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Erziehungswesen Kassel Jobs und Stellenangebote

6 Erziehungswesen Jobs in Kassel die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung im Bereich Erziehungswesen in Kassel
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Sozialarbeiter*in / Sozialpädagoge*in / Staatlich anerkannte*r Erzieher*in (w/m/d) merken
Sozialarbeiter*in / Sozialpädagoge*in / Staatlich anerkannte*r Erzieher*in (w/m/d)

JumP - Verein für Jugend mit Perspektive e.V. | 34388 Trendelburg

Dein Abschluss: Bachelor Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder Sozialwesen, Erziehungswissenschaften; Staatlich anerkannte Erzieher*innen; Diplompädagogen*innen, Diplomsozialarbeiter*innen; Master mit einschlägigen Studienschwerpunkten z.B. +
Festanstellung | Unbefristeter Vertrag | Quereinstieg möglich | Flexible Arbeitszeiten | Gutes Betriebsklima | Work-Life-Balance | Fahrtkosten-Zuschuss | Homeoffice | Dringend gesucht | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Bereichsleitung Sozialwirtschaft (m/w/d) merken
Bereichsleitung Sozialwirtschaft (m/w/d)

IB Mitte gGmbH | 99894 Friedrichroda

Wesentliche Arbeitsbereiche sind die Hilfen zur Erziehung, die Arbeit in Kindertageseinrichtungen, Migrationshilfen, die Pflege, Schulbegleitung und verschiedene Bildungsmaßnahmen. +
Unbefristeter Vertrag | Weihnachtsgeld | Corporate Benefit IB Mitte gGmbH | Einkaufsrabatte | Work-Life-Balance | Flexible Arbeitszeiten | Weiterbildungsmöglichkeiten | Gutes Betriebsklima | Dringend gesucht | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Teamkoordinator*in (m, w, d) für den Bereich „Allgemeiner Sozialdienst“ merken
Teamkoordinator*in (m, w, d) für den Bereich „Allgemeiner Sozialdienst“

Landkreis Northeim | 37589 Kalefeld

Bundeskinderschutzgesetz, Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen, Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz, Jugendgerichtsgesetz); sowie Rechtskenntnisse in den angrenzenden Rechtsgebieten (SGB II, SGB IX, SGB XII) und umfangreiche Kenntnisse zur Erziehung +
Homeoffice | Gutes Betriebsklima | Unbefristeter Vertrag | Familienfreundlich | Weiterbildungsmöglichkeiten | Gesundheitsprogramme | Jobticket – ÖPNV | Betriebliche Altersvorsorge | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Duales Bachelorstudium Kindheitspädagogik (m/w/d) – bundesweit merken
Pflegefachkraft - Altenpflege / Psychiatrie (m/w/d) merken
Pflegefachkraft - Altenpflege / Psychiatrie (m/w/d)

Psychiatrisches Pflegezentrum Buntenbock GmbH | Clausthal-Zellerfeld

Von 32 Tagen Urlaub und einer Erholungsbeihilfe; Mobilität und Sachwerte: Wir bieten dir E-Bike-Leasing und Sachwertbezüge in Form von Tankgutscheinen; Zusätzliche Vergütungen: Du erhältst Zulagen für Spät-, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste, Anwesenheitsboni +
Corporate Benefit Psychiatrisches Pflegezentrum Buntenbock GmbH | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Sozialpädagoginnen bzw. Sozialarbeiterinnen / Sozialpädagogen bzw. Sozialarbeiter für das Programm „Modulare Qualifizierung für den Bereich Allgemeine Soziale Dienste“ (w/m/d) merken
Sozialpädagoginnen bzw. Sozialarbeiterinnen / Sozialpädagogen bzw. Sozialarbeiter für das Programm „Modulare Qualifizierung für den Bereich Allgemeine Soziale Dienste“ (w/m/d)

Magistrat der Stadt Kassel | Kassel

Das sechsmonatige Programm „Modulare Qualifizierung für den Bereich Allgemeine Soziale Dienste“ soll wesentliche Grundkenntnisse für die Tätigkeit in einer Regionalen Arbeitsgruppe der Abteilung Allgemeine Soziale Dienste des Jugendamtes vermitteln und +
Jobticket – ÖPNV | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Erziehungswesen Jobs und Stellenangebote in Kassel

Erziehungswesen Jobs und Stellenangebote in Kassel

Beruf Erziehungswesen in Kassel

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Das Erziehungswesen in Kassel im Realitätscheck

Manchmal frage ich mich, ob irgendjemand wirklich vorbereitet ist auf das, was ihn oder sie im Erziehungswesen in Kassel erwartet. Klar, die Ausbildung oder das Studium liefern ein Fundament, geben Methoden und Stichworte an die Hand – aber dann steht man da, vor einer Horde lebendiger Kinder oder inmitten hitziger Diskussionen mit Eltern, die mehr über den Tagesablauf ihrer Sprösslinge wissen wollen, als die sich selbst erinnern werden. Der Alltag im Erziehungswesen – das gilt für Berufseinsteigerinnen wie für erfahrene, wechselbereite Fachkräfte – ist ein ständiger Balanceakt zwischen fachlichen Idealen, realen Herausforderungen und den ganz eigenen Bedingungen der Region Kassel. Aber fangen wir vorne an.


