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Manchmal frage ich mich, ob die meisten noch wissen, was in Krefeld in einer Werkstatt eigentlich passiert, wenn von „KFZ Technik Management“ die Rede ist. Die Zeiten, in denen ein Manager hier nur als verlängerte Werkbank des Meisters galt, sind lange durch. Wer heute im Bereich KFZ Technik Management einsteigt – vielleicht frisch von der Technikerschule, mit Meisterbrief in der Tasche oder nach Jahren in der Werkhalle – bekommt es nicht mehr nur mit Ölwechsel und Motordiagnose zu tun, sondern jongliert zwischen Digitalisierung, Kundenansprüchen und Führungsverantwortung. Fast zu viel für einen Tag, aber unterschätzt das bloß nicht: Hier wird’s spannend – und manchmal auch unbequem.
Es klingt abgedroschen, aber es stimmt: Ohne Computer kein Arbeitsplatz. Das gilt auch für KFZ Technik Manager in Krefeld, und zwar mehr denn je seit die E-Mobilität Fahrt aufnimmt. In einer Stadt, die sich immer wieder neu erfindet und mit starkem Mittelstand aufwartet, läuft inzwischen kaum noch eine Diagnose ohne Software. Ein Techniker, der 2015 gelernt hat, kann 2024 kaum mehr auf dem Stand der Dinge sein, wenn er die Weiterbildung verschlafen hat. Überhaupt: Die Werkstatt – ob hinterm Bockumer Marktplatz oder im Industriegebiet – gleicht heute in Teilen eher einem IT-Labor als einer Schrauberbude. Wer damit nichts anfangen kann, schaut schnell alt aus.
Zwischen Anzugträgern und Blaumann vermitteln, Werkstattprozesse optimieren, Mitarbeiter bei Laune halten, Kunden souverän bedienen, wenn der Terminplan eigentlich längst geplatzt ist. Das alles ist Tagesgeschäft. Und darüber hinaus? Der KFZ Technik Manager muss laufend Entscheidungen treffen: Welche Reparatur lohnt sich wirtschaftlich noch? Wie kommuniziere ich technische Zusammenhänge laienverständlich? Ach, und nicht vergessen: Zoll, Sicherheitsvorschriften, Lieferketten. Echte Denksportaufgaben, mitten im knappen Tagesbudget. Manche unterschätzen das. Ein Team aus erfahrenen Mechanikern zu führen, die jede Anweisung zweimal hinterfragen – auch das will gelernt sein. In Krefeld, wo der Ton schon mal etwas rau klingen kann, gehört Fingerspitzengefühl zum Handwerkszeug.
Jetzt mal ehrlich: Redet jemand offen übers Geld? Hier in Krefeld, im Westen der Republik, schwingt das Thema immer irgendwie mit. Einsteiger dürfen mit etwa 3.000 € bis 3.400 € rechnen, auch wenn’s natürlich Ausreißer nach unten wie oben gibt. Wer Verantwortung für größere Teams, komplexe Technik und Umsatzbereiche übernimmt, landet schnell bei 3.600 € bis 4.200 €. Aber – bevor Euphorie aufkommt: Die Spirale dreht sich nicht endlos weiter nach oben. Oft bleibt’s bei moderaten Steigerungen. Heißt im Klartext: Fachkompetenz zählt, aber auch Sozialkompetenz; Läufer, die ihre Belegschaft nicht führen können, bleiben selbst auf der Strecke. Chancen gibt’s – vor allem, wenn man sich auf alternative Antriebe, Softwarediagnose oder Prozessoptimierung einschießt. Aber Stillstand fühlt sich schnell wie Sackgasse an. „Wir machen das so wie immer“? Funktioniert maximal für die nächste HU, nicht für die eigene Laufbahn.
Wer länger hier arbeitet, spürt das: Krefeld ist nicht Düsseldorf und auch kein Dorf am Niederrhein. Der Mittelstand zieht, aber die Kundschaft ist oft anspruchsvoll, manchmal überraschend direkt. Wer aus einer anderen Region kommt, staunt nicht selten, wie viel Eigeninitiative und Pragmatismus eingefordert wird. Überschüssige Eitelkeit – Fehlanzeige. Ergebnisse zählen. Wer anpackt, wird akzeptiert, mit leeren Versprechen oder großen Gesten gewinnt man hier selten einen Blumentopf. Heißt: Wer als Technik Manager Fuß fassen will, braucht keine große Bühne, sondern Augenhöhe, Ausdauer und Ehrgeiz (von Soft Skills wie Geduld und Ironie mal ganz abgesehen).
Eine Sache, die ich jedem Berufsanfänger ins Stammbuch schreiben würde: Weiterlernen ist kein Extra mehr, sondern Grundbedingung. Gerade mit den aktuellen Entwicklungen rund um E-Mobilität, Fahrassistenzsysteme und gesetzliche Regularien wird der Manager am Wagen schnell zum Generalisten, zum Übersetzer zwischen Mensch und Maschine. Regionale Ausbildungsstätten und überbetriebliche Trainingsangebote – gerade in Kooperation mit lokalen Industriepartnern – sind oft fundierter, als viele glauben. Wer sie nutzt, bleibt am Ball. Wer lieber nur aufs nächste Modelljahr wartet, landet schnell auf dem Abstellgleis. Oder, um’s bildlich zu sagen: Wer immer denselben Reifen flickt, muss sich nicht wundern, wenn irgendwann die Felge nachgibt.
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