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Friedhofsgärtner Kiel Jobs und Stellenangebote

2 Friedhofsgärtner Jobs in Kiel die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Friedhofsgärtner in Kiel
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Gärtner o. Friedhofsgärtner (m/w/d) im Umwelt- und Technikhof merken
Gärtner o. Friedhofsgärtner (m/w/d) im Umwelt- und Technikhof

Stadt Rendsburg | 24768 Rendsburg

Suchen Sie eine erfüllende Karriere als Gärtner oder Friedhofsgärtner (m/w/d)? Gestalten Sie aktiv unsere Stadt und den Friedhof Klint neu! In dieser Position erwarten Sie spannende Aufgaben wie die Neuanlage und Pflege von Grünanlagen sowie Blumenrabatten. Zudem kümmern Sie sich um Baumpflege, Fällungen und das Mähen von Grünflächen. Wir bieten eine 39-Stunden-Woche mit attraktiver Vergütung (EG 5/6 TVöD) und sofortigem Beginn. Werden Sie Teil unseres umweltbewussten Teams im Umwelt- und Technikhof und bringen Sie Ihre handwerklichen Fähigkeiten ein! +
Unbefristeter Vertrag | Gutes Betriebsklima | Betriebliche Altersvorsorge | Jobticket – ÖPNV | Dringend gesucht | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Gärtner (m/w/d) merken
Gärtner (m/w/d)

Hamburger Friedhöfe -AöR- | Ohlsdorf

Die Hamburger Friedhöfe sind kulturelle Orte der Erinnerung und Erholung, die weit über ihre Funktion hinausgehen. Als moderne Dienstleister setzen wir auf Nachhaltigkeit und Verantwortung in diesem sensiblen Bereich. Mit über 300 Mitarbeitern gestalten wir aktiv die Zukunft des Friedhofs, wobei moderne Bestattungskultur und innovative Nutzungsmöglichkeiten im Vordergrund stehen. Für unseren Standort in Ohlsdorf und Öjendorf suchen wir ab dem 01.06.2026 Gärtner (m/w/d). Über unsere Webseite finden Sie die vollständigen Stellenanzeigen unter www.friedhof-hamburg.de/jobs. Haben Sie Interesse? Bewerben Sie sich bis zum 25.05.2026 unter der angegebenen Kennziffer. +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Friedhofsgärtner Jobs und Stellenangebote in Kiel

Friedhofsgärtner Jobs und Stellenangebote in Kiel

Beruf Friedhofsgärtner in Kiel

Zwischen Efeu und Ernüchterung: Friedhofsgärtner in Kiel im Realitätscheck

Schon mal im Schneeregen auf dem Nordfriedhof gestanden, halbe Gummistiefel versunken, links die raue Ostseeluft, rechts eine Rosenhecke, die sich weigert, das Zeitliche zu segnen? Willkommen im echten Arbeitsalltag der Friedhofsgärtner in Kiel. Wer denkt, das sei einfach nur „ein bisschen Unkraut zupfen“, der irrt gewaltig – was mich angeht, musste ich meine Vorstellungen auch gelegentlich korrigieren.

Die Aufgaben reichen nämlich weit über das hinaus, was man so gemeinhin vermutet. Es geht nicht nur um Grabschmuck, auch nicht bloß um jahreszeitliches Bepflanzen. Da sind historische Grabstätten mit uralten Rhododendren (niemand weiß, wie die je in Form gehalten wurden), da ist die neuartige bodenschonende Pflege per Akkugerät und ja, sogar der Wunsch nach bienenfreundlichen Arealen wird heute an uns herangetragen. Schon mal versucht, Wildstauden und Tradition miteinander zu versöhnen, während der Wind einem den Spaten aus der Hand weht? Eben.

Was viele Berufseinsteiger unterschätzen: Klar, das tägliche Draußensein klingt romantisch. Und manchmal ist es das auch. Morgens, wenn flacher Nebel auf dem Weidefeld liegt, die Geräusche gedämpft, hat das fast was Erhabenes. Aber – gestatten Sie einen ehrlichen Einschub – Frost, Regen und dann noch die Kieler Brise: Das geht auch an Substanz. Wer dafür nicht gemacht ist, merkt’s recht fix.

Die gesellschaftliche Bedeutung dieses Berufs schleicht sich leise ins Bewusstsein. Gerade in einer Stadt wie Kiel, die von maritimer Vielfalt und einer gewissen Bodenständigkeit geprägt ist, haben Friedhöfe etwas von geheiligtem Allgemeingut. Öffentlich, aber doch irgendwie intim. Wir sind es, die diese Orte am Leben – ja, genau: am Leben! – halten, während anderswo die Grünflächenpflege nach Minuten abgerechnet wird. Der Unterschied? Wir kennen „unsere“ Flächen bis in die letzte Grabkante. Nicht selten steht man rauchend (ja, ich weiß: nicht mehr zeitgemäß) mit Angehörigen am Grab, diskutiert über Lieblingsblumen und hört Geschichten von längst verstorbenen Seeleuten. Wer dabei nicht irgendwann Respekt vor diesem Beruf bekommt, dem ist eh nicht zu helfen.

Jetzt aber Tacheles: Geld. Was bringt das Arbeiten auf Kieler Friedhöfen ein? Je nach Arbeitgeber, Erfahrung und Betriebsgröße startet man meist irgendwo zwischen 2.400 € und 2.800 €, mit einschlägiger Erfahrung und Zusatzqualifikation winken durchaus 3.100 € bis knapp 3.400 €. Große Sprünge, etwa so wie Strelitzien in Schleswig-Holstein, macht man damit nicht. Dafür sind die Arbeitsplätze verblüffend stabil, vor allem bei den traditionsreichen Bestattern und den größeren Friedhofsverwaltungen. In Krisenzeiten? Sagen wir’s so: Gestorben wird immer. Eine bittere Wahrheit, aber auch ein unschlagbares Argument, wenn es um Arbeitsplatzsicherheit geht.

Technik auf dem Friedhof, das klingt nach Widerspruch. Tatsächlich aber holen sich auch in Kiel inzwischen GPS-gestützte Verwaltungssysteme einen Platz an der Sonne. Wer dachte, Digitalisierung geht an Stiefeln und Schubkarre vorbei – Fehlanzeige. Teilweise muss man heute zwischen App, traditioneller Kelle und E-Karre jonglieren, was für alte Hasen ebenso neu ist wie für Quereinsteiger. Ausbildung und Weiterbildung? Bei uns keine nette Floskel, sondern oft die tägliche Rettung vorm Untergang im Vorschriftendschungel.

Fazit? Friedhofsgärtner sein in Kiel – das ist irgendwo zwischen Handwerk, Gärtnerei, Geduldsspiel und Gesellschaftsauftrag. Wer da reinpasst, spürt es meist schon beim ersten eigenen Grabfeld. Und wer sich darauf einlässt, landet in einem Berufsfeld, das mehr Respekt verdient hat, als ihm gemeinhin zugestanden wird. Das ist Fakt – und kein abgeschliffener Werbespruch. Oder etwa doch?

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  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.