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Bioinformatiker Braunschweig Jobs und Stellenangebote

3 Bioinformatiker Jobs in Braunschweig die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Bioinformatiker in Braunschweig
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Universitätsprofessur für Biotechnologie (W3) merken
Universitätsprofessur für Biotechnologie (W3)

Technische Universität Braunschweig | 38100 Braunschweig

An der Universität wird eine W3-Professur für Biotechnologie zum 1. Oktober 2026 ausgeschrieben. Diese Schlüsselposition fokussiert sich auf innovative Forschungsansätze im Bereich Biochemie und Bioinformatik. Der Stelleninhaber/die Stelleninhaberin wird entscheidend zur Aufklärung metabolischer Krankheitsmechanismen bei Infektionen und Neurodegeneration beitragen. Die Nutzung modernster Metabolismusforschung zur Entwicklung von Biomarkern und Therapien ist wünschenswert. Eine herausragende internationale Expertise in Wirt-Pathogen-Interaktionen und Metabolismusregulation ist erforderlich. Bewerbungen sind ausdrücklich von Fachleuten mit hohem Forschungspotenzial erwünscht, die biotechnologische Anwendungen vorantreiben möchten. +
Familienfreundlich | Kinderbetreuung | Unbefristeter Vertrag | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
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Universitätsprofessur für Biotechnologie (W3)

TU Braunschweig | 38100 Braunschweig

Die Fakultät für Lebenswissenschaften sucht eine Professur für Biotechnologie (W3), die zum 1. Oktober 2026 zu besetzen ist. Diese Schlüsselposition wird die Forschungsrichtung des Instituts für Biochemie, Biotechnologie und Bioinformatik neu gestalten. Der Fokus liegt auf den metabolischen Grundlagen von Krankheitsmechanismen in Bezug auf Infektionen und Neurodegeneration. Bewerber:innen sollten fortschrittliche Methoden der Metabolismusforschung anwenden, um Pathogenitätsprozesse zu klären. Ziel ist die Entwicklung von Biomarkern, metabolischen Therapien und Therapeutika. Eine herausragende internationale Expertise in der modernen Biotechnologie, insbesondere in der Metabolismusforschung, wird vorausgesetzt. +
Familienfreundlich | Kinderbetreuung | Unbefristeter Vertrag | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Graduate (m/f/d) - Growing with Data merken
Graduate (m/f/d) - Growing with Data

KWS Group | 37574 Einbeck

Erleben Sie ein internationales Umfeld in einer familiären Atmosphäre, das Ihnen hilft, wertvolle Netzwerke aufzubauen. Als familiengeführtes Unternehmen setzen wir auf Teamgeist, Vertrauen und visionäres Denken. Unsere Unternehmenskultur fördert eine unterstützende Arbeitsumgebung, die neuen Mitarbeitern vom ersten Tag an ein Gefühl der Zugehörigkeit bietet. Wir bieten maßgeschneiderte Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die besonders für Absolventen entwickelt wurden. Dazu zählen spezielle Programme für frühe Führungskompetenzen, Projektmanagement und Geschäftskenntnisse. Durch ein intensives Onboarding-Programm erhalten Sie wertvolle Einblicke in unsere Unternehmensstrategie und die Möglichkeit, sich mit Führungskräften zu vernetzen. +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Bioinformatiker Jobs und Stellenangebote in Braunschweig

Bioinformatiker Jobs und Stellenangebote in Braunschweig

Beruf Bioinformatiker in Braunschweig

Zwischen Sequenzen und Zukunftsmusik – Bioinformatik in Braunschweig

Braunschweig. Das klingt für viele nach Löwenstadt, Technische Uni, vielleicht noch Eintracht. Für mich aber – und vermutlich auch für die, die sich neu oder nochmals mit Bioinformatik in dieser Region beschäftigen – steht die Stadt vor allem für eines: eine seltsam unterschätzte Dichte an Lebenswissenschaften, Forschung – und diesen eigenwillig fragmentierten Mittelstand, der an Biotech und IT tüftelt, irgendwo zwischen Weltmarkt und Labor-Schweiß. Warum erzählt das in so wenigen Karriereführern jemand?


Berufsbild ohne klare Kanten – was Bioinformatiker hier (wirklich) tun

Der Job, den man als Bioinformatiker in Braunschweig ausfüllt, wirkt auf den ersten Blick wie der sprichwörtliche Tausendsassa: Man sitzt mal in Helmholtz-Institutionen und quält sich durch Genomdaten, nächsten Tag arbeitet man an Algorithmen für Pflanzenzüchtung oder sogar an Diagnostiktools für regionale Start-ups – ja, tatsächlich, davon gibt’s hier einige. Die Bandbreite der Aufgaben überrascht selbst Leute, die es gewohnt sind, Zahnräder in Systemen zu betrachten: Von Proteomik bis Metabolomik, von klassischer Sequenzanalyse bis hin zu Data-Mining im klinischen Kontext. Nicht zu unterschätzen: Schnittstellenkompetenz. Sprich, man muss nicht nur Daten, sondern am besten auch Biologen und Informatiker gleichzeitig verstehen. Manche nennen das „Brückenbauer“, ich würde sagen: gelegentlich schlicht Jongleur im Labor-Jargon.


