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Friedhofsgärtner Hamburg Jobs und Stellenangebote

3 Friedhofsgärtner Jobs in Hamburg die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Friedhofsgärtner in Hamburg
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Gärtner o. Friedhofsgärtner (m/w/d) im Umwelt- und Technikhof merken
Gärtner o. Friedhofsgärtner (m/w/d) im Umwelt- und Technikhof

Stadt Rendsburg | 24768 Rendsburg

Suchen Sie eine erfüllende Karriere als Gärtner oder Friedhofsgärtner (m/w/d)? Gestalten Sie aktiv unsere Stadt und den Friedhof Klint neu! In dieser Position erwarten Sie spannende Aufgaben wie die Neuanlage und Pflege von Grünanlagen sowie Blumenrabatten. Zudem kümmern Sie sich um Baumpflege, Fällungen und das Mähen von Grünflächen. Wir bieten eine 39-Stunden-Woche mit attraktiver Vergütung (EG 5/6 TVöD) und sofortigem Beginn. Werden Sie Teil unseres umweltbewussten Teams im Umwelt- und Technikhof und bringen Sie Ihre handwerklichen Fähigkeiten ein! +
Unbefristeter Vertrag | Gutes Betriebsklima | Betriebliche Altersvorsorge | Jobticket – ÖPNV | Dringend gesucht | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Gärtner | Grünpfleger (m/w/d) Oyten merken
Gärtner | Grünpfleger (m/w/d) Oyten

WISAG Garten- und Landschaftspflege Nord GmbH & Co. KG | 28876 Oyten

Starten Sie Ihre Karriere als Gärtner im Garten- und Landschaftsbau oder als Friedhofgärtner! Wir suchen engagierte Talente mit Erfahrung in der Grünpflege und einem Führerschein der Klasse B. Unser Angebot umfasst eine unbefristete Festanstellung mit attraktiver Vergütung und 30 Tagen Urlaub. Darüber hinaus bieten wir hochwertige Arbeitskleidung, professionelle Arbeitsmittel und umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Profitieren Sie von unserem einzigartigen Förderprogramm der KiWIS Stiftung für Ihre Familie. Überzeugen Sie sich selbst und werden Sie Teil unseres Teams – wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! +
Unbefristeter Vertrag | Festanstellung | Arbeitskleidung | Weiterbildungsmöglichkeiten | Vollzeit | Minijob | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Gärtner (m/w/d) merken
Gärtner (m/w/d)

Hamburger Friedhöfe -AöR- | Ohlsdorf

Die Hamburger Friedhöfe sind kulturelle Orte der Erinnerung und Erholung, die weit über ihre Funktion hinausgehen. Als moderne Dienstleister setzen wir auf Nachhaltigkeit und Verantwortung in diesem sensiblen Bereich. Mit über 300 Mitarbeitern gestalten wir aktiv die Zukunft des Friedhofs, wobei moderne Bestattungskultur und innovative Nutzungsmöglichkeiten im Vordergrund stehen. Für unseren Standort in Ohlsdorf und Öjendorf suchen wir ab dem 01.06.2026 Gärtner (m/w/d). Über unsere Webseite finden Sie die vollständigen Stellenanzeigen unter www.friedhof-hamburg.de/jobs. Haben Sie Interesse? Bewerben Sie sich bis zum 25.05.2026 unter der angegebenen Kennziffer. +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Friedhofsgärtner Jobs und Stellenangebote in Hamburg

Friedhofsgärtner Jobs und Stellenangebote in Hamburg

Beruf Friedhofsgärtner in Hamburg

Zwischen Gräsern, Granit und Gewissen: Friedhofsgärtnern in Hamburg

Stellen Sie sich vor: Man zieht morgens – vielleicht noch mit einer zweiten Tasse Kaffee in der Hand – die robuste Arbeitsjacke über, tritt hinaus, das erste Licht schimmert durch den Nebel über den Gräbern. In Hamburg, zwischen alten Alleen und modernen Kolumbarien, nimmt der Tag eines Friedhofsgärtners seinen Anfang. Klingt pathetisch? Möglich. Aber ausgerechnet hier, zwischen Abschied und Erinnerung, Wurzeln und Wandel, lässt sich ein Berufsalltag beobachten, der mehr Ambivalenzen bietet, als Viele denken.


Mehr als Moos und Mahagoni: Das Aufgabenbild

Wer noch glaubt, das Friedhofsgärtnern sei die graue Kunst des Rasenkantenschneidens oder täglicher Blumengruß auf’s Grab, der möge doch bitte einmal einen Arbeitstag auf dem Ohlsdorfer Friedhof erleben. Hier wird gepflanzt, gestaltet, restauriert und geplant – selten aber nach Schema F. Das Pflanzenwissen ist das eine, ja: Bodenkunde, Witterung, Jahreszeiten – alles Grundwerkzeug. Mindestens ebenso wichtig aber: Feingefühl im Umgang mit Trauernden und Sinn für Pietät, den keiner im Unterricht einfach so mit auf den Weg bekommt.

