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Bioinformatiker Mülheim an der Ruhr Jobs und Stellenangebote

2 Bioinformatiker Jobs in Mülheim an der Ruhr die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Bioinformatiker in Mülheim an der Ruhr
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Ausbildung Biologielaborant / Biologielaborantin

Miltenyi Biotec B.V. & Co. KG | 51429 Bergisch Gladbach

Seit 35 Jahren revolutioniert Miltenyi Biotec die biomedizinische Forschung mit innovativen Lösungen in Zell- und Gentherapien. Unser Ziel ist es, Krebs und andere schwere Krankheiten zu besiegen. In einem kreativen Arbeitsumfeld fördern über 4.800 Mitarbeiter aus mehr als 50 Ländern eigenverantwortliches Arbeiten. Während deiner Ausbildung entdeckst du die Vielfalt der Biologie, einschließlich Immunologie und Molekularbiologie. Du wirst die Bereiche Forschung, Entwicklung, Qualitätskontrolle und Produktion kennenlernen. Unsere Produkte finden Anwendung in der Zellbiologie, Stammzellforschung und klinischen Medizin, was spannende Perspektiven für deine Karriere eröffnet. +
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Praktikant Life Science / Advisory (m/w/d)

Deloitte | 40213 Düsseldorf

Starte deine Karriere als Praktikant im Bereich Life Science / Advisory (m/w/d) in Berlin, Düsseldorf oder München. Nutze die Chance, an spannenden Kundenprojekten in Regulatory Affairs, Qualitäts- und Risikomanagement mitzuwirken. Du wirst Analysen zu regulatorischen Standards durchführen und dein Team bei der Umsetzung unterstützen. Zudem bist du aktiv an innovativen Projekten in den Bereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Prozessoptimierung beteiligt. Erstelle aussagekräftige Präsentationen, die Entscheidungsträgern helfen, und werde Teil eines dynamischen, interdisziplinären Teams. Sichere dir jetzt die Möglichkeit, den Unterschied in der Life Science-Branche zu machen! +
Work-Life-Balance | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Bioinformatiker Jobs und Stellenangebote in Mülheim an der Ruhr

Bioinformatiker Jobs und Stellenangebote in Mülheim an der Ruhr

Beruf Bioinformatiker in Mülheim an der Ruhr

Bioinformatiker in Mülheim an der Ruhr: Zwischen Zahlen, Algorithmen und Ruhrgebietsrealität

Manchmal wundere ich mich, wie unscheinbar die Biomathematik im Gespräch unter Kolleginnen und Kollegen daherkommt – dabei sind die digitalen Schaltstellen zwischen Biologie und IT längst im Herzschlag moderner Forschung angekommen. In Mülheim an der Ruhr, jener Stadt mit Industrie-Patina, sprießen die Chancen für Bioinformatikerinnen und Bioinformatiker leiser, aber nicht weniger bedeutend als in den Platzhirschen Frankfurt oder München. Die Tätigkeit? Weder ein virtuoses Jonglieren mit Pipetten noch das ewige Hocken an der Lötstation. Sondern: Algorithmen auf molekulare Zusammenhänge ansetzen, Muster in die Unsichtbarkeit zerren, wo andere nur Chaos wittern. Klingt nach Mammutaufgabe? Ist es manchmal auch. Aber genau das ist der Reiz – zumindest für all jene, die keinen Schweißausbruch beim Wort „Sequenzanalyse“ bekommen.


Die Bandbreite der Aufgaben gleicht einem gut gefüllten Baukastensatz: Früher war der Gencode ein kniffliges Rätsel – heute zerren Hochleistungsrechner Billionen Datenschnipsel ins Licht, und Mülheim befand sich eine Zeit lang außerhalb des Scheinwerferkegels. Mittlerweile aber haben Institute und forschungsorientierte Unternehmen das Potenzial begriffen, das zwischen Evonik, Max-Planck-Institut und den kleineren Biotech-Start-ups brodelt. Wer hier als Bioinformatiker einsteigt – ob als blutjunger Absolvent, umtriebiger Quereinsteiger oder Experte mit Umzugswunsch – bekommt selten Routine um die Ohren gehauen. Keine Woche wie die andere. Stattdessen verhandelt man zwischen statistischer Auswertung, Softwareentwicklung und gelegentlich dem Pragmatismus der angewandten Biologie. Die Anforderungen? Klar, ein abgeschlossenes Studium, aber damit allein lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Eigenwillige Skriptsprachen, trickreiche Datenbanken, die Tücke der Visualisierung riesiger Datenmengen – kaum jemand hier, der sich vor nerdigen Details fürchtet. Gut so.


Die Arbeitslandschaft? Etwas kleinteilig, zugegeben – hier ein Biotech-Labor, dort ein Forschungsinstitut, manchmal eine IT-Abteilung im pharmazeutischen Betrieb. Was auffällt: Kaum Mega-Campus, eher verwobene Kooperationen, persönliche Kontakte, das Gute-alte-Du der Szene, und dann doch wieder ein erstaunlich professionelles Umfeld. Wer glaubt, Ruhrgebiet und Hightech passten nicht zusammen, hat offenbar die letzten Jahre verschlafen. Der technologische Schwung kommt allerdings nicht von ungefähr. Molecular Docking, KI-gestützte Bildanalyse oder Big-Data-Lösungen für klinische Studien – was andernorts als Zukunftsmusik gilt, ist hier längst im Alltag angekommen. Zugegeben: Ein bisschen Pioniergeist braucht es noch, denn klassische Strukturen haben im Revier Nachhall. Aber: Die Offenheit für Experimentierfreude – die spürt man zwischen den Zeilen der Stellenausschreibungen.


Das liebe Thema Gehalt: Wer frisch anheuert – sagen wir, nach einem Masterabschluss – darf sich in Mülheim am unteren Ende oft zwischen 3.000 € und 3.500 € wiederfinden. Luft nach oben ist reichlich vorhanden, gerade wenn Spezial-Expertise oder industrienahe Erfahrung mit ins Spiel kommt. Wer sich im Schnitt zwischen 3.500 € und 4.400 € bewegt (und das ist hier keine Seltenheit), sollte nicht den Fehler machen, das sofort für die goldene Eintrittskarte zu halten. Die regionalen Unterschiede, etwa zu den Gehältern in Bayern oder Hessen, bleiben spürbar. Dafür punktet Mülheim mit moderaten Lebenshaltungskosten – ein Satz, den ich selbst kaum glauben mag, wenn ich meine Miete im Kopf überschlage. Aber tatsächlich: Im Vergleich zu den Metropolen am Main oder in Berlin bleibt oft mehr Netto vom Brutto übrig. Irgendwer muss die Brötchen ja bezahlen.


Was viele unterschätzen: Hier zu arbeiten bedeutet nicht nur, Bioinformatik auf Spitzenniveau zu betreiben – sondern auch, sich auf die manchmal eigensinnigen Rhythmen einer Region einzulassen, die zwar im Schatten großer Namen steht, aber mit Beharrlichkeit und Erfindungsgeist zu überzeugen weiß. Weiterbildungsmöglichkeiten? Liefern Institute wie das Max-Planck-Institut so selbstverständlich wie der Bäcker das Brot. Von angewandter Statistik bis hin zum maschinellen Lernen – langweilig wird's jedenfalls nicht. Manchmal frage ich mich, ob wir als regionale Bioinformatik-Community zu leise sind … Aber vielleicht ist das typisch fürs Revier: Erst machen. Dann reden. Oder eben andersherum.


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.