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Chemiker Saarbrücken Jobs und Stellenangebote

2 Chemiker Jobs in Saarbrücken die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Chemiker in Saarbrücken
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University assistant predoctoral/PhD Candidate

Universität Wien | 66111 Saarbrücken

Schließen Sie sich dem Forschungsteam von Prof. Paola Ayala an und erleben Sie eine 4-jährige Stelle als Universitätassistent (Pre-Doc) in der Materialienwissenschaft. Diese Position bietet Ihnen eine hervorragende Möglichkeit, Ihre akademische Laufbahn zu gestalten und an bahnbrechenden Entdeckungen in der Nanomaterialforschung mitzuwirken. Der Fokus liegt auf hybriden Kohlenstoffnanostrukturen sowie aufregenden Übergangsmetall-Dichalkogeniden. Als PhD-Forscher werden Sie innovative Lösungen in der spektroskopischen Charakterisierung nanostrukturierter Materialien entwickeln. Ihre Erfahrung wird zur Transformation kreativer wissenschaftlicher Ansätze beitragen. Ergreifen Sie diese Chance und machen Sie einen Unterschied in der Welt der Materialienwissenschaft! +
Provisionen | Work-Life-Balance | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Assistant or Associate Professors (f/m/d) - Two WISE Fellows in Materials Science for a Sustainable Future merken
Assistant or Associate Professors (f/m/d) - Two WISE Fellows in Materials Science for a Sustainable Future

Chalmers University of Technology | 66111 Saarbrücken

Chalmers University of Technology sucht zwei Assistant oder Associate Professors als WISE Fellows im Bereich Materialien für eine nachhaltige Zukunft. Wir laden kreative und neugierige Forscher ein, sich zu bewerben. Besonders willkommen sind innovative Ideen im Bereich additive Fertigung, Bau- und Energiespeichermaterialien sowie KI in der Materialchemie. Diese Positionen bieten eine hervorragende Gelegenheit zur wissenschaftlichen Unabhängigkeit. Zudem erhalten Sie ein attraktives Startpaket über das WISE Fellows Programm. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil einer zukunftsorientierten Forschungsgemeinschaft zu werden! +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Chemiker Jobs und Stellenangebote in Saarbrücken

Chemiker Jobs und Stellenangebote in Saarbrücken

Beruf Chemiker in Saarbrücken

Vom Chemikalienduft zum Forschungsmoment: Chemiker in Saarbrücken zwischen Laborrealität und regionalem Umbruch

Wer Chemie hört, denkt an riesige Kolben, seltsam blubbernde Flüssigkeiten und – zumindest ich – an diesen subtilen Geruch, der abends an der Uniklinik durch die Flure zieht. Aber Chemiker sein in Saarbrücken? Das hat mit mehr zu tun. Viel mehr. In Wahrheit ist der Beruf irgendwo zwischen forschender Wissenschaft, industrieller Produktion und angewandter Füßearbeit angesiedelt. Und die Grenzen verschieben sich ständig, nicht zuletzt weil das Saarland, sagen wir, nicht gerade ein Hort des status quo ist. Alte Industrietraditionen, neue Technologiehubs, das Ganze unter dem Eindruck eines politischen Strukturwandels, der auf Papier immer nach Aufbruch klingt – aber am Bunsenbrenner läuft halt nicht alles nach Skript.


Zwischen Uni und Industrie: Saarbrückens Labore als Experimentierfeld

Kaum eine Stadt definiert sich so über ihren Bildungs- und Forschungsstandort wie Saarbrücken. Man spürt’s sogar im Zug, wenn die Leute über „ihr Projekt“ murmeln, als wäre das ein inneres Organ. Chemiker – gerade als Berufseinsteiger oder als Fachkraft im Wechselmodus – landen oft zunächst an der Universität, im Helmholtz-Institut oder in einem dieser mittelständischen Unternehmen, die sich „innovativ“ nennen, aber manchmal noch die 80er in den Büros verstecken. Und ja, da steckt eine gewisse Ironie drin. Gerade Saarbrücken ist nämlich, was die angewandte Forschung angeht, ziemlich progressiv unterwegs. Digitalisierung in der Analytik, KI-gestützte Syntheserouten, Kooperationen mit Medizinern – aber spätestens im zweiten Meeting stolpert man doch wieder über die Frage, ob jetzt ein Reagenzien-Shortage droht. Der Alltag bewegt sich also irgendwo zwischen „Wir revolutionieren die Medikamentenentwicklung“ und „Wer bringt Kaffee mit?“.


