100 km»
  • Exakt
  • 10 km
  • 25 km
  • 50 km
  • 100 km
Jobs»
  • Jobs
  • Ausbildung
  • Weiterbildung
  • Praktikum
  • Schülerpraktika
  • Refugees

 

Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus

Politologe Hamburg Jobs und Stellenangebote

2 Politologe Jobs in Hamburg die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Politologe in Hamburg
Arbeitsort
Arbeitszeit
Homeoffice
Position
Anstellungsart
Funktionsbereich
Sortieren
Jurist:in merken
Jurist:in

Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) | 22846 Norderstedt

Wir suchen eine/n engagierte/n Jurist:in (m/w/d) mit Schwerpunkt Jugendmedienschutz in Vollzeit für zunächst zwei Jahre. In dieser Position prüfen Sie Rundfunk- und Social-Media-Angebote juristisch hinsichtlich ihrer Vereinbarkeit mit dem Jugendmedienschutz. Zudem unterstützen Sie unsere Direktorin bei der Vorbereitung von Sitzungen der Kommission für Jugendmedienschutz und des Medienrates. Dabei entwickeln Sie Strategien zu Grundsatzfragen und zur europäischen Gesetzgebung. Ein weiterer Fokus liegt auf der Bekämpfung von Desinformation in sozialen Netzwerken und auf Video-Sharing-Plattformen. Ferner bearbeiten Sie Beschwerden von Medienanbietern wegen Diskriminierung ihrer Online-Angebote. +
Flexible Arbeitszeiten | Familienfreundlich | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Leitung (w/m/d) für das Institut für Tierische Lebensmittel am Max Rubner-Institut merken
Leitung (w/m/d) für das Institut für Tierische Lebensmittel am Max Rubner-Institut

Max Rubner-Institut | 24103 Kiel

Das Max Rubner-Institut (MRI) sucht eine Leitung (w/m/d) für das Institut für Tierische Lebensmittel. Diese Position bietet eine herausragende Gelegenheit in Forschung, Entwicklung und Lehre im Bereich Ernährung und Lebensmittel. Die Bewerbungsfrist endet am 11.03.2026, Kennziffer: Institutsleitung TL. Mit 700 Mitarbeitern und 200 Wissenschaftlern an mehreren Standorten in Deutschland ist das MRI ein wichtiger Akteur für Politikberatung und Gemeinwohl. Schwerpunkte in Kiel sind Milch und Fisch, während Kulmbach sich auf Fleisch spezialisiert. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der tierischen Lebensmittel mit! +
Flexible Arbeitszeiten | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Politologe Jobs und Stellenangebote in Hamburg

Politologe Jobs und Stellenangebote in Hamburg

Beruf Politologe in Hamburg

Politologe in Hamburg: Zwischen Utopie, Pragmatismus und Lokalkolorit

Hamburg. Frischer Wind, Elbe, Containerriesen am Horizont und – nicht zu vergessen – eine erstaunlich dichte Szene akademisch geprägter Politikmenschen. Wer als Politologe – oder, je nach Geschmack, als Politikwissenschaftlerin – den beruflichen Einstieg oder Neuanfang im Norden sucht, ahnt meist schon: Klar, die Zeiten, in denen mit irgendwo zwischen Parteien, Landesbehörden und Stiftungen die sprichwörtlichen Polit-Karrieren an jeder Ecke warteten, sind vorbei. Manchmal frage ich mich, ob das je anders war. Doch die Sache ist deutlich vielschichtiger. Allein die Vielfalt der Tätigkeitsfelder, die von Hamburger Politologen und Politologinnen bespielt werden, spottet jeder landläufigen Vorstellung von Staubtrockenheit.


Arbeiten im Spagat: Aufgaben und Anforderungen

Politologe in Hamburg zu sein – das klingt nach Leitartikeln im Stehen, nach Debatten um Mitternacht, nach analytischem Gemurmel über Macht und Wertekonflikte. Doch was steckt konkret dahinter? Die Hamburger Realität bricht das Pathos auf die Essenz herunter: Politologen schreiben nicht nur kluge Analysen in Stiftungsbüros, sie halten Workshops zu politischer Bildung, arbeiten als wissenschaftliche Mitarbeiter, koordinieren internationale Austauschprojekte oder forschen zur Stadtentwicklung – teils direkt im Auftrag der Verwaltung, teils für NGOs oder Thinktanks, die in Hamburg eine ernstzunehmende Rolle spielen. Wer ein Faible für Daten, gesellschaftliche Trends oder politische Prozesse hat, kommt hier kaum zur Langeweile.


