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Bar Chef Kassel Jobs und Stellenangebote

1 Bar Chef Jobs in Kassel die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Bar Chef in Kassel
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Chef de Rang (m/w/d)

Schloss Gehrden GmbH | 33034 Brakel

Wir suchen einen erfahrenen Chef de Rang zur Verstärkung unseres Teams. Ihre Aufgaben umfassen das Empfangen und Platzieren der Gäste sowie die fachkundige Beratung zu Speisen und Getränken. Sie nehmen Bestellungen auf und übermitteln diese an Küche und Bar, während Sie den gesamten Serviceablauf an den Tischen organisieren und überwachen. Ein exzellenter Tischservice, einschließlich Tranchieren und Flambieren, gehört ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung in der Gastronomie sowie mehrjährige Erfahrung im Service. Sie bringen ausgeprägte Gastorientierung, Kommunikationsstärke und ein gepflegtes Auftreten mit. +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Bar Chef Jobs und Stellenangebote in Kassel

Bar Chef Jobs und Stellenangebote in Kassel

Beruf Bar Chef in Kassel

Zwischen Tresen und Talent: Der Job als Bar Chef in Kassel

Bar Chef. Klingt erst mal nach Zylinder und Cocktail-Shaker, nach nächtlichen Kapitänen in schwarzer Weste. In Wahrheit ist die Stelle ein kurioser Hybrid aus Taktik, Improvisation und sozialer Chemie – vor allem in Kassel, wo die Kneipenlandschaft manchmal provinziell wirkt, dann plötzlich wieder verdächtig kosmopolitisch. Wer sich auf den Sprung macht – frisch ins Berufsleben oder als alter Hase mit Wechselambitionen – trifft auf ein Handwerk mit unerwartetem Tiefgang.


Mehr als nur Eis im Glas: Was steckt wirklich hinter dem Job?

Der Bar Chef – oder wie man in Kassels besseren Adressen gern sagt: der Verantwortliche hinterm Tresen – ist eben kein Barista im Schlips und auch kein Sprücheklopfer mit Cocktailkurs. Nein, hier wird jongliert: mit Personal, Wareneinsätzen, manchmal der eigenen Geduld. Man braucht Handgriffe, die sitzen – aber auch einen Kopf, der morgens (nach der Spätschicht) noch klar unterscheiden kann, wo Gastfreundschaft aufhört und Kommerzdruck anfängt. Regler für Musikanlage, Sensor für Raumstimmung, Kasse im Blick – Multitasking, das wirklich fordert.


Zwischen regionalen Eigenheiten und globalen Trends

Kassel ist nicht Berlin. Manch einer will das als Ausrede hören – dabei ist es eine echte Chance. Die Bars hier sind klein, oft inhabergeführt. Stammkundenkultur, regionale Biersorten, ab und zu ein Bio-Gin. Der Bar Chef ist Übersetzer zwischen Welten: Ein bisschen nordhessische Direktheit, ein bisschen Caprinhia-Expertise. Aktuell schwappt (ja, das Wort passt) die Low-ABV-Welle nach Nordhessen – sprich, Drinks mit weniger Alkohol, dafür botanisch oder fermentiert. Wer auffällt, holt die Generation „Zero Waste“ ab, experimentiert mit lokalen Kräutern, – und muss trotzdem mit kalkulierter Preissensibilität bestellen. Es bleibt pädagogische Arbeit am Glasrand, denn viele Gäste schätzen Altbewährtes und erwarten dennoch gelegentliche Überraschung. Dazwischen: immer das Ringen mit Lieferengpässen, Umsatzdruck und ziemlich unterschiedlichen Lohnstrukturen.


Geld, Verantwortung und ein Stück Selbstbewusstsein

Mein Fazit nach Jahren im Gewusel: Man wird als Bar Chef selten Millionär. Aber man verdient je nach Lage und Anspruch ordentlich – in Kassel liegt das Monatsgehalt zwischen 2.400 € und 3.200 €, mit Luft nach oben in den Szenebars oder gehobenen Hotels, sofern Trinkgeld und Umsatzbeteiligung stimmen. Das ist ehrlich, aber eben auch erarbeitet: Stundenlange Stehzeiten, Wochenendarbeit, und wenn’s hart läuft, ist die eigene Stimmung Teil der Dienstleistung. Aber: Wer’s kann, der genießt eine ungemeine Wertschätzung seitens Team und Gästen. Verantwortung? Ja, reichlich. Vom Einweisen der Neulinge bis zur risikobehafteten Spirituosenbestellung in Zoll-Deutsch – das verlangt mehr als Charme und Show.


Offenbleiben und trotzdem Haltung zeigen

Heimatverbunden auf der einen, experimentierfreudig auf der anderen Seite – das ist Kassels Gastro-Szene. Als Bar Chef gewinnt, wer bereit ist, die alten Rezepte zu ehren und die neuen Trends nicht nur nachzumachen, sondern klug zu selektieren. Weiterbildungsmöglichkeiten? Klar, die gibt es: Von Spirituosenkursen über Foodpairing-Seminare bis zu betriebswirtschaftlichen Fortbildungen, oft sogar regional subventioniert. Was viele aber unterschätzen: Die echte Entwicklung passiert am Tresen. Wirklich – im Gespräch mit Stammgast Udo, der seine Meinung selten filtert. Oder wenn der Lieferant im Schneeregen die Bestellung nur halb bringt.


Ein augenzwinkerndes Fazit

Ist Bar Chef zu sein nur Beruf – oder doch schon eine Art Lebenskunst? Es gibt Tage, an denen läuft alles wie im Bilderbuch der Fachpresse: Gut gelaunte Gäste, perfekt ausbalancierte Drinks, ein Team, das nahezu nonverbal funktioniert. Und es gibt die anderen – mit zu lauter Fußballkneipe nebenan und einer Karawane an Sonderwünschen. Am Ende bleibt: Wer Bock auf Volldampf, kleine Alltagsbühnen und einen Schuss Pedanterie im Chaos hat, wird diesen Beruf in Kassel (noch) im Herzen tragen. Und irgendwann fragt man sich: Gibt’s eigentlich einen schöneren Arbeitsplatz als diesen engen, manchmal klebrigen, immer überraschenden Tresen?


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.