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Bautischler Kiel Jobs und Stellenangebote

1 Bautischler Jobs in Kiel die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Bautischler in Kiel
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Technischer Bauleiter/ Projektabwickler (m/w/d) Einbauküche für Hamburg merken
Technischer Bauleiter/ Projektabwickler (m/w/d) Einbauküche für Hamburg

Penning Sanitär Handel GmbH & Co. KG | 20095 Hamburg

Wir suchen einen technischen Bauleiter (m/w/d) für Projekte im Bereich Einbauküchen in Hamburg. Sie leiten Aufträge von der Planung bis zur Kundenübergabe und nehmen regelmäßig an Baubesprechungen teil. Ihre Aufgaben umfassen die technische Überprüfung, das Erstellen von Angeboten sowie von Küchen- und Installationsplänen in CARAT. Zudem sind Sie verantwortlich für die Planung von Liefer- und Montageterminen mit Subunternehmen und die Disposition der Handelsware. Eine kaufmännische Überwachung der Projektaktivitäten und die abschließende Kontrolle der Arbeiten vor Ort gehören ebenfalls zu Ihren Tätigkeiten. Überzeugen Sie uns mit Ihrer Begeisterung für unsere Produkte! +
Quereinstieg möglich | Betriebliche Altersvorsorge | Vermögenswirksame Leistungen | Familienfreundlich | Gutes Betriebsklima | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Bautischler Jobs und Stellenangebote in Kiel

Bautischler Jobs und Stellenangebote in Kiel

Beruf Bautischler in Kiel

Handwerk in Kiel: Bautischler zwischen Mühsal und Möglichkeiten

Mal ehrlich: Wer an Kiel denkt, der sieht Wind, Wasser, Werften und irgendwie immer eine Baustelle im Stadtbild. Fast symptomatisch, dass man als Bautischler hier selten auf der faulen Haut liegt. Was viele unterschätzen: Zwischen Ostsee-Idyll und Studentenflair pulsiert eine Bautradition, die Altes und Neues knorrig miteinander verstrickt. Wer sich also als Berufseinsteiger oder berufserfahrener Wechsler fragt, wie sich dieses Terrain anfühlt – der sollte bereit sein für einen Arbeitsalltag, der so wenig Routine kennt wie das Wetter am Fördeufer.


Alte Häuser, neue Fenster – und ein Handwerk im Wandel

Die Arbeit eines Bautischlers in Kiel ist so eine Sache. Kaum eine andere Stadt vereint so viele Altbausubstanz, energetisch sanierte Schulen und frech aus dem Boden stampfende Wohnprojekte in so enger Nachbarschaft. Da sitzt du morgens noch im verwinkelten Jugendstil-Treppenhaus, kämpfst dich nachmittags durch Neubau-Kunststofffenster und hast zwischendrin ein Dutzend Außeneinsätze, bei denen der Wind gefühlt von allen Seiten weht. Will sagen: Wer Abwechslung sucht, wird bedient. Wer Planbarkeit und immer gleiche Abläufe will – naja, falsch abgebogen.


Praxis: Vom Zollstock bis zum Laser – Technik trifft Gefühl

Es klingt wie eine Binsenweisheit, aber hier in Kiel trifft sie: Bautischler arbeiten nicht nur mit Holz, sondern mit Herz – pardon, Hirn und Hand. Wechselnde Bestandsbauten fordern Maßarbeit, manchmal sogar historisches Feingefühl. Das rückt einen schnell näher an Gewerke wie Denkmalpflege oder energetische Sanierung. Gleichzeitig, und das wird gerne unterschätzt: Der technische Fortschritt macht vor Kiel nicht halt. Digitale Aufmaßsysteme, CNC-Fräsen oder softwaregestützte Planungen gehören zunehmend zum Werkzeugkoffer. Natürlich bleibt „handfest“ Trumpf. Niemand sägt nur noch am Bildschirm. Aber die Zeit, in der allein Muskelkraft und Durchhaltevermögen zählten, ist vorbei. Persönlich? Ich genieße diese Schräglage zwischen Tradition, neuen Werkzeugen und echter Verantwortung. Fluch und Segen eben.


Arbeitsmarkt, Auskommen und Realität: Mehr als nur ein Job

Lohnt sich das Ganze finanziell? Die Wahrheit ist wenig spektakulär, aber ehrlich: Einstiegsgehälter für Bautischler in Kiel liegen meist zwischen 2.400 € und 2.800 €. Mit Zusatzqualifikation oder einigen Jahren Praxiserfahrung – etwa im Bereich Sanierung oder energetischer Modernisierung – rückt man bis auf 3.200 € heran. Unmöglich? Nicht in Kiel, zumindest wenn man bereit ist, sich in Nischen wie Fensterbau, Trockenbau oder denkmalgerechte Restaurierung hineinzuarbeiten. Was viele überrascht: Zu Stoßzeiten sind erfahrene Fachkräfte plötzlich gefragt wie nie, gerade von kleinen Betrieben, die kurzfristig Aufträge „drin haben“. Das klingt nach Freiheit – ist aber mehr eine Frage der Selbstverantwortung. Die Schattenseite? In Schwächephasen kann es auch schnell eng werden. Sicherheit ist in diesem Beruf so relativ wie ein Kieler Sommer.


Weiterbildung: Zwischen Pflicht und Kür

Manche sagen: Wer aufhört zu lernen, verliert in diesem Gewerbe mehr als nur den Anschluss. Ich behaupte: Wer sich in Kiel als Bautischler behaupten will, muss neugierig bleiben – ob Holzwerkstofftechnik, energieeffiziente Fensterprofile oder die Kunst unauffälliger Reparatur im Altbaubestand. Angebote gibt es reichlich, von Handwerkskammer bis zu spezialisierten Schulungen bei Geräteherstellern geschweige denn den allürenreichen Eigenkreationen mancher Kollegen. Und ja – das kostet Zeit, manchmal Nerven, aber zementiert die eigene Position am Markt. Am Ende wird nicht der am besten bezahlt, der am lautesten ruft, sondern der, der Praktisches mit kluger Innovation verbindet.


Kieler Besonderheiten: Wer sich hier einmischt, bleibt nicht lang unsichtbar

Was Kiel von anderen Städten abhebt – und das sage ich nicht nur so daher? Das Selbstverständnis des Handwerks. Bautischler sind nicht bloß „Holzarbeiter“. Sie sind Problemlöser zwischen Denkmal, Bauamt und murrenden Immobilienbesitzern. Von Sturmreparatur bis Fenstertausch, von Kindergarten bis Designer-Loft: Die Bandbreite ist ein Geschenk, manchmal eine Strafe. Manchmal jedenfalls frage ich mich, wer in Kiel eigentlich nicht schon mal irgendetwas selber gezimmert, getackert oder geflickt hat. So bleibt der Beruf, auch in bewegten Zeiten, einer mit Zukunft. Nicht für jeden. Aber für die, die Wind und Wandel mögen – durchaus eine Überlegung wert.