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Ingenieur Rohstoffgewinnung Köln Jobs und Stellenangebote

22 Ingenieur Rohstoffgewinnung Jobs in Köln die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Ingenieur Rohstoffgewinnung in Köln
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Vertriebsingenieur / Business Development Engineer für Bergbau-Technik (m/w/d) merken
Vertriebsingenieur / Business Development Engineer für Bergbau-Technik (m/w/d) merken
Duales Studium Bahningenieurwesen Bauwesen 2026 (w/m/d) merken
Bauleiter Schlüsselfertigbau (w/m/d) merken
Bauleiter Schlüsselfertigbau (w/m/d)

WOLFF & MÜLLER Hoch- und Industriebau GmbH & Co. KG | 50667 Köln

Was wir uns wünschen: Fachlich versiert – Abgeschlossenes Studium als Bauingenieur (w/m/d), Architekt (w/m/d) oder eine vergleichbare technische Qualifikation. +
Gutes Betriebsklima | Jobrad | Urlaubsgeld | Betriebliche Altersvorsorge | Corporate Benefit WOLFF & MÜLLER Hoch- und Industriebau GmbH & Co. KG | Kantine | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Einkäufer (m/w/d) Ingenieur- und Brückenbau merken
Kalkulator (m/w/d) merken
Kalkulator (m/w/d)

Aarsleff Rohrsanierung GmbH | 53721 Siegburg

Attraktives Fixgehalt plus Urlaubs- und Weihnachtsgeld gemäß Rahmentarifvertrag Bau; 50 € steuerfrei monatlich auf Ihre Aarsleff-givve-Card sowie Job Rad-Leasing; Flexible Homeoffice-Möglichkeiten und ein Gleitzeitmodell; Vielseitiges Aufgabenfeld in +
Weihnachtsgeld | Homeoffice | Flexible Arbeitszeiten | Parkplatz | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Oberbauleiter (w/m/d) Bauausführung – Anlagenbau merken
Oberbauleiter (w/m/d) Bauausführung – Anlagenbau

Drees & Sommer SE | 50667 Köln

Als (Ober) Bauleiter:in, Obermonteur:in oder Projektleiter:in im Bau beziehungsweise der Ausführung von Projekten im Industrieumfeld; Erfahrung in der Führung von Projektteams und Nachunternehmern sowie eine ausgeprägte unternehmerische und kommunikative +
Work-Life-Balance | Erfolgsbeteiligung | Jobrad | Firmenwagen | Einkaufsrabatte | Familienfreundlich | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Fachbauleiter (w/m/d) Bauausführung – Anlagenbau merken
Fachbauleiter (w/m/d) Bauausführung – Anlagenbau

Drees & Sommer SE | 50667 Köln

Kenntnisse der relevanten Normen und Vorschriften, wie beispielsweise DIN und HOAI; Bereitschaft 5 Tage vor Ort auf der Baustelle tätig zu sein; Gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift; Eigenverantwortliche, konzeptionelle, strukturierte und gewerkeübergreifende +
Work-Life-Balance | Erfolgsbeteiligung | Jobrad | Firmenwagen | Einkaufsrabatte | Familienfreundlich | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Senior Celonis Consultant (all genders) merken
Senior Celonis Consultant (all genders)

Lufthansa Industry Solutions AS GmbH | 50667 Köln

Process-Intelligence-Lösungen bei Kunden aus verschiedenen Industrien; Analyse komplexer Geschäftsprozesse, Identifikation von Ineffizienzen und Ableitung konkreter Optimierungsmaßnahmen; Berechnung von Business Cases für Kunden und Ausarbeitung von Mehrwerten durch Process Mining +
Flexible Arbeitszeiten | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Bau-/Sicherheits-/Rettungsingenieure sowie Architekten für den Brandschutz (m/w/d) merken
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Ingenieur Rohstoffgewinnung Jobs und Stellenangebote in Köln

Ingenieur Rohstoffgewinnung Jobs und Stellenangebote in Köln

Beruf Ingenieur Rohstoffgewinnung in Köln

Zwischen Baggerzähnen und Gesellschaftsumbrüchen: Rohstoffingenieur in Köln – eine ehrliche Standortbestimmung

Wer behauptet, ein Ingenieur für Rohstoffgewinnung habe es in Köln nur mit staubigem Kies, staubigen Prozessen und noch staubigeren Hierarchien zu tun, der kennt weder das Rheinland noch diesen Beruf. Aber der Job hat seine Ecken. Gerade am Übergang zum Arbeitsleben oder beim Umstieg von der Anlagenplanung ins Tagesgeschäft spürt man schnell: Willkommen im Bermudadreieck aus Technik, Regulierung und dem, was die Stadt „gesellschaftliche Erwartungen“ nennt. Ich will kein Hochglanzprospekt bieten. Eher einen Streifzug durch reale Anforderungen – und ein paar Aha-Erlebnisse aus der Perspektive derer, die am Fuß der Lohnleiter stehen.


