100 km»
  • Exakt
  • 10 km
  • 25 km
  • 50 km
  • 100 km
Jobs»
  • Jobs
  • Ausbildung
  • Weiterbildung
  • Praktikum
  • Schülerpraktika
  • Refugees

 

Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus

Umweltinformatiker Wuppertal Jobs und Stellenangebote

3 Umweltinformatiker Jobs in Wuppertal die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Umweltinformatiker in Wuppertal
Arbeitsort
Arbeitszeit
Homeoffice
Position
Anstellungsart
Funktionsbereich
Sortieren
Duales Studium als Verwaltungsinformatikanwärter: in (m/w/d) merken
Sachgebietsleiter/-in Rechenzentrum Basis D05.3.2 (m/w/d) merken
Sachgebietsleiter/-in Rechenzentrum Basis D05.3.2 (m/w/d)

Universitätsklinikum Düsseldorf | 40213 Düsseldorf

Qualitätssicherung von externen Dienstleistern; Sicherstellung von Dokumentationen und Berichten für interne Reports und externe Audits; Umsetzung und Überwachung von HSE-Richtlinien (Health, Safety, Environment) für einen sicheren, energieeffizienten und umweltfreundlichen +
Unbefristeter Vertrag | Flexible Arbeitszeiten | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
IT Systemadministrator - Firewall / VPN / VLAN / WLAN (m/w/d) merken
IT Systemadministrator - Firewall / VPN / VLAN / WLAN (m/w/d)

MeisterWerke Schulte GmbH | 59602 Rüthen

Mobilität: Nutze unser Angebot für ein Bike-Leasing, um umweltfreundlich und fit zur Arbeit zu kommen. Mitarbeitervorteile: Profitiere von großzügigen Rabatten auf unsere Produkte und zahlreichen Angeboten über Corporate Benefits. +
Quereinstieg möglich | Unbefristeter Vertrag | Homeoffice | Betriebliche Altersvorsorge | Einkaufsrabatte | Corporate Benefit MeisterWerke Schulte GmbH | Gutes Betriebsklima | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Umweltinformatiker Jobs und Stellenangebote in Wuppertal

Umweltinformatiker Jobs und Stellenangebote in Wuppertal

Beruf Umweltinformatiker in Wuppertal

Im Dickicht zwischen Daten, Dunstglocke und Daseinszweck: Umweltinformatik in Wuppertal

Manchmal habe ich das Gefühl, die Berufsbezeichnung „Umweltinformatiker“ wird in Wuppertal mit hochgezogenen Augenbrauen quittiert – halb bewundernd, halb skeptisch, so als hielte man uns für eine kluge Erfindung aus einem Think-Tank, der nie den RE7 ab Wuppertal Hbf genommen hat. Und ehrlich: Die Schnittstelle aus Informatik, Umweltwissenschaft und Stadtleben klingt auf dem Papier komplexer, als sie in manchem Arbeitsalltag tatsächlich ist. Aber einfach wird’s trotzdem selten; im Gegenteil.

Was viele unterschätzen: Dieser Beruf passt nicht ins klassische Raster zwischen Entwickler, Standortplaner oder Datenanalyst. Umweltinformatiker in Wuppertal bewegen sich irgendwo dazwischen – mit einer gehörigen Prise Idealismus, aber auch der trockenen Klarheit, dass Daten nun mal nicht lügen (Menschen schon). Die Aufgabenspektren reichen von der Entwicklung von Simulationsmodellen für Hochwasserwarnsysteme entlang der Wupper bis hin zur Digitalisierung von Messnetzen für Luftqualität und, ja, gelegentlich dem Versuch, an lokale politische Entscheidungsträger zu adressieren, warum „Open Data“ kein neumodischer Quatsch ist. Viel Handarbeit, viel Forschung, gelegentlich ein Spritzer Pragmatismus.

Jeder, der sich in Wuppertal als Berufseinsteiger oder Quereinsteiger in die Umweltinformatik wagt, merkt schnell: Die Stadt spielt mit ihren Bergen nicht nur Schwebebahn, sondern auch Herausforderungen beim Umweltdatentransport. Im Tal sammelt sich im Winter schon mal der Feinstaub, auf den Südhöhen bläst bereits wieder die Regenfront – und die Sensoren müssen überall laufen, klar. Das bedeutet im Alltag: allerlei Technik grau in grau, die Integration verschiedenster Systeme (manchmal älter, als einem lieb ist), Datenaufbereitung, Visualisierung, Fehlerdiagnose – ach, und dazwischen dann noch die Kommunikation mit Kolleginnen aus Wasserwirtschaft, Geografie, Softwareentwicklung und Verwaltung. Kommunikation kann anstrengender sein als drei kaputte Datenlogger am Stück, glaubt mir.

Und der Verdienst? Wer erwartet, dass Umweltinformatiker in Wuppertal wie Großstadtentwickler bezahlt werden, wird oft ernüchtert. Das Einstiegsgehalt liegt meist zwischen 3.100 € und 3.600 €. Je nach Arbeitgeber, Projektreife und Zusatzqualifikationen sind auch 3.800 € bis 4.200 € drin. Klar: Wer viel Erfahrung mit Geoinformationssystemen, Programmierung oder Schnittstellenintegration hat, verhandelt besser. Trotzdem – keine goldene Nase, aber solide, und: die meisten bleiben nicht wegen des Geldes. Eher aus einer seltsamen Mischung aus regionaler Verwurzelung, Interesse an konkreten Umwelteinflüssen und der Lust auf technologischen Gestaltungswillen mit gesellschaftlichem Haken.

Regional betrachtet gibt es rund um Wuppertal tatsächlich Spannendes: Das bergische Städtedreieck hat mit seinen Forschungsinstituten, Betrieben und Umweltbehörden Formen der Zusammenarbeit gestartet, die man so in keiner Metropole findet. Digitalisierung von Grünflächen, Metadatenbanken für Starkregenereignisse, smarte Sensoren an Verkehrsbrücken – Projekte kommen direkt in der Stadt an, das merkt man. Weiterbildung? Nicht zu unterschätzen: Die Schnittstellen werden breiter und komplexer, Schulungen zu Python, Datenethik oder KI-gestützter Umweltdatenanalyse stehen auf der Tagesordnung. Und, kleine Fußnote am Rande – gelegentlich landen Teilprojekte in internationalen Konsortien und damit dann doch raus aus der bergischen Komfortzone.

Für mich (und ja, das klingt pathetisch – ist aber ehrlich gemeint) hat Wuppertal als Standort einen eigenwilligen Reiz. Man ist nie ganz raus aus der Wissenschaft, aber auch nie zu weit weg von den Problemen, die hier wirklich zählen: Starkregen, Feinstaub, Grüne Inseln im Gewerbegebiet. Wer das mag – den Spagat zwischen Programmiercode, Messstation und Stadtwald – findet im Beruf des Umweltinformatikers genau das richtige Paket aus Frustration, Faszination und dem leisen Wissen, abends nicht nur Algorithmen, sondern auch ein Stück Zukunft gestaltet zu haben. Auch wenn’s keiner merkt. Oder gerade dann.

  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.