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Physiklaborant Halle (Saale) Jobs und Stellenangebote

6 Physiklaborant Jobs in Halle (Saale) die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Physiklaborant in Halle (Saale)
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Ausbildung zum*zur Physiklaborant*in (all genders) merken
Ausbildung zum*zur Physiklaborant*in (all genders)

Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF | 07743 Jena

Qualifikation: Ausbildung zum*zur Physiklaborant*in (all genders). Unternehmen: Fraunhofer-Gesellschaft mit 74 Instituten und 30 000 Menschen; das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF betreibt am Optikstandort Jena anwendungsorientierte Forschung auf dem Gebiet der Photonik. ‒ +
Betriebliche Altersvorsorge | Vermögenswirksame Leistungen | Jobticket – ÖPNV | Barrierefreiheit | Homeoffice | Dringend gesucht | Teilzeit | + weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Qualitätsprüfer Optikteile im Bereich Messtechnik (m/w/x) merken
Qualitätsprüfer Optikteile im Bereich Messtechnik (m/w/x)

ZEISS | 07743 Jena

Bei Toleranzabweichungen übernehmen wir die Veranlassung von Nacharbeiten und stimmen weitere Schritte mit den Vorgesetzten sowie der Engineering-Abteilung ab. Dokumentation des Fortschritts erfolgt in modernen Fertigungsleitsystemen und Qualitätsdatenbanken. Wir suchen talentierte Fachkräfte mit einer abgeschlossenen technischen Ausbildung, idealerweise als Feinoptiker, Physiklaborant oder Mechatroniker. Erfahrung in der Qualitätsprüfung und im Umgang mit Mess- und Prüfmitteln ist unerlässlich. Technisches Verständnis und Kenntnisse in interferometrischen Messungen sind von Vorteil. Qualitätbewusstsein sowie eine strukturierte, zuverlässige Arbeitsweise runden Ihr Profil ab und sind der Schlüssel zum Erfolg in unserem Team. ‒ +
Weiterbildungsmöglichkeiten | Gutes Betriebsklima | Vollzeit | + weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
LaborantIn Analytik (m/w/d) in Teilzeit (50 %) merken
LaborantIn Analytik (m/w/d) in Teilzeit (50 %)

SCHOTT Technical Glass Solutions GmbH | 07743 Jena

Aufgaben: Chemische Analysen, Materialprüfungen und Versuchsschmelzen; Qualitätssicherung, Produktentwicklung und Mitarbeit an Entwicklungsprojekten bei SCHOTT. Qualifikation: Abgeschlossene Ausbildung als Chemie- oder Physiklaborant In oder vergleichbare naturwissenschaftlich-technische Berufsausbildung. ‒ +
Betriebliche Altersvorsorge | Einkaufsrabatte | Flexible Arbeitszeiten | Jobticket – ÖPNV | Teilzeit | + weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Chemielaborant oder Chemisch-technischer Assistent (m/w/d) merken
Chemielaborant oder Chemisch-technischer Assistent (m/w/d)

Münzing Emulsions Chemie GmbH | 06712 Elsteraue

Für die Position im Labor bieten wir eine langfristige Perspektive in unbefristeter Festanstellung. Sie erhalten eine leistungsgerechte Vergütung plus Bonus, 30 Tage Urlaub sowie MÜNZING Zusatzurlaub. Flexible Arbeitszeitmodelle unterstützen die Balance von Familie und Beruf. Außerdem stellen wir Arbeitskleidung und persönliche Schutzausrüstung kostenfrei bereit. Zu den weiteren Leistungen zählen betriebliche Altersversorgung, Kinderbetreuungszuschuss, Job Rad, kostenfreies Laden Ihres Elektroautos und eine Kooperation mit Hansefit (Firmenfitness). Sie verfügen über eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant, Chemisch-technischer Assistent oder eine vergleichbare naturwissenschaftliche Ausbildung (w/m/d). Erste Laborerfahrung ist idealerweise vorhanden. Erwartet werden analytisches Verständnis, sorgfältige und selbstständige Arbeitsweise, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit sowie sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse. SAP- und Office-365-Kenntnisse sind wünschenswert. ‒ +
Unbefristeter Vertrag | Festanstellung | Erfolgsbeteiligung | Arbeitskleidung | Betriebliche Altersvorsorge | Kinderbetreuung | Vollzeit | + weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Chemielaborant/in (alle Geschlechter) merken
Chemielaborant/in (alle Geschlechter)

Materialforschungs- und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar | Weimar

Chemielaborant/in (alle Geschlechter) zur Verstärkung der Arbeitsgruppe Materialbewertung & Ökobilanzierung am Arbeitsort Weimar. Die Stelle umfasst Routineanalytik und die Bearbeitung verschiedener Forschungsprojekte. Bei der MFPA Weimar werden neben Dienstleistungsaufträgen zur Material- und Baustoffanalyse vor allem Forschungsprojekte der organischen und anorganischen Chemie bearbeitet. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im anorganischen Bereich und bei Materialuntersuchungen. Zu den Aufgaben gehören die Organisation und experimentelle Durchführung von Versuchen im Labormaßstab sowie die Probenvorbereitung für chemische Analysen, etwa durch Mahlen, Trocknen, chemische Aufschlüsse, zum Beispiel mit Königswasser, und Verdünnungen. ‒ +
Weiterbildungsmöglichkeiten | Familienfreundlich | Betriebliche Altersvorsorge | Teilzeit | + weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Technical Specialist / Technical Assistant – NMR & Spectroscopy (f/m/d) merken
Technical Specialist / Technical Assistant – NMR & Spectroscopy (f/m/d)

