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Bioinformatiker Bonn Jobs und Stellenangebote

4 Bioinformatiker Jobs in Bonn die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Bioinformatiker in Bonn
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Postdoctoral Researcher / Bioinformatician (f/m/x) merken
Postdoctoral Researcher / Bioinformatician (f/m/x)

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) | 53111 Bonn

Wir suchen einen engagierten Postdoc/Bioinformatiker (f/m/x) in Bonn (Code: 1535/2026/4). In unserer Forschungsgruppe “Population & Clinical Neuroepidemiology” unter der Leitung von Prof. Ahmad Aziz werden Sie die Datenakquise und -verarbeitung überwachen, inklusive Genotypisierung und DNA/RNA-Sequenzierung. Sie betreuen zudem Doktoranden und analysieren Next-Generation Sequenzierungsdaten. Ihre Aufgaben umfassen die Entwicklung innovativer bioinformatischer Methoden zur Bewertung von genomischer Instabilität und somatischen Mutationen. Außerdem sind Sie für das Schreiben von Manuskripten für Fachzeitschriften verantwortlich. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines dynamischen Teams zu werden! +
Work-Life-Balance | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Professur für Clinical Computational Cancer Biology (W3) (w/m/d) merken
Professur für Clinical Computational Cancer Biology (W3) (w/m/d)

Universität zu Köln - Medizinische Fakultät | 50667 Köln

Die Universität zu Köln, eine der größten Hochschulen Deutschlands, sucht eine*n Universitätsprofessor*in (W3) für Clinical Computational Cancer Biology. Diese Position ist Teil einer gemeinsamen Initiative mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), einem der führenden Krebsforschungszentren Europas. Die Medizinische Fakultät der Universität bietet ein außergewöhnliches Umfeld für innovative Krebsforschung. Ziel ist es, „Forschen für ein Leben ohne Krebs“ zu ermöglichen. Bewerbungen sind ab sofort für eine unbefristete Stelle im privatrechtlichen Dienstverhältnis willkommen. Interessierte Wissenschaftler*innen sind eingeladen, ein Teil dieser wegweisenden Forschung zu werden. +
Unbefristeter Vertrag | Kinderbetreuung | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
PhD Candidate (f/m/x) in Ophthalmic Epidemiology merken
PhD Candidate (f/m/x) in Ophthalmic Epidemiology

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) | 53111 Bonn

Das PhD-Projekt unter der Leitung von Dr. Petra Larsen fokussiert sich auf ophthalmische Epidemiologie innerhalb der Rhineland Study. Diese umfassende Langzeitstudie untersucht entscheidende Faktoren für die Gehirngesundheit. Wir suchen eine engagierte, aufstrebende Forscherin oder einen Forscher mit starkem Interesse an multi-omic Ansätzen und Augenbildgebung. Der Fokus liegt auf altersbedingter Makuladegeneration, und der Starttermin ist spätestens der 01.08.2026. Unser Team analysiert tiefgehende Phänotypen des retinalen Alterns und präklinische Veränderungen. Ziel ist es, Risikofaktoren für die Entstehung und den Verlauf von Erkrankungen zu identifizieren. +
Work-Life-Balance | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Praktikant Life Science / Advisory (m/w/d) merken
Praktikant Life Science / Advisory (m/w/d)

Deloitte | 40213 Düsseldorf

Sichere deinen Karriereerfolg als Praktikant im Bereich Life Science / Advisory (m/w/d) an Standorten in Berlin, Düsseldorf und München. Du arbeitest an spannenden Kundenprojekten in Regulatory Affairs, Qualitätsmanagement und Risikoanalyse. Deine selbständigen Analysen zu regulatorischen Standards sorgen für fundierte Entscheidungsgrundlagen. Gemeinsam mit deinem Team entwickelst du innovative Ansätze wie Prozessoptimierung, digitale Lösungen und Künstliche Intelligenz. Deine Präsentationen unterstützen die strategische Kommunikation innerhalb des interdisziplinären Teams. Werde Teil unserer Mission, den Unterschied im Life Science-Sektor zu gestalten und bewirb dich jetzt! +
Work-Life-Balance | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Bioinformatiker Jobs und Stellenangebote in Bonn

Bioinformatiker Jobs und Stellenangebote in Bonn

Beruf Bioinformatiker in Bonn

Bioinformatik in Bonn: Zwischen Datenflut und Forschergeist

Wer sich in Bonn auf die Reise als Bioinformatiker begibt, landet irgendwo zwischen Reagenzglas und Rechenzentrum. Eine seltsame Zwitterexistenz, manchmal. Mit eigenem Reiz, aber auch ein paar Hürden. Gerade als Berufseinsteiger oder Umsteiger, den frischen Masterabschluss noch warm in der Hand, stolpert man nicht selten über die Frage: Warum fällt ausgerechnet hier vom Gen-Datensatz bis zum maschinell berechneten Wirkstoff alles zusammen? Eine Region zwischen Auenwald und Beethoven-DNA – das hat Stil. Aber es hat eben auch sehr konkrete Gründe.


