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Erziehungsberater Freiburg im Breisgau Jobs und Stellenangebote

2 Erziehungsberater Jobs in Freiburg im Breisgau die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Erziehungsberater in Freiburg im Breisgau
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Homeoffice
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Palliativfachkraft (m/w/d) - mitWIRken!

Seniorenzentrum Alpirsbach | 72275 Alpirsbach

Aufgaben: Individuelle Pflege- und Betreuungskonzepte gemeinsam mit Kolleg:innen gestalten; enge Zusammenarbeit mit Pflegediensten, Ärzt:innen und Therapeut:innen. Qualifikation: Abgeschlossene Ausbildung in der Alten- oder Krankenpflege; Weiterbildung zur Fachkraft Palliativ Care oder Bereitschaft, diese abzulegen; Erfahrung in Qualitätssicherung und Pflegedokumentation; bewohner:innenorientiertes Denken und Handeln, Flexibilität, Belastbarkeit, Lernbereitschaft, Loyalität, Integrität, hohe soziale Kompetenz und verantwortungsbewusstes Arbeiten im Team. Bedingungen: Pflegeheim zentral in Alpirsbach, gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. ‒ +
Gehalt 4200€ - 4900€ per month | Betriebliche Altersvorsorge | Weiterbildungsmöglichkeiten | Kinderbetreuung | Teilzeit | + weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Mitarbeiter/in in der Psychologischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern merken
Mitarbeiter/in in der Psychologischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern

Landratsamt Waldshut | Waldshut-Tiengen

Das Landratsamt Waldshut sucht eine/n Mitarbeiter/in für die Psychologische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern. Dank mobiler Endgeräte ist das Arbeiten im Homeoffice, bei Außenterminen oder innerhalb des Hauses möglich, sofern dienstliche Belange berücksichtigt werden. Es erwarten Sie vielfältige Aufstiegs- und Entwicklungsperspektiven im gesamten Landratsamt sowie ein krisensicherer Arbeitsplatz mit gesellschaftlich relevanter und sinnstiftender Tätigkeit. Gesundheitsfördernde Angebote wie Job Rad, regelmäßige Aktionen zur Gesundheitsprävention und ergonomische Arbeitsplätze unterstützen Ihr Wohlbefinden. Für Ihre Mobilität gibt es einen Zuschuss zum Job-Ticket. Chancengleichheit ist wichtig: Bewerbungen von Menschen jeden Geschlechts sowie von Personen mit Behinderung oder Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. ‒ +
Flexible Arbeitszeiten | Homeoffice | Gesundheitsprogramme | Festanstellung | Dringend gesucht | Teilzeit | + weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Erziehungsberater Jobs und Stellenangebote in Freiburg im Breisgau

Erziehungsberater Jobs und Stellenangebote in Freiburg im Breisgau

Beruf Erziehungsberater in Freiburg im Breisgau

Erziehungsberatung in Freiburg: Über das Arbeiten zwischen Bergblick, Alltagsdruck und der Kunst, zuzuhören

Ein Beruf wie ein Seismograph unserer Gesellschaft: Wer heute als Erziehungsberater in Freiburg arbeitet – oder diesen Weg ins Auge fasst –, weiß oft vorher nicht, was er am nächsten Tag erwarten darf. Familienchaos, leise Krisen, unsichtbare Belastungen, manchmal Herzrasen – und nicht selten lautes Schweigen. Kein Wunder, dass sich viele Neulinge fragen, ob und wie sie in dieses Beziehungsgeflecht aus Expertenrolle und Empathie hineinpassen. Ich muss zugeben: Auch nach ein paar Jahren im Feld frage ich mich das noch manchmal. Und Freiburg? Ist mehr als nur Schauplatz. Hier mischen sich die Herausforderungen traditionell-bürgerlicher Lebensentwürfe mit dem Ideal einer weltoffenen, akademisch geprägten Stadt.


