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Sommelier Gastronomie Mannheim Jobs und Stellenangebote

3 Sommelier Gastronomie Jobs in Mannheim die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Sommelier Gastronomie in Mannheim
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Sommelier / Sommelière BASF Gesellschaftshaus (m/w/d) merken
Sommelier / Sommelière BASF Gesellschaftshaus (m/w/d)

BASF Gastronomie GmbH | Ludwigshafen

Wir suchen einen Sommelier mit abgeschlossener Ausbildung und Erfahrung in der gehobenen Gastronomie. Ihre Leidenschaft für Wein und Kommunikationsstärke sind gefragt, um Wissen effektiv weiterzugeben. Bei uns erwarten Sie ein attraktives Gehalt mit 12 Monatsgehältern über Branchenniveau und einem 13. Monatsgehalt. Zudem bieten wir 30 Tage Urlaub, fünf zusätzliche Zukunftstage sowie ein Gleitzeitkonto für mehr Flexibilität. Die betriebliche Altersvorsorge wird durch einen 100%igen Zuschuss unterstützt. Profitieren Sie außerdem von Gesundheitsangeboten und einem Zugang zu unserem Medical Center für Ihr Wohlbefinden. +
Gutes Betriebsklima | Urlaubsgeld | Jobticket – ÖPNV | Flexible Arbeitszeiten | Betriebliche Altersvorsorge | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Fachkraft Service als Sommelier / Sommelière (m/w/d) merken
Fachkraft Service als Sommelier / Sommelière (m/w/d)

BASF Gastronomie GmbH | Ludwigshafen

Im Businesshotel René Bohn erleben Sie Gastlichkeit auf höchstem Niveau. Unser engagiertes Team sorgt für unvergessliche Momente und perfektioniert jeden Anlass. Qualität, Service und Leidenschaft prägen unsere Werte und unser Tun. Vielfalt ist unsere Stärke: Wir leben Inklusion und Chancengleichheit, unabhängig von Geschlecht, Alter oder Orientierung. Bei uns können Sie Ihre Zukunft gestalten – wir passen uns Ihren Wünschen an. In Bewerbungsgesprächen haben Sie die Wahl zwischen „Sie“ oder „Du“, denn Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel. +
Gutes Betriebsklima | Urlaubsgeld | Jobticket – ÖPNV | Flexible Arbeitszeiten | Betriebliche Altersvorsorge | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Fachkraft im Gastgewerbe als Sommelier / Sommelière BASF Gesellschaftshaus (m/w/d) merken
Fachkraft im Gastgewerbe als Sommelier / Sommelière BASF Gesellschaftshaus (m/w/d)

BASF Gastronomie GmbH | Ludwigshafen

Wir suchen einen erfahrenen Sommelier mit abgeschlossener Ausbildung und nachweislicher Erfahrung in der gehobenen Gastronomie. Leidenschaft für Wein, Kommunikationsstärke und Organisationstalent sind unerlässlich, ergänzt durch sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse. Bei uns erwarten Sie attraktive 12 Monatsgehälter sowie eine zusätzliche Jahresprämie und Urlaubsgeld. Genießen Sie 30 Tage Urlaub, 5 Zukunftstage und flexible Arbeitszeiten. Profitieren Sie von einer betrieblichen Altersvorsorge mit 100% Zuschuss und einem umfassenden Gesundheitsangebot. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams! +
Gutes Betriebsklima | Urlaubsgeld | Jobticket – ÖPNV | Flexible Arbeitszeiten | Betriebliche Altersvorsorge | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Sommelier Gastronomie Jobs und Stellenangebote in Mannheim

Sommelier Gastronomie Jobs und Stellenangebote in Mannheim

Beruf Sommelier Gastronomie in Mannheim

Zwischen Rebenzeilen und Rhein – Sommelier sein in Mannheim

Mannheim. Ein Name, der erst nach Industriekultur klingt, bevor sich ins Gedächtnis die Düfte von Weißburgunder und dunklem Chardonnay schleichen. Wer als Sommelier in dieser Stadt – mitten im Dreieck aus urbanem Getriebe, Rhein und Odenwald-Ausläufern – seinen Platz sucht, der steht nicht nur mit einem Glas in der Hand am Tisch. Vielmehr vollzieht sich hier ein Berufsalltag, der irgendwo zwischen sensorischer Finesse und kreativem Improvisieren pendelt. Besonders dann, wenn man noch neu im Geschäft ist oder – wie viele in den letzten Jahren – sich nicht sicher ist, ob die Luft der Weinstube wirklich die eigene sein soll.
Das mag etwas pathetisch klingen. Aber kaum ein Beruf vereint so präzise Detailarbeit mit dem undefinierbaren Gefühl für Atmosphäre – und vielleicht auch Menschen – wie der Sommelier in der Gastronomie. In Mannheim verschärfen sich die Konturen dieses Berufs durch regionale Eigenheiten, wirtschaftliche Bewegungen und einen gesellschaftlichen Wandel, der die Branche sowieso ständig auf links dreht.