Braunschweigs Besonderheiten – Chancen und Stolpersteine

Was viele unterschätzen: Der Arbeitsmarkt für Bioinformatiker hier ist nicht völlig überlaufen, aber auch nicht so leergefegt wie in den einschlägigen Metropolen. Es gibt die Großen – Helmholtz, TU, die Bundesforschungsanstalten –, aber dazwischen wuseln spezialisierte Dienstleister, Biotechnologie-Firmen und mittelständische Softwareschmieden. Die Sektoren verzahnen sich, aber selten glatt: Das kann für Einsteiger und erfahrene Umsteiger gleichermaßen tückisch wie reizvoll sein. Wer auf reines „Modellieren im stillen Kämmerlein“ hofft, wird enttäuscht – öfter heißt es: Interdisziplinäres Denken, schnelle Lernkurven, manchmal die berühmte Extrameile nach Feierabend. Die Entwicklung der Biotech-Branche in der Region ist definitiv dynamisch, aber nicht ohne gelegentliche Rückschläge (wer etwa an die wechselhaften Förderlandschaften denkt oder an die typische Projektlogik im Forschungsbetrieb).


Tabuthema Gehalt – Realitäten und Erwartungen

Geld. Es wird selten offen diskutiert, dabei bleibt es für Berufseinsteiger und Wechselwillige ein knallharter Faktor. Die Region Braunschweig ist nicht München, aber auch nicht irgendein Landstrich mit Lohn-Dumping: Einstiegsgehälter für Bioinformatiker, die von der Uni oder als Quereinsteiger kommen, liegen meist im Bereich von 3.000 € bis 3.400 € – je nach Qualifikation, Aufgabenbereich und Arbeitgeber. Klar, der Sprung zu 4.000 € oder mehr ist drin, aber oft erst nach ein paar Jahren und meist bei industriellen Arbeitgebern. Das öffentliche Forschungsumfeld bleibt da leider manchmal etwas träger – tarifgebunden, aber immerhin mit Aussicht auf Entwicklung. Zu oft übrigens unter Wert verkauft: Wer seine Zusatzkenntnisse in Data Science, maschinellem Lernen oder sogar domänenspezifischer Biologie ins Feld führt, kann und sollte das auch in der Verhandlung in den Ring werfen. Ich habe den Eindruck, dass sich hier zu viele unter Wert einordnen lassen, nur weil das Klima so kollegial und „familiär“ erscheint.


Fortbildung mit Braunschweiger Lokalnote

Überraschend gut (ja, wirklich!): Die lokalen Weiterbildungsmöglichkeiten. Die TU bietet nicht nur formale Masterprogramme, regelmäßig gibt es Workshops – mal zur Hochdurchsatz-Datenanalyse, mal zu datenrechtlichen Spezialfragen. Ein paar Institute und Firmen scheinen sich regelrecht darum zu reißen, lokale Absolventen fitzumachen für den Spagat zwischen Biologie und IT. Wer offen bleibt für neue Tools und Methoden, steht selten lange still – besonders jetzt, wo künstliche Intelligenz und Automatisierung keine Schlagworte mehr sind, sondern handfeste Teildisziplinen. Noch vor drei Jahren – so mein Eindruck – war maschinelles Lernen ein Extra. Heute: Eintrittskarte.


Fazit oder lieber Zwischenruf?

Das Berufsbild des Bioinformatikers in Braunschweig balanciert zwischen Innovation und Tradition, zwischen akademischer Forschung und Wirtschaft. Es ist ein Feld, das Überraschungen bietet – nicht immer bequeme, aber meistens lohnende. Manchmal fragt man sich, ob man eher Dolmetscher, Entwickler oder Pfadfinder ist. Die Region verlangt Flexibilität, Mitdenken – und manchmal auch, dass man eigene Wege erkundet, die so nicht im Curriculum standen. Aber Hand aufs Herz: Wer Innovation nicht scheut und keine Angst vor Datenmengen hat, wird sich schwer tun, einen spannenderen Ort in Deutschland zu finden. Vieles, was hier noch klein und unaufgeregt wirkt, könnte leise groß werden. So unspektakulär das manchmal klingt: Es ist Gold wert, wenn man’s zu schätzen weiß. Oder anders gesagt: Hier brummt was, nur nicht immer so laut, wie man denkt.


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.