Fachkräftemangel? Aber doch immer mit Seiteneingang!

Ein aktuelles Rätsel bleibt der Arbeitsmarkt. Offiziell herrscht Mangel an Fachkräften; überall sucht man Chemiker, heißt es. Und auf dem Papier stimmt das. In der Realität sollte man die Sache aber differenzierter sehen: Die Nachfrage konzentriert sich in Saarbrücken auf bestimmte Teilbereiche – etwa pharmazeutische Forschung, Umweltanalytik oder Werkstoffchemie – während klassische Großchemie die letzten Jahre deutlich abgebaut hat. Für Einsteiger ist das hervorragend, zumindest wenn sie bereit sind, im Labor mehr als den Standard zu liefern. Und doch: Immer wieder läuft es in den Teams darauf hinaus, dass Aufgaben improvisiert oder fachübergreifend gestemmt werden. Wer einen reinen „Laborjob“ erwartet, unterschätzt, was in Saarbrücken von Chemikern erwartet wird – Präsentationen, Projektdrafts, internationale Calls, Koordination mit Maschinenbauern, das macht hier niemand nebenbei.


Gehalt, Arbeitsklima und der unterschätzte Alltag

Bleibt der nüchterne Blick aufs Gehaltspanorama: Wer als Jungchemiker einsteigt, kann in Saarbrücken – bei öffentlicher Anstellung oder nicht allzu exzentrischer Industriefirma – mit 3.200 € bis 3.900 € rechnen. Mit einigen Jahren Erfahrung, Zusatzqualifikationen oder Forschungsleitung rückt das Ganze eher in Richtung 4.500 € bis 5.300 €. Klingt nicht schlecht, spätestens im Vergleich zum deutschen Durchschnitt. Aber ohne Illusion: Gerade wenn ein Projektstock ausläuft oder ein Institut eine Drittmittelflaute hat, lässt sich das monatliche Auskommen nicht immer vorhersehen. Kurzum, Existenzen auf Sand gebaut – oder auf kurzfristige Verträge, die manchmal so schnell platzen wie ein Erlenmeyerkolben unter Nitril-Handschuhen.


Und dann: Saarland. Zwischen Grenznähe und Chemieromantik.

Was viele, die von außen nach Saarbrücken kommen, unterschätzen: Dieses Bundesland tickt anders. Die Nähe zu Frankreich zieht nicht nur Baguettes in die Teeküche, sondern befördert auch (jedenfalls gelegentlich) grenzüberschreitende Kooperationsprojekte. Hier kann es passieren, dass man morgens im deutschen Labor steht, mittags per Zoom mit Lyon diskutiert und am Freitag auf einem Kongress in Metz analytische Methoden austauscht. Und „Chemiker“ bedeutet in Saarbrücken oft, dass man im Mikroklima aus Provinz, internationalen Schnittstellen und bodenständiger Ruppigkeit operiert. Ehrlich gesagt: Genau das macht den Unterschied. Wer hier arbeitet, merkt schnell, dass Forschung nicht im Elfenbeinturm geschieht. Sondern im Dialog – mit Nachbarländern, Branchenfremden, einkaufslustigen Grenzpendlern. Manchmal anstrengend, manchmal zauberhaft unrund. Aber wer einmal erlebt hat, wie ein Team aus Saarbrücken eine analytische Knacknuss löst, weiß: Das Hier und Jetzt schlägt so manche Hochglanzbroschüre um Längen.


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.