100 km»
  • Exakt
  • 10 km
  • 25 km
  • 50 km
  • 100 km
Jobs»
  • Jobs
  • Ausbildung
  • Weiterbildung
  • Praktikum
  • Schülerpraktika
  • Refugees

 

Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus

Justizfachangestellter Freiburg im Breisgau Jobs und Stellenangebote

5 Justizfachangestellter Jobs in Freiburg im Breisgau die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Justizfachangestellter in Freiburg im Breisgau
Arbeitsort
Arbeitszeit
Homeoffice
Position
Anstellungsart
Funktionsbereich
Sortieren
Justizfachangestellte/r - Die Ausbildung in Bestzeit für vielfältige Aufgaben in der Justiz (w/m/d) merken
Justizfachangestellte/r - Die Ausbildung in Bestzeit für vielfältige Aufgaben in der Justiz (w/m/d)

Oberlandesgerichte in Baden-Württemberg | Waldshut-Tiengen

Justizfachangestellte sind essenzielle Mitarbeiter an Gerichten und Staatsanwaltschaften, die eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen. Sie arbeiten eng mit Justizfachwirten zusammen und unterstützen Richter sowie Staatsanwälte. Ein ausgeprägtes Organisationstalent ist entscheidend für einen reibungslosen Geschäftsbetrieb. Zu ihren Aufgaben gehört das Anlegen und selbständige Verwalten von Akten. Außerdem berechnen und überwachen sie Fristen und Gerichtskosten und stehen Bürgern als Ansprechpartner zur Seite. Durch ihre vielseitigen Tätigkeiten sind Justizfachangestellte unverzichtbar für den rechtlichen Alltag. +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Notarfachangestellte (m/w/d) in Freiburg merken
Notarfachangestellte (m/w/d) in Freiburg

Notare Michaela Feistel & Dr. Florian | Freiburg im Breisgau

Justiz- oder Rechtsanwaltsfachangestellte); Erfahrung im Bereich der notariellen Sachbearbeitung; ideal aber nicht zwingend; Sicherer Umgang mit den MS Office-Anwendungen; Gute Kommunikationsfähigkeiten, Einfühlungsvermögen und ein professionelles Auftreten +
Gutes Betriebsklima | Erfolgsbeteiligung | Betriebliche Altersvorsorge | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Jurist mit Schwerpunkt Compliance (m/w/d) merken
Jurist mit Schwerpunkt Compliance (m/w/d)

Baden-Badener Pensionskasse VVaG | Baden-Baden

Jurist mit Schwerpunkt Compliance (m/w/d): Juristische Begleitung des Geschäftsbetriebs sowie Beratung des Vorstands und der Fachbereiche in allen rechtlichen Angelegenheiten, insbesondere im Bereich der Kapitalanlageverwaltung; Ausübung der Aufgaben +
Festanstellung | Flexible Arbeitszeiten | Betriebliche Altersvorsorge | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Sachbearbeitung (m/w/d) Ausländeramt in Teilzeit merken
Sachbearbeitung (m/w/d) Ausländeramt in Teilzeit

Stadtverwaltung Waldshut-Tiengen | Waldshut-Tiengen

Rechtsanwalts-, Notar-, Steuer- oder Justizfachangestellte/r; Zuverlässigkeit, Flexibilität, sicheres, freundliches und kundenorientiertes Auftreten, Teamfähigkeit und Belastbarkeit; Gute EDV-Kenntnisse. +
Festanstellung | Homeoffice | Unbefristeter Vertrag | Betriebliche Altersvorsorge | Work-Life-Balance | Jobticket – ÖPNV | Gutes Betriebsklima | Corporate Benefit Stadtverwaltung Waldshut-Tiengen | Flexible Arbeitszeiten | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Sachbearbeitung (m/w/d) Ausländeramt in Teilzeit merken
Sachbearbeitung (m/w/d) Ausländeramt in Teilzeit

Stadtverwaltung Waldshut-Tiengen | Waldshut-Tiengen, voll remote

Rechtsanwalts-, Notar-, Steuer- oder Justizfachangestellte/r; Zuverlässigkeit, Flexibilität, sicheres, freundliches und kundenorientiertes Auftreten, Teamfähigkeit und Belastbarkeit; Gute EDV-Kenntnisse. +
Homeoffice | Unbefristeter Vertrag | Festanstellung | Betriebliche Altersvorsorge | Work-Life-Balance | Jobticket – ÖPNV | Gutes Betriebsklima | Corporate Benefit Stadtverwaltung Waldshut-Tiengen | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Justizfachangestellter Jobs und Stellenangebote in Freiburg im Breisgau

Justizfachangestellter Jobs und Stellenangebote in Freiburg im Breisgau

Beruf Justizfachangestellter in Freiburg im Breisgau

Wendepunkte am Schreibtisch – Der Alltag von Justizfachangestellten in Freiburg

Wer morgens ins Freiburger Amtsgericht schlendert – im Winter vielleicht bei Nebel, im Sommer dafür mit einem Hoffnungsschimmer zwischen Weinbergen und Straßenbahngleisen – ahnt selten, was sich hinter diesen nüchternen Türen abspielt. Und nein, damit meine ich nicht den nächsten spektakulären Prozess aus der Lokalpresse. Es geht um das vermeintlich Unspektakuläre, um jene geduldigen Menschen an Schreibtischen und zwischen Akten: Justizfachangestellte. Ich wage mal die These: Wer hier einsteigen, wechseln oder einfach seinen Platz an der Linde von Paragrafen und Paragraphen finden will, stößt auf einen Beruf, dessen Tiefenkraft erst nach und nach spürbar wird.