Regionale Eigenheiten: Kassel und seine Institutionen

Kassel ist nicht Berlin. Und auch nicht München – zum Glück. Der Ton ist direkter, das Tempo moderater, aber unterschätzt bloß nicht die Vielfalt. Ob in Kindertagesstätten am Friedrichsplatz, im Jugendzentrum in Rothenditmold oder an einem der wachsenden Ganztagsgymnasien am Stadtrand: Die Spannbreite ist enorm. Hier prallen soziale Milieus aufeinander, wie man es in einer Stadt mittlerer Größe nicht immer vermuten würde. Es gibt gut ausgestattete, städtische Einrichtungen, aber auch freie Träger, die beim Personalschlüssel regelmäßig ins Schwitzen geraten. Wer „Kassel“ nur als Documenta, Herkules und ICE-Knoten begreift, übersieht gern die sozialen Brennpunkte – und, ja, die Kids, die man eben nicht mit pädagogischen Bastelsets hinterm Ofen hervorlockt.


Anforderungen zwischen Idealismus und Tagesgeschäft

Was heißt das für Berufseinsteigerinnen und wechselwillige Fachkräfte? Zunächst: Das Anforderungsprofil ist eine eigene Kunstform. Teamfähigkeit, Geduld, Know-how im Konfliktmanagement, Kreativität in der Elternarbeit – die klassische Checkliste, klar. Aber was viele unterschätzen: Auch die Fähigkeit, mit bürokratischen Hürden, ständig neuen Dokumentationspflichten und einem wechselhaften Personaleinsatz klarzukommen, ist überlebenswichtig. Das klingt ernüchternd? Vielleicht. Aber auch nach den ersten anstrengenden Monaten spüre ich bei vielen (mich eingeschlossen) diese Mischung aus Erschöpfung und Überzeugung, dass das hier nicht irgendein Job ist. Gerade in Kassel ist der Wunsch nach Innovation spürbar – etwa durch integrative Konzepte oder Digitalisierungsprojekte, die trotz geteilter Resonanz frischen Wind bringen. Doch zwischen ambitionierten Konzeptpapieren und dem Lärmpegel in der Turnhalle – irgendwo da wächst man über sich hinaus. Oder eben nicht.


Lohn, Realität und die Sache mit der Wertschätzung

Zum Geld. Da wird es immer ein wenig schräg – nicht nur im Erziehungswesen, aber hier ganz besonders. Einstiegsgehälter liegen meist zwischen 2.800 € und 3.200 €, je nach Träger und Qualifikation. Nach ein paar Jahren sind in städtischen Einrichtungen Werte von 3.400 € bis 3.800 € zu erreichen. Klingt solide – bis man den tatsächlichen Aufwand, Schichtdienste, und emotionale Arbeit gegenrechnet. Privat höre ich regelmäßig: „Dafür, dass du den ganzen Tag mit Kindern spielst, wirst du aber gut bezahlt.“ Lustig, wie so oft übersehen wird, dass die Deeskalation eines Wutanfalls oder die Abwehr von Burnout bei Kolleginnen nichts mit Fangen oder Memory zu tun hat. Trotzdem, die gesellschaftliche Anerkennung wächst langsam. In Kassel fordern Träger und Politik verstärkt bessere Arbeitsbedingungen, aber der Widerstand alter Strukturen bleibt ein dickes Brett.


Entwicklung und Weiterbildung: Sackgassen oder Chancenland?

Eines muss man Kassel zugutehalten: Wer sich weiterentwickeln will, findet Wege – Fortbildungen zu Inklusion, Sprachförderung oder Medienpädagogik haben hier in den vergangenen Jahren zugelegt. Es gibt Kooperationen mit der Uni, regionale Fachtage, und bei einigen Trägern sogar echte Freiräume für innovative Projekte. Aber, Hand aufs Herz: Nicht alle profitieren davon. Wer Jahr für Jahr zu viele Überstunden ansammelt oder nach Personalausfällen keine Luft zum Atmen hat, wird ausgerechnet dann ausgebremst, wenn es am wichtigsten wäre. Und doch: Das Gefühl, gemeinsam an etwas weiterzudenken – gerade mit den Kindern und Jugendlichen, die in Kassel eben so sind, wie sie sind –, macht diese Arbeit besonders.


Fazit? Vielleicht – aber kein glatter Schlussakkord

Wer im Erziehungswesen in Kassel einsteigt oder neu beginnt, bekommt keine Lösungen geliefert, aber jede Menge Möglichkeiten, sich einzumischen. Es braucht eine dicke Haut, ein warmes Herz und viele offene Ohren. Und manchmal eben auch ein wenig Humor im Angesicht des täglichen Wahnsinns. Ich bleibe dabei: Ohne illusionslose Hoffnung, mit einem Rest Vorsicht und der Bereitschaft, hier und da über sich selbst zu lachen, lässt sich das Berufsleben in Kassels Erziehungseinrichtungen nicht aushalten – aber es lohnt sich. Irgendwie. Und irgendwie auch ganz besonders gerade hier.