„Nur ein bisschen Wein servieren?“ – Das trügerische Klischee

Was viele unterschätzen: Der Job ist keine nebentätige Spielerei für Genießer, sondern verlangt Sachverstand, Menschenkenntnis, Feingefühl. Neben Weinberatung und Trinkempfehlungen jongliert man mit Kalkulationen, Lagerbeständen und (mal ehrlich) mit gelegentlich sehr komplexen Persönlichkeiten auf Gast- wie auf Küchenseite. Im Mannheimer Kontext kommt noch ein besonderer Druck hinzu, was das Publikum betrifft. Die städtische Mischung aus weltoffener Studentenszene, alteingesessenen Geschäftsleuten und neugierigen Großstadtflâneuren macht’s nicht einfacher. Mal muss man überzeugend den Naturwein erklären („Wirklich, ja, der darf so riechen!“), mal den ewig gleichen Hausweinwunsch charmant umschiffen, mal eine seltene Kreszenz argumentativ an den Mann oder die Frau bringen – und zwar so, dass es am Ende nach Kompetenz klingt, nicht nach Verkaufsstrategie.
Wer Veränderung liebt, hat es hier gut getroffen. Die regionale Dichte an ambitionierten Betrieben – vom Eckrestaurant bis zum Gourmettempel – ist beachtlich. Aber: Die Jobs sind oft anspruchsvoller, als ein Außenstehender denkt. Überstunden? Selbstverständlich. Werkzeuge wie digitale Inventarisierung oder moderne Kassensysteme werden Standard, wecken aber nicht bei jedem spontan Begeisterung. Dennoch: Wer sich für Food-Pairing, Raritäten und Winzerstories begeistern kann, der lebt in Mannheim gewissermaßen am Nabel der (Wein-)Welt. Weniger romantisch ausgedrückt: Die Anforderungen steigen, die Zeit für Einarbeitung und persönliche Reife sinkt – also besser von Anfang an wachsam und lernbereit bleiben.


Zwischen Rhein und Reben: Regionale Märkte, Gehälter & ein Hauch von Realität

Wie steht’s eigentlich ums Geld, fragen viele. Klar: Wer gerade erst einsteigt, landet meist im Bereich zwischen 2.500 € und 2.900 €. Das ist kein Vermögen, aber auch nicht aussichtslos – vor allem mit steigender Verantwortung (und, ja, Trinkgeld rettet nicht immer). Ambitionierte Quereinsteiger oder Fachkräfte, die von einer anderen Region aus nach Mannheim kommen, können in gut etablierten Häusern durchaus 3.000 € bis 3.600 € erwarten, besonders mit weiterführender Ausbildung oder speziellen Zusatzkenntnissen (etwa im Bereich Bio-Weine oder internationale Spirituosen). Aber das eigentliche Plus kommt nicht auf dem Konto an: Die Nähe zur Region – Pfalz, Rheinhessen, Baden – bringt in den Weinkarten ungeahnte Vielfalt und echte Kurzwege in der Weiterbildung. Man kann (und sollte) regelmäßig bei Erzeugern vorbeischauen, neue Jahrgänge probieren, sich fortbilden, Kontakte knüpfen. Das ist der Stoff, aus dem Breschen ins Klischee geschlagen werden.


Perspektiven und Praxis: Handwerk, Herz, Haltung

Ich habe den Eindruck, die letzten Jahre waren für viele Kollegen eine Art Feuerprobe. Gastro-Krise, hybride Gästetypen, alles digitalisiert, halb analog, halb online – und mittendrin der Versuch, Berufsstolz zu bewahren, ohne in Selbstaufgabe zu versinken. Berufseinsteiger haben es nicht leicht, aber auch alte Hasen spüren: Hier tut sich was. Die Lust auf Innovation wächst, kleine Gastronomiebetriebe setzen auf frisches Konzept, Bio-Qualität, neue Methoden. In Mannheim, dieser etwas unterschätzten Ecke zwischen Metropolregion und überraschend produktivem Hinterland, entstehen gerade Verbindungen zwischen Handwerk und Zeitgeist.
Und ja – die Welt bleibt widerspenstig. Manchmal fragt man sich, ob nicht doch alles nur Theater auf viel zu kleinen Bühnen ist. Aber dann erzählt einem ein Gast abends um halb zwölf seine persönliche Weingeschichte. Und plötzlich ist da wieder dieser seltsame Stolz, Teil von etwas zu sein, das kein Lehrbuch erklären kann. Wer hier als Sommelier einsteigt oder den Wechsel sucht, sollte Neugier mitbringen, Resilienz, einen kühlen Kopf – aber auch ein gewisses Maß an Selbstironie. Denn Perfektion wird weder erwartet noch gebraucht. Nur Haltung. Und Spaß an der eigenen Lernkurve.
Vielleicht ist das – so unscharf es klingt – die größte Ressource für alle, die diesen Beruf in Mannheim wählen. Neben dem Wein, versteht sich.