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Molekulare Biologie Heidelberg Jobs und Stellenangebote

5 Molekulare Biologie Jobs in Heidelberg die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung im Bereich Molekulare Biologie in Heidelberg
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Technischer Assistent (m/w/d) - NEU! merken
Technischer Assistent (m/w/d) - NEU!

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) | 69117 Heidelberg

Die Abteilung für Systembiologie der Signaltransduktion entschlüsselt molekulare Mechanismen, die Zellkommunikation und Zellentscheidungen regulieren, da ein Versagen dieser Kontrollmechanismen zur Tumorentwicklung beiträgt. +
Flexible Arbeitszeiten | Vermögenswirksame Leistungen | Familienfreundlich | Jobticket – ÖPNV | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Molekularbiologen/in (PostDoc) - NEU! merken
Molekularbiologen/in (PostDoc) - NEU!

Thoraxklinik-Heidelberg gGmbH | 69117 Heidelberg

Molekularbiologen/in (Post; Doc). Teilzeit / Vollzeit: Die zu bearbeitenden Forschungsthemen sind die Genetik des Lungenhochdrucks (PAH) und des hypersensitiven Lungendruckanstieges unter Hypoxie und Belastung. +
Familienfreundlich | Weiterbildungsmöglichkeiten | Gutes Betriebsklima | Kinderbetreuung | Jobticket – ÖPNV | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Medizinisch / Biologisch technischer Assistent MTLA / MTA / BTA Infektionsdiagnostik (m/w/d) merken
PhD - Klinik für Neurologie merken
PhD - Klinik für Neurologie

Universitätsklinikum Frankfurt | Frankfurt am Main

Bereich spontane funktionelle Erholung nach einem Schlaganfall im Mausmodell durch Kombination von kinematischen Verhaltensdaten und Gewebeanalysen; Erarbeitung und Überprüfung der Hypothesen durch neue Experimente zur Charakterisierung zellulärer und molekularer +
Betriebliche Altersvorsorge | Kantine | Work-Life-Balance | Gesundheitsprogramme | Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt | Einkaufsrabatte | Ferienbetreuung | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Facharzt / Oberarzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie (m/w/d) in Pforzheim merken
Facharzt / Oberarzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie (m/w/d) in Pforzheim

Bauer B+V GmbH - Düsseldorf | 75175 Pforzheim

Attraktiver Arbeitsplatz in einer modernen Klinik; Interessanter Arbeitsbereich; Durchführung hygienisch-mikrobiologischer Untersuchungen; Diagnostik von Infektionskrankheiten durch Mykobakteriologie, Bakteriologie, Mykologie, Parasitologie, Virologie und molekulare +
Familienfreundlich | Unbefristeter Vertrag | Festanstellung | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Molekulare Biologie Jobs und Stellenangebote in Heidelberg

Molekulare Biologie Jobs und Stellenangebote in Heidelberg

Beruf Molekulare Biologie in Heidelberg

Zwischen Petri-Schale und Philosophie: Molekulare Biologie in Heidelberg als Lebensform

Wer in Heidelberg in die Molekulare Biologie einsteigt – ob als motivierter Berufsanfänger oder erfahrener Laborveteran auf der Suche nach Veränderung –, der landet in einem wissenschaftlichen Biotop, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Zwischen Barockromantik und Biotechnologie-Campus mischt sich hier das Traditionsbewusstsein eines alten Hochschulstandorts mit dem Innovationsdruck einer internationalen Life-Science-Branche. Kaum irgendwo sonst liegt zwischen nüchterner Pipettiertätigkeit und ambitionierter Grundlagenforschung ein so eigenwilliger Alltag – und, ja, manchmal fragt man sich, ob das schon Beruf oder längst Identität ist.


Fachliche Vielfalt statt enges Raster: Aufgaben und Arbeitsalltag

Wer glaubt, ein typischer Arbeitstag gleiche dem anderen, hat meistens nicht im Heidelberger Umfeld geforscht. Zwischen den Instituten der Universität, den Forschungslaboren in der Industrie und den Start-up-Schmieden des Technologieparks verschieben sich die Spielregeln beinahe monatlich. Einerseits: Die etablierten Schwerpunkte – Krebsforschung, Genomeditierung, Bioinformatik. Andererseits: immer neue Technologietrends, von Einzelzell-Analytik bis CRISPR. Mal jonglieren Berufseinsteiger mit Probenlogistik, mal steht man stundenlang vor einer unermüdlich leuchtenden Gel-Box. Ich erinnere mich an ein Praktikum, bei dem das akribische Pipettieren fast schon zur Zen-Übung wurde. Jeder Handgriff entscheidet zwischen Erfolg und Fehlversuch; Routine schützt vor Übermut, aber sie ist kein Garant für Langeweile.