Die Hamburger Friedhofslandschaft, besonders auf großen Anlagen wie Ohlsdorf, aber auch auf den kleineren Quartiers-Friedhöfen, verlangt heute mehr als die routinierte Pflege klassischer Familiengräber. Urnengärten, naturnahe Ruhewiesen, Baumbestattungen – man arbeitet quasi am Balanceakt zwischen Tradition und Trends. Mal fühlt man sich dabei fast als Landschaftsarchitekt im Miniaturformat, mal schlicht als bodenständiger Handwerker mit dreckigen Fingernägeln und einem guten Gespür für stilles Gedenken.


Hanseatische Bedingungen: Was Hamburg anders macht

Hamburg ist, kein Geheimnis, eine Stadt mit langer Friedhofstradition. Nirgendwo sonst im Land gibt es auf 760 Hektar so viel gestaltete Endlichkeit wie im Norden. Wer regionale Besonderheiten sucht, wird hier fündig: Torf, Marschboden, häufig Regenschauer – das verlangt Flexibilität im Umgang mit Pflanzen und Maschinen. Herkömmliches „Handbuchwissen“ reicht oft nicht, wenn Buchenlaub feucht wie nasse Schwämme über den Wegen klebt oder Stürme uralte Bäume zu Fall bringen.

Hinzu kommt: Die Hamburger Kundschaft ist genauso vielfältig wie die Lebensläufe ihrer Verstorbenen. Migrationsgesellschaft, Religionswechsel, neue Grabformen – Friedhofsgärtner sind längst auch Moderatoren eines diskreten Kulturwandels geworden. Manchmal ist Fingerspitzengefühl wichtiger als Gießkanne oder Motorsäge. Und fragen Sie gern mal im Kollegium herum: Die Tage, an denen plötzlich alles zu viel wird, kommen manchmal schneller, als man Friedhofskapelle sagen kann. Gehört dazu. Wer damit nicht leben kann, sucht besser weiter.


Zahlen, Zaster, Zwischentöne: Verdienst und Perspektiven

Reden wir Tacheles: Wer auf einen goldenen Lohn-Regen aus ist, muss vermutlich weiterziehen – in Hamburg bewegt sich das Einstiegsgehalt meist zwischen 2.300 € und 2.700 €. Mit ein paar Jahren Erfahrung, Zusatzaufgaben oder einer Weiterbildung kann man sich allmählich Richtung 3.000 € bis gelegentlich 3.500 € vorarbeiten. Die gewerkschaftlichen Tarifverträge geben immerhin ein gewisses Grundrauschen. Und doch: Reich wird hier, nüchtern betrachtet, niemand. Das große Plus? Sicherheit. In einer Stadt, in der immer mehr Bestattungswälder und Erinnerungsinseln entstehen, bleibt Arbeit in Sicht.

Schlecht für Unruhige: Hektische Jobwechsel oder der schnelle Aufstieg sind selten. Wer sich allerdings auf Weiterbildung einlässt – etwa zum Meister, Techniker oder mit Spezialisierung auf Friedhofsplanung – kann langfristig durchaus neue Rollen zwischen Anleitung, Verwaltung und Beratung übernehmen. Erstaunlich oft kommt der Impuls für einen Wechsel aus der eigenen Biografie: persönliche Krisen, ein besonderer Bezug zu Gedenken und Erinnerung – das klingt vielleicht pathetisch, aber, naja, manchmal führt das Leben eben geradewegs zwischen die Toten.


Kleine Ambivalenzen, große Fragen – und echte Perspektiven

Ist das nun ein Beruf für Träumer? Oder doch nur was für Pragmatiker? Wahrscheinlich beides, irgendwie. Wer morgens auf dem Ohlsdorfer Hauptweg das Laub beiseiteräumt, weiß: Die eigenen Spuren sind spätestens morgen wieder verweht. Bedauerlich? Im Gegenteil. In dieser Vergänglichkeit liegt auch eine merkwürdige Freiheit.

Also, an die, die sich für diesen Beruf interessieren: Friedhofsgärtnern in Hamburg ist kein Spaziergang, kein Job für notorische Einzelkämpfer, aber auch keine Sackgasse. Wer bereit ist, mit den Jahreszeiten, der Stadt und den Menschen zu wachsen, der wird hier – zwischen Kieswegen und Kiefern – immer wieder kleine Spuren hinterlassen. Oft unsichtbar. Häufig unterschätzt. Aber, das behaupte ich: auf eigentümliche Weise befriedigend.


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  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.