Ganz ehrlich: Es fordert. Inhaltlich, methodisch, mitunter auch emotional. Politische Diskurse laufen – gerade in der Hamburger Stadtgesellschaft – selten glatt. Da gibt es Konfliktlinien zwischen alten und neuen Milieus, zwischen Globalisierungsträumen und lokaler Bodenhaftung. Vom Verhandlungsgeschick bis zur Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse halbwegs verständlich ins Quartier zu tragen – gefragt ist das ganze Repertoire. Was viele unterschätzen: Sprachgefühl ist ebenso wichtig wie der Umgang mit Zahlengebilden. Und Geduld, oh ja. Regelwerke, Fördermittel, Politikzyklen – alles komplexer, als es in den Seminaren schien.


Hamburger Arbeitsmarkt: Mythos, Mühen und nüchterner Alltag

So richtig viele klassische Stellen mit der knackig-trockenen Berufsbezeichnung „Politologe“ tauchen in Hamburg, seien wir ehrlich, nicht auf. Vielmehr kommen sie als gut getarnte Projektleitungen, Referentenposten, Analystenjobs oder als Positionen bei Parteien und NGOs daher. Die Nachfrage? Eher wellenförmig. Neue Aufgaben entstehen, wenn irgendwo ein sozialwissenschaftliches Gutachten gebraucht wird, die Verwaltung Beratungsbedarf signalisiert oder internationale Partnerschaften wachsen. Und manchmal nimmt man einen Umweg: Über Bürgerinitiativen, Stiftungen, Forschungsaufträge.


Das hat Konsequenzen für die Gehaltsrealität. Im öffentlichen Dienst bewegt sich das Spektrum für Berufseinsteiger oft zwischen 2.800 € und 3.400 €. Mit ein paar Jahren Erfahrung und passender Spezialisierung – etwa Politikberatung oder Evaluation – sind 3.500 € bis 4.500 € durchaus möglich. Im privatwirtschaftlichen oder Drittmittelbereich schwankt das Bild erheblich mehr, nach oben wie nach unten. Es gibt Monate, da fragt man sich, ob man für dieselbe Analyseleistung als freier Gutachter plötzlich doppelt so viel einstreicht, nur um im nächsten Projekt risikoreich auf Stundenbasis herumzurechnen. Sicherheit? Naja, manchmal fühlt sich’s wie Hafenwasser gegen Windböen an: Mal ruhig, mal peitschend.


Regionaler Kontext: Was den Beruf an der Waterkant besonders macht

Politologinnen und Politologen in Hamburg sind – so jedenfalls mein Eindruck – oft mehr als nur das akademische Bindeglied zwischen Wissenschaft und „dem Rest der Stadt“. Hier laufen Themen wie Integration, Stadtentwicklung, Klimapolitik oder soziale Spaltung besonders spürbar und greifbar auf. Praktisch jeder, der politisch arbeiten will, landet irgendwann beim Hamburger Senat, den Bezirken oder in den baltisch-nordeuropäischen Netzwerkstrukturen, die Hamburg mit seiner Lage zum Tor für internationale Projekte macht.


Selbst technologiegetriebene Felder holen auf: In Zeiten von digitaler Bürgerbeteiligung, Datenvisualisierung oder Social-Media-Campaigning braucht es mehr als den reinen Politetten – und die Hamburger Szene reagiert darauf. Seminare zu Datenkompetenz, Veranstaltungen zu KI-Ethik im politischen Raum, Workshops zur Diversitätspolitik – man muss sich fast schon bremsen, um nicht in zu viele Diskurse gleichzeitig hineinzurutschen.


Zwischen Anspruch und Alltag: Chancen, Risiken, Lebensgefühl

Am Ende bleibt – so pathetisch das klingen mag – ein Beruf, der nie ganz festgefügt ist und sich in Hamburg besonders wandelbar zeigt. Wer als Berufseinsteiger (oder Frischling mit Wechselabsicht) akzeptiert, dass Politologie hier mehr ist als reines Aktenstudieren, findet eine bunte Mischung aus Wirksamkeit, Intellektualität und lokalpatriotischer Verwurzelung. Manchmal überwiegt die Mehrarbeit, manchmal der Frust, wenn Projekte versanden. Und doch: Dieses Gefühl, Politik vor Ort nicht nur zu analysieren, sondern mitzugestalten, hält viele – mich eingeschlossen – am Ball. Hamburg ist eben ein eigenes Pflaster.


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.