Worum geht’s eigentlich? Zwischen Wegweiser und Blitzableiter

Kurz zum Handwerkskasten: Erziehungsberatung heißt, Eltern, Kinder und Jugendliche in Stressphasen und bei Entwicklungssorgen zu begleiten – fachlich fundiert, manchmal ganz praktisch, oft überraschend intensiv. Es geht um Alltagsprobleme, Trennungen, Mobbing, psychische Belastungen, TikTok-Überforderung oder den verqueren Wunsch nach Perfektion. Der Arbeitsplatz? Meist Beratungsstellen, manchmal auch Schulen, soziale Dienste, gelegentlich freie Träger. Aus hohe Anforderungen an die Qualifikation: Das Gros bringt ein Studium der Sozialpädagogik oder Psychologie mit, viele haben Zusatzausbildungen in systemischer Beratung, Familientherapie oder Traumaarbeit.


Freiburg – zwischen Leuchtturm und Brennglas

In Freiburg beobachte ich eine besondere Mischung: Auf der einen Seite die Universität samt akademischem Netzwerk und einem spürbaren Auftrag zur Innovation. Auf der anderen Seite eine ganz eigene, regionale Verwurzelung; das Dreiländereck bringt kulturelle Vielfalt und einen gewissen liberalen Geist. Das klingt erst einmal nach einer leichten Übung, ist es aber selten. Familien treffen hier auf hohe gesellschaftliche Ideale – etwa in Sachen Nachhaltigkeit, Bildung, Inklusion – und stehen gleichzeitig unter immensem Druck, „alles richtig machen“ zu wollen.

Was viele unterschätzen: Der Beratungsbedarf wächst mit der Komplexität des Umfelds. In den letzten Jahren sind die Fragen vielfältiger geworden. Migration, Patchwork-Familien, Leistungsdruck, mentale Gesundheit – alles Themen, denen man sich nicht einfach im Lehrbuch annähern kann. Und: Die Beratungsnachfrage ist hoch, die Erwartungshaltung ebenso.


Arbeitsmarkt und Konditionen – Realität mit Luft nach oben

Seien wir ehrlich: Die Heilserwartung an Erziehungsberatung ist riesig, die Ressourcen bleiben überschaubar. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist in Freiburg spürbar gestiegen, gerade weil Beratungsangebote immer öfter als präventive und unterstützende Maßnahme gesehen werden – nicht erst, wenn der Karren im Dreck steckt. Zugleich: In städtischen Beratungsstellen starten Berufseinsteiger meist mit Gehältern, die zwischen 3.100 € und 3.500 € liegen. Wer mit viel Erfahrung und einer therapeutischen Zusatzqualifikation aufwarten kann, schafft es auf 3.600 € bis 4.200 € – das ist ordentlich, aber mit Freiburger Mietspiegel eher Luft nach oben als finanzielles Freischwimmen. Viele Stellen sind zudem befristet, Teilzeit ist Standard, Flexibilität muss man so oder so mitbringen.

Und ganz ehrlich: Die emotionale Belastung lässt sich schwer messen – sie ist Teil des Berufs, einer, den man aushalten muss. Es bleibt Spielraum für Weiterbildungen, etwa in systemischer Beratung, interkultureller Kommunikation oder Traumapädagogik. Wer dranbleibt, hat regionale Chancen: Die Stadt investiert merklich in Beratungsangebote, Projekte zu Jugendhilfe, Integration und digitaler Beratung sind in Bewegung.


Fazit – Wer hier arbeitet, wird gefordert. Und gebraucht.

Ich sage es, wie ich es sehe: Wer Erziehungsberatung in Freiburg als stille Nummer im Kilometerlauf zum Expertenstatus versteht, wird schnell desillusioniert. Es ist ein Beruf zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Resignation und echten Erfolgserlebnissen. Man sitzt oft zwischen den Stühlen – und wird doch dringend gebraucht, wenn alle anderen ratlos sind. Vielleicht ist genau das die Qualität, die zählt. Den Absprung sollte man trotzdem nicht jedem Tag im Hinterkopf wünschen. Für Berufseinsteiger und Wechselwillige gilt: Wer Vielfalt liebt, gerne mit Menschen im echten Leben ringt – und die kleinen, manchmal unsichtbaren Fortschritte erkennt –, der wird hier nicht so leicht untergehen. Oder, wie ein Kollege mal sagte: „Hier werden keine Wunder vollbracht, aber Köpfe geöffnet.“