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Lebensmittelingenieur Kiel Jobs und Stellenangebote

22 Lebensmittelingenieur Jobs in Kiel die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Lebensmittelingenieur in Kiel
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Bereichsleitung Stadtentwässerung - Entsorgungsbetriebe Lübeck (EBL) merken
Bauleiter (m/w/d) merken
Bauleiter (m/w/d)

Industriemontage Roding GmbH | 20095 Hamburg

Wir, die Industriemontage Roding GmbH, sind ein Unternehmen im Rohrleitungs- und Kraftwerksbau für die Chemie-, Kohle-, Öl-, Gas- und Lebensmittelindustrie. +
Gutes Betriebsklima | Unbefristeter Vertrag | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Manager (m/w/d) Construction - Region Mecklenburg-Vorpommern merken
Ingenieur (m/w/d) Energie- und Gebäudetechnik / MSR-Technik für unsere Neubauten und Gewerbeimmobilien merken
Ingenieur (m/w/d) Energie- und Gebäudetechnik / MSR-Technik für unsere Neubauten und Gewerbeimmobilien

CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG | 24103 Kiel

Die CITTI Unternehmensgruppe sucht einen Ingenieur (m/w/d) in der Energie- und Gebäudetechnik, spezialisiert auf MSR-Technik für Neubauten und Gewerbeimmobilien. Als familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Kiel sind wir national und international tätig und bieten spannende Herausforderungen. Unsere Tochtergesellschaft CHEFS CULINAR ist Branchenführer im Zustellgroßhandel und beliefert Kunden in Deutschland und angrenzenden Ländern. Mit über 10.000 Mitarbeitenden setzen wir auf Teamarbeit und Innovation. In der Bauabteilung benötigen wir Verstärkung für die Systemadministration der Gebäudeautomation und Zusammenarbeit mit TGA-Bereichen. Bewerben Sie sich jetzt für eine Vollzeitstelle in unserer Hauptverwaltung in Kiel! +
Weihnachtsgeld | Vermögenswirksame Leistungen | Betriebliche Altersvorsorge | Gutes Betriebsklima | Firmenwagen | Corporate Benefit CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG | Einkaufsrabatte | Jobticket – ÖPNV | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Projektmanager Investition und Instandhaltung (m/w/d) merken
Projektmanager Investition und Instandhaltung (m/w/d)

Schill + Seilacher "Struktol" GmbH | 20095 Hamburg

Unsere Produkte werden in der Kautschuk- und Kunststoffindustrie genauso wie in der Pharma- und Lebensmittelindustrie und in vielen anderen Industriezweigen eingesetzt. +
Homeoffice | Fahrtkosten-Zuschuss | Corporate Benefit Schill + Seilacher "Struktol" GmbH | Unbefristeter Vertrag | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Bereichsleitung Stadtentwässerung (m/w/d) merken
Bereichsleitung Stadtentwässerung (m/w/d)

Entsorgungsbetriebe Lübeck | 23539 Lübeck

Arbeitszeitkonto, zusätzliche Urlaubsoptionen, Zuschuss zum Deutschlandticket und Hansefit; vor allem aber: Lübeck als Arbeits- und Lebensmittelpunkt zwischen Trave und Ostsee. +
Gutes Betriebsklima | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
CTA / Chemielaborant:in LC-MS/MS Pestizidanalytik (m/w/d) #0448 merken
CTA / Chemielaborant:in LC-MS/MS Pestizidanalytik (m/w/d) #0448

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH | 20095 Hamburg

Die GBA Group ist ein internationales Life Science Dienstleistungsunternehmen mit einem breiten Angebot an analytischen, logistischen und fachspezifischen Services in den Bereichen Pharma, Medizinprodukte, Kosmetika, Chemie, Lebensmittel, Trinkwasser +
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH | Betriebliche Altersvorsorge | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Projektleiter (m/w/d) Isoliertechnik merken
Projektleiter (m/w/d) Isoliertechnik