Arbeitsfeld: Mehr als nur Schreibtisch und Bildschirm

Klar, Datenanalyse, Modellieren, Algorithmen tüfteln – das klingt erstmal nach Schreibtischjob mit ewiger Bildschirmzeit. Und ganz ehrlich: Manchmal ist es das auch. Aber der Alltag in Bonner Bioinformatikgruppen ist überraschend bunt. Wer wollte, kann morgens noch über der RNA-Seq-Analyse brüten und sitzt am Nachmittag im Meeting mit Medizinern, die sich den Kopf über Tumorgenetik zerbrechen. Oder, etwas schrulliger, mit Chemikern, die ihre Zufallsbegegnung mit Künstlicher Intelligenz feiern wie das erste Bier im Frühling. Die Nähe zur Uni Bonn und den diversen Forschungsclustern sorgt für ständige fachliche Reibung und eine gewisse Offenheit für Quereinsteiger. Bodenständiger wäre es vielleicht anderswo.


Regionale Besonderheiten: Zwischen Traditionsforschung und Tech-Trend

Man kann die Bonner Forschungslandschaft nicht beschreiben, ohne die Max-Planck-Institute, die Uni-Klinik oder das DZNE zu erwähnen. Wäre auch irgendwie vermessen. Allein die Tatsache, dass hier seit Jahren an Alzheimer-Genetik, Pflanzenbiotechnologie und Systemmedizin gearbeitet wird, hat die Region zu einer Art Bioinformatik-Knotenpunkt werden lassen. Die Verquickung von klassischer Grundlagenforschung mit KI-getriebener Datenanalyse ist in Bonn fast schon Normalbetrieb. Heißt das, der Standort ist immun gegen Unsicherheit? Wohl kaum. Aber das thematische Spektrum – von Pharma bis Umwelt – erlaubt Variantenreichtum, der andernorts kaum zu finden ist. Was viele unterschätzen: Hier kann sogar ein „Nischenfreak“ mit Affinität zu Biodiversitätsstatistik oder Metabolomics Karriere machen.


Was Arbeitgeber fordern – und kaum zugeben

Hand aufs Herz: Welcher Bioinformatiker hat in Uni-Seminaren wirklich gelernt, ein molekularbiologisches Labor zu verstehen und gleichzeitig Coden zu können, als hinge der Nobelpreis davon ab? In Bonn sind die Erwartungen an Berufseinsteiger meist erstaunlich hoch – und nicht immer offen ausgesprochen. „Teamfähigkeit“ und „interdisziplinäres Denken“ bleiben die alten Bewerbungsfloskeln. Welche Rolle aber die Fähigkeit spielt, sich sowohl in Python als auch in medizinischer Statistik zu Hause zu fühlen, erschließt sich manchmal erst, wenn man mitten im Projekt steckt. Spätestens dann landet man schnell im Zwiespalt zwischen Datenwüste und Fachjargon, mit unklarer Rollenzuteilung. Übrigens: Soft Skills wie Kommunikationsvermögen oder ein Händchen fürs Dolmetschen zwischen Chemie und IT werden zwar selten im Anforderungsprofil erwähnt, sind aber Gold wert. In der Praxis sowieso, im Vorstellungsgespräch nur manchmal.


Gehalt, Perspektiven, Weiterbildung: Das Bonner Paradoxon

Das Gehaltsniveau? Nicht zu hoch stapeln – aber auch nicht zu tief. In Bonn liegen die meisten Einstiegsgehälter irgendwo zwischen 3.200 € und 3.900 €. Klar, die Schwankungsbreite ist da – wissenschaftliche Institute zahlen tendenziell weniger, private Firmen, insbesondere aus Pharma oder Biotech, pushen auch mal auf 4.200 € oder darüber. Je nach Aufgabenfeld, Tarifbindung und Softwarekenntnis. Aber jetzt mal ehrlich: Reich wird man nicht, aber auch nicht arm. Entscheidender, das zeigt sich im Alltag, ist die Dynamik der Themen. Ständige Weiterbildung ist unausweichlich, das Angebot reicht von spezialisierten Workshops des DZNE bis hin zu Zertifikaten rund um Machine Learning oder Cloud-Computing. Gegen Stillstand hilft das nicht – aber gegen fachlichen Frust schon eher.


Wohin die Reise geht – und warum Bonn (noch) ein Magnet bleibt

Was bleibt am Ende dieses kleinen Rundgangs? Bonn ist kein Biotech-Mekka wie München, aber eine Art stiller Magnet für Bioinformatiker und solche, die noch schwanken. Die lokale Szene profitiert von kurzen Wegen zwischen Fachbereichen, von einer gewissen „Wir kennen uns noch aus dem Labor“-Mentalität. Der Arbeitsplatz ist selten reine Theorie – immer wieder landet das große Datenpuzzle doch auf dem Schreibtisch. Klar, Unsicherheiten bleiben: Die Technologielandschaft verschiebt sich laufend, und so mancher Auftrag wandert Richtung KI-Schmiede oder Start-up. Aber vielleicht ist das genau der Reiz: Bioinformatik in Bonn heißt, am Rand des Disziplinenkuchens zu sitzen und sich – Überraschung – immer wieder ein neues Stück abschneiden zu dürfen. Nicht immer planbar, manchmal unbequem, aber mit eigenem Taktgefühl. Und das ist heutzutage ein seltener Luxus.


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  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.