Bürokratie ohne Automatismus: Zwischen Recht, Routine und Realität

Fragen Sie mal einen Berufseinsteiger, wie viel Papier eine ordentliche Zivilklage verursachen kann. Oder einen erfahrenen Kollegen, warum jede Frist ein eigenes Leben zu entwickeln scheint. Die Stellenbeschreibung klingt trocken: Akten anlegen, Fristen überwachen, Korrespondenz mit Anwälten, Schreiben diktieren, Protokolle führen. Doch in Wahrheit ist das Arbeitsfeld so bunt wie der Markt auf dem Münsterplatz: mal lebendig, mal erschöpfend, manchmal beides zugleich. In Freiburg – mit seinen vielen Studenten, internationalen Familien und der Nähe zu Frankreich und Schweiz – tauchen häufig Fälle mit bi- oder trilingualer Korrespondenz auf. Da genügt kein Schema F; Flexibilität und Menschenkenntnis sind gefragt. Das wird einem oft erst bewusst, wenn die erste Klage von jemandem eintrudelt, der gerade seinen Pass verloren, sein Konto aber noch in Straßburg hat.


Digitalisierung: Chance oder erschöpfender Spagat?

Man könnte meinen, in einer so strukturierten Umgebung wie der Justiz würde Digitalisierung wie Öl im Getriebe wirken. Die Realität? Nun, einerseits gibt es Projekte wie die E-Akte, elektronische Kommunikation, beA und weitere Schlagwörter, die nach Zukunft riechen. Andererseits laufen in Freiburg – wie in vielen baden-württembergischen Amtsstuben – noch immer veritable Parallelwelten: Akte 2037 digital, Vorgang 2038 im Papierregister, der Posteingang irgendwo dazwischen. Wer frisch startet, freut sich vielleicht über neue Tools, aber unterschätzt gerne den doppelten Arbeitsgang. Manchmal fragt man sich, wo mehr Zeit verloren geht: beim Anlernen der Software oder beim Suchen von farbigen Leitz-Ordnern. Wirklich beschleunigt hat sich bislang wenig, aber vielleicht bin ich da zu skeptisch. Die Jungen rollen mit den Augen, wenn sie zehn Unterschriften brauchen; die Alten mahnen Geduld. Freiburg ist da kein gallisches Dorf, sondern Teil eines bundesweiten Wandels, der im Takt der Gerichte tanzt – langsam.


Gehalt, Belastung und stille Berufsethik

Und das Geld? Ich habe die Zahlen, manchmal kraus auf dem Gehaltszettel, manchmal im Flurfunk: Das Einstiegsgehalt rangiert in Freiburg meist zwischen 2.400 € und 2.800 €. Mit Berufserfahrung und gewissen Zusatzqualifikationen sind 2.900 € bis 3.200 € kein Luftschloss, aber eben auch keine Goldgrube. Viele Kolleginnen und Kollegen bleiben aus Überzeugung, nicht wegen der dicken Prämien. Was unterschätzt wird: Die psychische Belastung, der ständige Wechsel zwischen Dringlichkeit und Genauigkeit, zwischen verlorenem Haftbefehl und menschlichem Schicksal. Wer das nicht aushält, wechselt – aber wer bleibt, hält den Laden am Laufen.


Regionaler Schnitt: Freiburgs Besonderheiten und der Blick nach vorn

Freiburg mag mit seiner offenen, manchmal fast altmodisch-bürgernahen Justizverwaltung ein guter Ort für Berufseinsteiger sein. Die Strukturen sind vergleichsweise flach, die Hierarchien weniger spürbar als in manchen Großstadtgerichten. Weiterbildung – etwa in Insolvenzrecht, elektronischem Rechtsverkehr oder Mediation – wird regelmäßig angeboten, wenn auch mit der für den öffentlichen Dienst üblichen Trägheit. Wer Ehrgeiz und Neugier mitbringt, findet Raum zum Ausprobieren – und genug kluge, kritische Köpfe, die Fehler auch mal verzeihen. Eine Karriere im Tageslicht? Vielleicht nicht. Aber ein Beruf mit Bedeutung, besonders hier, wo Europa greifbar ist und manchmal auch die Zwischentöne zählen.


Fazit? Keine leichten Antworten – aber überraschend viel Sinn

Wer nach Freiburg kommt, taucht ein ins Spannungsfeld aus Tradition und Wandel, Routine und Ausnahmezustand. Manchmal frage ich mich, warum ich nicht einfach was anderes gemacht habe. Und dann sehe ich den Kollegen, der seit zwanzig Jahren morgens den Aufzug quietschen hört und trotzdem noch lacht. Das ist keine Raketenwissenschaft – aber eben auch kein Spaziergang. Wer Bodenständigkeit, Disziplin (und gelegentlichen Improvisationswillen) mitbringt, wird hier mehr Mensch als Schreibtischtäter. Mehr wollte ich eigentlich nie.


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.