100 km»
  • Exakt
  • 10 km
  • 25 km
  • 50 km
  • 100 km
Jobs»
  • Jobs
  • Ausbildung
  • Weiterbildung
  • Praktikum
  • Schülerpraktika
  • Refugees

 

Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus

Lackingenieur Potsdam Jobs und Stellenangebote

4 Lackingenieur Jobs in Potsdam die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Lackingenieur in Potsdam
Arbeitsort
Arbeitszeit
Homeoffice
Position
Anstellungsart
Funktionsbereich
Sortieren
Mandatory internship in the field of chemistry ‘Electroless copper' merken
Mandatory internship in the field of chemistry ‘Electroless copper'

Atotech Deutschland GmbH & Co. KG | 10115 Berlin

Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams als Bachelor-Student in Chemie, Physik oder verwandten Fachrichtungen! Hier erwarten Sie spannende Laboreinblicke, sichere Handhabung gefährlicher Chemikalien und gesunde Teamarbeit. Sie sollten Erfahrung in spektroskopischen Methoden sowie Kenntnisse der Chemie von Übergangsmetallen mitbringen. Eine strukturierte und kommunikative Arbeitsweise in Englisch ist entscheidend; zusätzliche Sprachen sind von Vorteil. Wir bieten eine attraktive Vergütung von 450 €/Monat und suchen motivierte Talente aus vielfältigen Hintergründen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie mit uns nachhaltige Unternehmensinitiativen! +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Ausbildung Industriemechaniker (m/w/d) - NEU! merken
Ausbildung Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d) - NEU! merken
Ausbildung Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d) - NEU!

Vogt-Plastic GmbH | 14727 Premnitz

Hier direkt auf den Ausbildungsplatz bewerben: Online-Bewerbung: Vogt-Plastic GmbH; Paul-Schlack-Straße 1; 14727 Premnitz; personal@vogt-plastic.de. Referenznummer YF-36805 (in der Bewerbung bitte angeben). || Technik, Ingenieur, Technik. +
Betriebliche Altersvorsorge | Urlaubsgeld | Gutes Betriebsklima | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Ausbildung Elektroniker Betriebstechnik (m/w/d) - NEU! merken
Lackingenieur Jobs und Stellenangebote in Potsdam

Lackingenieur Jobs und Stellenangebote in Potsdam

Beruf Lackingenieur in Potsdam

Lackieren in Potsdam: Zwischen Innovation und Realitätsschock

Ich erinnere mich noch an den ersten Tag, als ich im Labor der Farben stand. Das Licht glitt über winzige Pigmentwolken, der Geruch leicht süßlich, fast medizinisch – willkommen im Mikrokosmos des Lackingenieurs. Wer hierzulande, inmitten der geschichtsträchtigen Potsdamer Kulisse, als Lackingenieur durchstartet, merkt schnell: Zwischen Kaiserbahnhof und Innovationspark herrscht ein bemerkenswertes Spannungsfeld – irgendwo zwischen altem Handwerk und Hightech-Branche.


Das Anforderungsprofil: Jeder Tag ein Experiment

Viele stellen sich die Tätigkeit monoton vor – ein bisschen Rezeptur, ein bisschen Rühren, viel Warten. Tatsächlich besteht die Realität aus einer erfreulichen Mischung: analytisch ja, praktisch sowieso, systematisch – und doch voller Überraschungen. Man arbeitet nicht nur mit Farben im klassischen Sinne, sondern bewegt sich mitten im Dreieck von Chemie, Materialwissenschaft und Verfahrenstechnik. An einem Tag diskutiert man mit Entwicklern die UV-Beständigkeit von Fassadenlacken, am nächsten ringt man mit Zulieferern um den richtigen Dispersionspartner, schiebt Tabellen voller Viskositätswerte hin und her – und dann ist da plötzlich das Ticken der Uhr. Produktionsfreigabe droht – Entscheidungen müssen her, und zwar flott.


Regionale Besonderheiten: Innovation unter Denkmalschutz

Potsdam ist vielleicht nicht das Epizentrum der deutschen Chemieindustrie, aber unterschätzen sollte man die Region nicht. Dank der Nähe zu Forschungseinrichtungen und einem wachsenden Öko-Bewusstsein werden hier Lacke entwickelt, die strengste Umweltrichtlinien erfüllen – grüne Chemie, nennt man das neuerdings. Das klingt modisch, ist aber für Praktiker oft eine knifflige Gratwanderung. An manchen Tagen denke ich: Wir sind Problemlöser mit Patenthunger, ständig gefangen zwischen Innovationsdruck und den Launen des Marktes. Die Nähe zu kulturhistorisch sensiblen Bauwerken (Stichwort: Denkmalschutz!) macht das Ganze nicht weniger spannend. Wer an Fassadenlacken arbeitet, trifft plötzlich auf Historiker statt Unternehmer – und der Diskussionsbedarf multipliziert sich gefühlt exponentiell.


Arbeitsumfeld und Verdienstaussichten: Luft nach oben – mit Widerhaken

Klartext: Die Labore Potsdams sind modern, die Anlagen oft auf neuestem Stand. Dennoch bleibt die Branche ein Nischenmarkt. Wer glaubt, hier sprudeln die Gehälter wie Frühlingsquellen, wird möglicherweise enttäuscht. Für Einsteiger mit Bachelor liegt das Monatsgehalt meist zwischen 2.800 € und 3.300 €; mit Master steigen die Werte auf 3.400 € bis 3.900 € – aber auch das ist, offen gesagt, eher solide als spektakulär. Wer Verantwortung übernimmt, Produktlinien betreut oder sich in Richtung Qualitätsmanagement entwickelt, kann die Grenze von 4.000 € knacken, doch auch hier gilt: Die ganz großen Sprünge sind selten. Ich finde, man muss das mögen – dieses Gefühl, am Puls der Technik, aber fernab der Börsen-Hochglanzwelt.


Jenseits der Zahlen: Weiterbildung, Sinnsuche und die kleine Unsichtbarkeit

Immer wieder erlebe ich, wie sich Neulinge an der Unsichtbarkeit des Berufs reiben. Lack, das klingt für viele nach simpler Farbe – dabei steckt hinter jeder Rezeptur ein Hauch Ingenieurskunst. Wer hier arbeitet, braucht Neugier und die Bereitschaft, sich ständig fortzubilden. In Potsdam existieren durchaus regionale Kooperationen mit Hochschulen, die up-to-date halten (Stichwort: nachhaltige Lacksysteme, Digitalisierung, Automatisierung). Aber: Das Fortbildungsangebot ist kleinteilig, die Branche – Hands aufs Herz – etwas eigenbrötlerisch. Wer darin eine Chance sieht, sich zu einem gefragten Spezialisten zu entwickeln, dem eröffnen sich durchaus Nischen. Manchmal fragt man sich allerdings, warum dieser Beruf nicht längst als kreativer Schmelztiegel – statt als blasser Chemietechnikerjob – gehandelt wird. Vielleicht braucht auch das noch ein bisschen Zeit.


Fazit? Nicht nötig

Am Ende bleibt für mich: Lackingenieur sein in Potsdam heißt, beständig an Schichtgrenzen zu rütteln – technisch wie sozial. Wer sich für den Spagat zwischen Tradition und Innovation, Sinnsuche und Praxis, begeistern kann (und mit gelegentlichen Frustmomenten umgehen kann), ist hier gut aufgehoben. Die Bühne mag klein sein, das Spielfeld ist es nicht.


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.