Technik und Terrain: Warum Köln nicht egal ist

Köln mag nicht als Synonym für Bergbau gelten. Wer hier allerdings die Kies- und Sandbaggerei am Rhein für nebensächlich hält, irrt – es geht längst nicht mehr um Maximalausbeutung, sondern um ein regelrechtes Geschicksspiel: Wie bringt man Wirtschaft, Umweltschutz, Recycling und den Hunger der Baubranche in ein Gleichgewicht? Das Altrheinbecken ist technisch und ökologisch eine eigene Welt. Schon in der Ausbildung atmet man dort die Mischung aus Prozesschemie, Geomechanik und – Überraschung – Verwaltungsdeutsch. Auch für mich war es ein Schock, wie schnell man sich zwischen Paragrafen verliert. Die eigentliche Technik, das Fließgleichgewicht zwischen Gewinnung und Renaturierung von Abbauflächen, spielt sich auf Messers Schneide ab.


Die „magische“ Gehaltsfrage und der bittere Beigeschmack der Realität

Sprechen wir Tacheles: Mit einem Abschluss in Geotechnik, Verfahrenstechnik oder Rohstoffingenieurwesen startet man in Köln oft bei etwa 3.400 € bis 3.900 €. Wer einen Fuß im Tor der größeren Unternehmen hat – und damit meine ich die mit eigenen Planungsabteilungen, nicht die reinen Umsatz-Betriebe – kann mit zunehmender Erfahrung auf bis zu 5.000 € oder 5.600 € kommen. Klingt erst einmal passabel, doch die Zwänge steigen mit: Das Spiel aus kurzfristigem Lieferdruck, gesellschaftlichen Debatten um Nachhaltigkeit und den kleinen, aber feinen Unterschieden zwischen alten Hasen und Neulingen – das alles drückt gelegentlich. Und ja, manchmal fragt man sich, warum so vieles zwischen Papierkorb und Projektstau verpufft. Effizienz ist das eine, nervenaufreibende Genehmigungsverfahren das andere. Denkt man, der Titel „Ingenieur“ sei schon die halbe Miete? Kaum. Ohne das richtige Standing lässt manch einer mehr Nerven als Gestein liegen.


Regionales Ringen: Fachkräftemangel, Nachwuchs und technologische Brüche

Viele Unternehmen im Kölner Raum schnaufen längst unter Nachwuchssorgen. Zu oft werden studentische Idealwünsche von einer rauen Realwirtschaft eingeholt. Wer sich einbildet, es liege an fehlender Technikbegeisterung, irrt gründlich – es geht vielmehr um eine absurde Gemengelage: Die Erschöpfung von Lagerstätten, neue Umweltvorschriften und ein Generationenwechsel, der manchmal chaotisch wirkt. Man spürt: Die Branche ist im Fluss, aber nicht immer in die erwartete Richtung. Künstliche Intelligenz, automatisierte Sieblinien, Sensorik – klingt schick, aber ohne bodenständige Ingenieurskunst läuft wenig. Einen Betonmischer kann man algorithmisch überwachen, aber nicht ersetzen. Jedenfalls noch nicht. Was viele unterschätzen: Die eigentliche Kunst ist es, zwischen starr gewordenen Abläufen und visionärem Übermut den Alltag zu managen.


Weiterbildung, Perspektiven und die Kehrseite der Medaille

Wer nicht bereit ist, regelmäßig die eigene Wissensbasis umzukrempeln, hat’s schnell schwer – neue Umweltinstitute schießen aus dem Boden, Baustoffverordnung jagt Deponierichtlinie. Die Angebote für Weiterbildungen in Köln sind überraschend vielfältig: Von „Kreislaufwirtschaft“ über „Digitalisierung in der Rohstoffbranche“ bis zu „Nachhaltigkeitsmanagement“. Klingt nach Modewort-Allergie? Teilweise berechtigt. Dennoch: Bleibt man auf Stand, kann man sich ein fachliches Profil mauern, das auch jenseits des klassischen Steinbruchs Chancen eröffnet.


Schlussgedanke: Was bleibt?

Immer wieder frage ich mich, warum trotz Fachkräftemangel und Wandel das Bild vom Rohstoffingenieur so beharrlich diffus bleibt. Vielleicht, weil der Beruf zwischen Traditionsbewusstsein und Innovationsdruck zerrieben wird. Vielleicht auch, weil man hier selten nach Schema F arbeitet. Sicher ist: Wer Köln nicht nur als Karnevalskulisse, sondern als Labor für gesellschaftliche und technische Umbrüche versteht, findet im Rohstoffbereich Aufgaben, die anspruchsvoll, manchmal nervig, nie aber belanglos sind. Und – das vielleicht zum Schluss – Gehalt und Prestige sind das eine. Der Rest: ein System aus Stolz, Pragmatismus und gelegentlicher Selbstironie. Ehrlich gesagt, kein schlechter Ort für alle, die keine Angst vor Rohboden und Umbrüchen haben.


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.