Bohle Isoliertechnik GmbH | 24103 Kiel

Bauleitung inklusive Budgetverantwortung im Bereich der technischen Isolierung Abgeschlossene Ausbildung im Isolierhandwerk, gern mit Meisterqualifikation oder einschlägigem aufbauenden Ingenieurstudium Sichere Kenntnisse in vertrags- und baurechtlichen +
Unbefristeter Vertrag | Festanstellung | Weihnachtsgeld | Vermögenswirksame Leistungen | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Senior Project Manager - Bioprocess Consumables (m/w/d) merken
Senior Project Manager - Bioprocess Consumables (m/w/d)

Eppendorf Polymere GmbH | 20095 Hamburg

Eppendorf Produkte werden in akademischen und kommerziellen Forschungslaboratorien eingesetzt, z.B. in Unternehmen aus der pharmazeutischen und biotechnologischen sowie der chemischen und Lebensmittelindustrie. +
Weihnachtsgeld | Flexible Arbeitszeiten | Vermögenswirksame Leistungen | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Quereinstieg als Konfektionierer:in (w/m/d) merken
Quereinstieg als Konfektionierer:in (w/m/d)

Eppendorf Polymere GmbH | Oldenburg in Holstein

Eppendorf Produkte werden in akademischen und kommerziellen Forschungslaboratorien eingesetzt, z.B. in Unternehmen aus der pharmazeutischen und biotechnologischen sowie der chemischen und Lebensmittelindustrie. +
Quereinstieg möglich | Weihnachtsgeld | Vermögenswirksame Leistungen | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
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Lebensmittelingenieur Jobs und Stellenangebote in Kiel

Lebensmittelingenieur Jobs und Stellenangebote in Kiel

Beruf Lebensmittelingenieur in Kiel

Lebensmittelingenieur in Kiel: Zwischen Innovationsdruck, Küstenklima und Realitätscheck

Einmal Hand aufs Herz: Wer denkt an Kiel, wenn er die wirklich großen Schauplätze der Lebensmitteltechnik in Deutschland aufzählt? Genau. Die wenigsten. Und doch ist das, was sich zwischen Förde, Brunswiker Altbau und moderner Studienlandschaft technologischem Wandel unterworfen hat, bemerkenswert – mal träge wie die Schlei, dann wieder voller digitalem Wellengang. Für Berufseinsteigerinnen und Fachkräfte, die einen Neuanfang suchen, ist das eine eigenwillige Mischung, die reizvoller ist, als es Außenstehende manchmal glauben.


Was Lebensmittelingenieure heute leisten müssen (und was Kiel daraus macht)

Lebensmittelingenieurinnen – meist mit Hochschulabschluss, teils promoviert, immer irgendwo zwischen Laborbank und Anlagenbedienung – balancieren heute auf einem Drahtseil zwischen handfesten Produktionsprozessen und der immer lauter werdenden Forderung nach Nachhaltigkeit, Rückverfolgbarkeit, Digitalisierung. In Kiel? Da tragen regionale Besonderheiten Spuren: Die Nähe zur Ostsee, das dichte Netz kleiner Food-Start-ups, der Kontakt zu Agrarbetrieben – und, ja, das etwas raue Innovationsklima, das hier in Schleswig-Holstein bisweilen in Wellen kommt.

Man kann sich leicht täuschen: Kiel ist kein industrielles Kraftzentrum à la Ruhrgebiet, das muss es aber auch nicht sein. Hier entstehen Kooperationen zwischen Mittelstand, Forschung und Küstenfischern, wie sie anderswo so gar nicht funktionieren würden. Wer direkt nach dem Studium einsteigt, wird feststellen: Hier braucht es Hand, Kopf – und Durchhaltevermögen. Produkte werden nicht im Elfenbeinturm entwickelt, sondern im Spagat zwischen Hygienegesetz, Nachhaltigkeitslabel und plötzlich einlaufenden EU-Vorgaben. Klingt nach Bürokratie-Marathon? Ist es auch. Aber wenigstens bleibt man fit dabei.