Arbeitsmarktlage: Chancen, Kanten, Konkurrenzdruck

Und wie sieht’s mit den Aussichten aus? Kurz gesagt: Heidelberg ist kein Selbstbedienungsladen für Biologen. Die schiere Dichte hochwertiger Institute – das Deutsche Krebsforschungszentrum, das EMBL, zahllose forschungsnahe Unternehmen – sorgt für einen konkurrenzbetonten, aber vielschichtigen Arbeitsmarkt. Für Einsteiger:innen mit frischem Master oder Doktorhut gibt es Gelegenheiten, ja – doch setzt man meist einen klar umrissenen Methodenschwerpunkt oder erste Publikationserfahrung voraus. Wer sich technikaffin zeigt und bereit ist, neben klassischer Laborarbeit auch in Bioinformatik oder Automatisierungslösungen einzutauchen, hebt sich von der Masse ab. Und auch der Wechsel aus fachfremden Bereichen gelingt am ehesten denen, die Schnittmengen zu medizinischer Forschung oder pharmazeutischer Entwicklung mitbringen.


Gehalt und Erwartungsmanagement: Zwischen Idealismus und Wirklichkeit

Reden wir nicht drum herum – Zahlenspiele gehören dazu. Für einen klassischen Einstieg nach dem Studium liegen die realistischen Monatsgehälter meist zwischen 2.800 € und 3.200 €. Klar: Wer gleich ins angewandte Forschungsumfeld der Industrie einsteigt, kann auch 3.600 € bis 4.000 € erzielen (jedenfalls, wenn Zusatzqualifikationen stimmen). Doc- und Postdoc-Verträge sind in der Grundlagenforschung, ehrlich gesagt, oft nicht gerade Luxussache. Mir hat ein Kollege mal gesagt: „Beruf(ung) statt Betrag – das war wohl das Motto unserer Generation.“ Die heutige Praxis: Mit Nebenjobs, Stipendien oder zeitverträgen lässt sich zwar Wissenschaft leben, aber nicht jeder ist auf Dauer bereit, diesen Balanceakt zu akzeptieren. Der Idealismus erodiert spätestens dann, wenn die Wohnungsmieten in Heidelberg die Stimmung drücken.


Standortvorteile, Weiterbildungsoptionen und ein Schuss Eigenwille

Was Heidelberg ausmacht, ist nicht bloß der Blick auf den Philosophenweg. Wer sich fort- und weiterbilden will, findet eine bemerkenswerte Dichte fachspezifischer Seminare, Workshops und – das ist keine Floskel – Zugang zu internationalem Know-how. Von Labor-Automation bis zu regulatorischen Rahmenbedingungen im Biotech-Sektor: Wer sich weiterentwickeln will, bleibt hier nie lange stehen und kann zwischen Industrie, Forschung und Start-ups pendeln. Wobei, zugegeben, viele Angebote ein gewisses Eigenengagement voraussetzen – von allein wächst auch hier kein Spezialistenstatus. Was viele unterschätzen: Soft Skills wie Teamfähigkeit, Projektkommunikation oder ein Tick Improvisationskunst sind fast so wichtig wie die Fähigkeit, PCR-Ansätze zielgenau zu planen.


Fazit? Noch nie beschlossen. Aber einen letzten Gedanken gibt’s doch.

Heidelberg ist mit seinen Molekularbiolog:innen vielleicht eine der wenigen Städte, in denen man das Gefühl bekommt: Das klassische Bild vom Forscher im Elfenbeinturm ist endgültig vorbei. Der Mix aus wissenschaftlicher Exzellenz, latentem Konkurrenzdruck, aber auch einer Prise studentischer Aufbruchsstimmung macht die Berufswelt komplex, manchmal widersprüchlich, selten langweilig. Wer hier einen Platz sucht, braucht Geduld, Neugier und den Mut, sich gelegentlich mit dem Unkontrollierbaren zu arrangieren. Oder um es im Laborjargon zu sagen: Ohne mal einen Blindversuch zu riskieren, bleibt’s oft beim theoretischen Ansatz.


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.