Manager First Development Batch (f/m/d) merken
Manager First Development Batch (f/m/d)

Atotech Deutschland GmbH & Co. KG | 10115 Berlin

In der Rolle als Teamleiter für die First Development Batch definieren Sie die strategische Ausrichtung und leiten ein internationales Spezialistenteam in Deutschland und Indien. Ihre Verantwortung umfasst die Entwicklung des Golden Batch sowie die kontinuierliche Verbesserung bestehender Qualitäts- und Sicherheitsprozesse mittels Thermal-Analyse und Calorimetrie. Zudem unterstützen Sie alle chemischen Produktionsstandorte bei der Optimierung von Produktionsbatches und bei Troubleshooting-Aktivitäten. Gesucht wird ein erfahrener Chemie- oder Verfahrensingenieur mit einem Master-Abschluss in Chemieengineering oder Prozessengineering. Ein fundiertes technisches Verständnis chemischer Produktions- und Analysenprozesse ist erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines führenden multinationalen Unternehmens zu werden! +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
PhD student (m/f/d) in the field of chemistry or comparable - NEU! merken
PhD student (m/f/d) in the field of chemistry or comparable - NEU!

BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung | 10115 Berlin

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) sucht einen PhD-Studenten (m/w/d) im Bereich Chemie oder einem vergleichbaren Fachgebiet. Wir bieten eine Vergütung nach TVöD, Gruppe 13 und einen temporären Vertrag für 36 Monate. Die Arbeitszeit beträgt 75%, wodurch eine ideale Work-Life-Balance möglich ist. Bei BAM forschen wir zu sicherheitsrelevanten Themen in der Materialwissenschaft und Chemie. Unsere Projekte konzentrieren sich auf Energie, Infrastruktur und analytische Wissenschaften. Wenn Sie talentiert sind und Sinn für Forschung haben, sind Sie bei uns genau richtig! +
Work-Life-Balance | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Lackingenieur Jobs und Stellenangebote in Potsdam

Lackingenieur Jobs und Stellenangebote in Potsdam

Beruf Lackingenieur in Potsdam

Lackieren in Potsdam: Zwischen Innovation und Realitätsschock

Ich erinnere mich noch an den ersten Tag, als ich im Labor der Farben stand. Das Licht glitt über winzige Pigmentwolken, der Geruch leicht süßlich, fast medizinisch – willkommen im Mikrokosmos des Lackingenieurs. Wer hierzulande, inmitten der geschichtsträchtigen Potsdamer Kulisse, als Lackingenieur durchstartet, merkt schnell: Zwischen Kaiserbahnhof und Innovationspark herrscht ein bemerkenswertes Spannungsfeld – irgendwo zwischen altem Handwerk und Hightech-Branche.


Das Anforderungsprofil: Jeder Tag ein Experiment

Viele stellen sich die Tätigkeit monoton vor – ein bisschen Rezeptur, ein bisschen Rühren, viel Warten. Tatsächlich besteht die Realität aus einer erfreulichen Mischung: analytisch ja, praktisch sowieso, systematisch – und doch voller Überraschungen. Man arbeitet nicht nur mit Farben im klassischen Sinne, sondern bewegt sich mitten im Dreieck von Chemie, Materialwissenschaft und Verfahrenstechnik. An einem Tag diskutiert man mit Entwicklern die UV-Beständigkeit von Fassadenlacken, am nächsten ringt man mit Zulieferern um den richtigen Dispersionspartner, schiebt Tabellen voller Viskositätswerte hin und her – und dann ist da plötzlich das Ticken der Uhr. Produktionsfreigabe droht – Entscheidungen müssen her, und zwar flott.


Regionale Besonderheiten: Innovation unter Denkmalschutz

Potsdam ist vielleicht nicht das Epizentrum der deutschen Chemieindustrie, aber unterschätzen sollte man die Region nicht. Dank der Nähe zu Forschungseinrichtungen und einem wachsenden Öko-Bewusstsein werden hier Lacke entwickelt, die strengste Umweltrichtlinien erfüllen – grüne Chemie, nennt man das neuerdings. Das klingt modisch, ist aber für Praktiker oft eine knifflige Gratwanderung. An manchen Tagen denke ich: Wir sind Problemlöser mit Patenthunger, ständig gefangen zwischen Innovationsdruck und den Launen des Marktes. Die Nähe zu kulturhistorisch sensiblen Bauwerken (Stichwort: Denkmalschutz!) macht das Ganze nicht weniger spannend. Wer an Fassadenlacken arbeitet, trifft plötzlich auf Historiker statt Unternehmer – und der Diskussionsbedarf multipliziert sich gefühlt exponentiell.


Arbeitsumfeld und Verdienstaussichten: Luft nach oben – mit Widerhaken

Klartext: Die Labore Potsdams sind modern, die Anlagen oft auf neuestem Stand. Dennoch bleibt die Branche ein Nischenmarkt. Wer glaubt, hier sprudeln die Gehälter wie Frühlingsquellen, wird möglicherweise enttäuscht. Für Einsteiger mit Bachelor liegt das Monatsgehalt meist zwischen 2.800 € und 3.300 €; mit Master steigen die Werte auf 3.400 € bis 3.900 € – aber auch das ist, offen gesagt, eher solide als spektakulär. Wer Verantwortung übernimmt, Produktlinien betreut oder sich in Richtung Qualitätsmanagement entwickelt, kann die Grenze von 4.000 € knacken, doch auch hier gilt: Die ganz großen Sprünge sind selten. Ich finde, man muss das mögen – dieses Gefühl, am Puls der Technik, aber fernab der Börsen-Hochglanzwelt.


Jenseits der Zahlen: Weiterbildung, Sinnsuche und die kleine Unsichtbarkeit

Immer wieder erlebe ich, wie sich Neulinge an der Unsichtbarkeit des Berufs reiben. Lack, das klingt für viele nach simpler Farbe – dabei steckt hinter jeder Rezeptur ein Hauch Ingenieurskunst. Wer hier arbeitet, braucht Neugier und die Bereitschaft, sich ständig fortzubilden. In Potsdam existieren durchaus regionale Kooperationen mit Hochschulen, die up-to-date halten (Stichwort: nachhaltige Lacksysteme, Digitalisierung, Automatisierung). Aber: Das Fortbildungsangebot ist kleinteilig, die Branche – Hands aufs Herz – etwas eigenbrötlerisch. Wer darin eine Chance sieht, sich zu einem gefragten Spezialisten zu entwickeln, dem eröffnen sich durchaus Nischen. Manchmal fragt man sich allerdings, warum dieser Beruf nicht längst als kreativer Schmelztiegel – statt als blasser Chemietechnikerjob – gehandelt wird. Vielleicht braucht auch das noch ein bisschen Zeit.


Fazit? Nicht nötig

Am Ende bleibt für mich: Lackingenieur sein in Potsdam heißt, beständig an Schichtgrenzen zu rütteln – technisch wie sozial. Wer sich für den Spagat zwischen Tradition und Innovation, Sinnsuche und Praxis, begeistern kann (und mit gelegentlichen Frustmomenten umgehen kann), ist hier gut aufgehoben. Die Bühne mag klein sein, das Spielfeld ist es nicht.


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.