Alltag am Fördeufer: Chancen, Stolpersteine und der kleine Unterschied zur Großstadt

Manchmal – das gebe ich unumwunden zu – beneide ich Kolleginnen in Hamburg oder München um die schiere Größe der Industriebetriebe. Kiel ist bodenständiger, nicht selten rustikaler; hier kann es passieren, dass die Qualitätskontrolle noch nach Hansekaufmannsart stattfindet und die Digitalisierung eher organisch gewachsen wirkt, als hochglanzpoliert implementiert. Aber gerade das bietet auch Chancen: Ideen und Optimierungsvorschläge versickern nicht in Hierarchien, sondern werden im Zweifel beim Mittagessen diskutiert. Wer mit eigenen Vorstellungen kommt, muss darauf vorbereitet sein, dass das „Haben wir schon immer so gemacht“ zwar oft auftaucht – aber nicht in Stein gemeißelt ist. Es gibt sie, die Spielräume, die kleinen Rebellionen.

Und der Arbeitsmarkt? Die Nachfrage nach Lebensmittelingenieurinnen ist stetig – nicht überhitzt, aber robust. Regional liegen die Gehälter beim Einstieg erfahrungsgemäß zwischen 2.900 € und 3.400 €. Mit wachsender Erfahrung, spezifischer Expertise – zum Beispiel rund um sensorische Analytik oder Lebensmittelrecht (und das ist, ehrlich gesagt, oft trockener als ein norddeutsches Knäckebrot) – lässt sich die Latte auf etwa 3.600 € bis 4.500 € heben. Klar, das ist nicht Silicon Valley. Aber die Lebenshaltungskosten sind auch keine Münchner Bergwertung.


Regionale Dynamik: Zwischen alten Seilschaften und neuen Wegen

Was viele unterschätzen: Kiel ist in den letzten Jahren zu einer Art Drehkreuz für alternative Food-Start-ups und nachhaltige Produktionsketten geworden. Wer hier als Lebensmittelingenieur:in einsteigt, wird früher oder später mit Kreislaufwirtschaft, proteinreichen Algenprodukten oder Regional-Label-Initiativen zu tun haben. Das ist kein Marketinggag; das ist greifbare Realität. Gleichzeitig bleibt die klassische Lebensmittelindustrie – von der Großbäckerei bis zur Molkerei – ein verlässlicher Arbeitgeber. Und mittendrin: die Fachkräfte, die sich um alles kümmern müssen, was zwischen Lebensmittelrecht, Qualitätssicherung und „Kuhstall 4.0“ passiert.

Nicht zu unterschätzen – die Weiterbildungsmöglichkeiten: Der Austausch zwischen Hochschule und Betrieben läuft nicht immer reibungslos, aber er funktioniert. Wer bereit ist, sich mit Laboranalytik, Automatisierungsfragen oder Verpackungsinnovationen zu befassen, findet in Kiel (und drumherum) durchaus Kurse und Kooperationsprojekte – viel Eigeninitiative vorausgesetzt. Im Kleinen wappnet man sich hier schon mal für die nächste Regulierungswelle aus Brüssel.


Mein persönliches Fazit: Pragmatismus schlägt Glamour

Eigentlich – und das sage ich nicht ohne Ironie – muss man ein bisschen Sturheit mitbringen, um als Lebensmittelingenieurin in Kiel dauerhaft glücklich zu werden. Wer Innovation vor allem als Silicon-Valley-Showact sucht, wird mit der spröden Küstennähe, dem norddeutschen Understatement und dem realitätsnahen Arbeitsalltag wenig anfangen können. Doch ganz ehrlich: Gerade hier, am Übergang zwischen Meer und Markt, erlebt man den Beruf so unverstellt wie nirgendwo sonst. Nicht laut, nicht spektakulär, aber substanziell und – so paradox das klingen mag – oft unerwartet erfüllend. Vielleicht liegt darin der eigentliche Reiz. Aber vielleicht ist das eben auch nur typisch Kiel.