CTC gGmbH – Center for the Transformation of Chemistry | 04509 Delitzsch

Wir suchen einen aufgeschlossenen Technical Specialist / Technical Assistant (f/m/d) mit Fokus auf NMR-Spektroskopie. In dieser Schlüsselrolle kombinieren Sie Laborarbeit mit hochstehenden NMR-Aufgaben, einschließlich Methodenauswahl und -optimierung. Ihre Expertise wird zur Durchführung von Routine- und Nicht-Routine-NMR-Messungen genutzt. Zudem sind Sie verantwortlich für die Qualitätssicherung, Problemlösung und Schulungen im Team. Diese Position ist ideal für Fachleute, die Freude an analytischem Denken und Instrumentierung haben. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil eines innovativen Umfelds zu werden und Ihre Fähigkeiten in NMR weiterzuentwickeln. ‒ +
Vollzeit | + weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Physiklaborant Jobs und Stellenangebote in Halle (Saale)

Physiklaborant Jobs und Stellenangebote in Halle (Saale)

Beruf Physiklaborant in Halle (Saale)

Physiklaborant in Halle (Saale): Zwischen Mikroskop und Mikrokosmos

Wer sich entschieden hat, als Physiklaborant in Halle (Saale) ins Arbeitsleben zu starten – oder einen Wechsel wagt –, der taucht nicht etwa in eine glamouröse Welt mit weißen Kitteln und gläsernen Forschungstempeln ein. Stattdessen landet man meistens auf dem harten Boden des experimentellen Alltags. Im Rücken die historische Kulisse der Saalestadt, links der Halbautomatische Probemischer, rechts das Thermoanalysegerät, häufig innere Unruhe: „Was, wenn es heute wieder stundenlang nicht klappt?“ Willkommen an einem Ort, wo Geduld kein Feigenblatt, sondern Überlebensstrategie ist.
In Halle treibt diese Disziplin einen eigenen Stil. Die Chemieindustrie – mithin im Chemiedreieck Leuna-Bitterfeld-Wolfen – ist in Reichweite, doch die neugierigen, detailversessenen Labormenschen finden sich zu gleichen Teilen auch in den naturwissenschaftlichen Instituten der Martin-Luther-Universität oder im Fraunhofer- und Max-Planck-Kontext. Hier genügt es nicht, Methoden auswendig zu können. Man muss messen, dokumentieren, bewerten – und hoffen, dass der Apparat nicht ausgerechnet mittwochs seinen Trotz-Tag hat.


Oszilloskop, Pipette und die Frage nach dem Sinn

Am Anfang denkt man: Physiklaboranten, das sind doch die, die eifrig Kabel verlegen, manchmal etwas zu nerdig über Strahlungsquellen diskutieren und sich insgeheim wünschen, dass die Kaffeemaschine mal explodiert – der Wissenschaft zuliebe. Die Realität sieht manchmal deutlich unschöner aus. Die Vielseitigkeit im Tätigkeitsfeld ist Fluch und Segen. Man hantiert mit Vakuumtechnik, mischt Proben, prüft metallische oder halbleitende Materialien – und protokolliert das alles minutiös. Nur: Die Verantwortung ist höher, als es das mäßige Prestige vermuten lässt. Ein Flüchtigkeitsfehler – und das Experiment der letzten Woche landet bestenfalls im Datenpapierkorb.
Gerade in Halle, wo die Forschungsinfrastruktur breit gefächert ist, bedeutet das: Man kann in die Grundlagenforschung rutschen, aber auch in die Entwicklung neuer Materialien für regionale Mittelständler. Manchmal wechselt man stündlich zwischen Laseroptik, Umweltsensorik und Röntgendiffraktometrie. Wenn es läuft, hat man nicht nur die Hand am Messgerät, sondern auch das Hirn beim Nachdenken: „Was ergibt Sinn, was ist schlicht Messrauschen?“ Das klingt trocken? Stimmt manchmal. Aber wer es mag, Dinge in Tiefe zu begreifen – und dabei noch Spaß am Schraubenzieher hat –, der ist hier nicht falsch.


Gehalt und was wirklich zählt (Spoiler: Nicht nur Geld)

Klar – das liebe Geld. Wer frisch einsteigt, kann in Halle mit etwa 2.600 € bis 2.900 € rechnen. Mit Berufserfahrung, Weiterbildungen oder Übernahme anspruchsvollerer Tätigkeiten klettern die Zahlen auf bis zu 3.400 € oder – selten – auch 3.700 €. Wobei: Streut man sich mit Spezialkenntnissen (Kryotechnik? Rasterelektronenmikroskopie? – fast schon „Snob-Level“) in besondere Nischen, öffnen sich mitunter neue Gehaltsdimensionen. Fast hätte ich auf die Ausbildungsvergütung angespielt – die ist, naja, im deutschen Mittelmaß angekommen, sagen wir: „eher Motivation als Bankkonto.“
Doch ehrlich: Wer diesen Beruf nur als sichere Einnahmequelle betrachtet, wird wenig Freude haben. Es geht um Präzision, um das handwerkliche Können, aber auch ums Mitdenken. Die Wertschätzung kommt oft nicht sofort – selten klatscht jemand für ein gelungenes Messprotokoll. Aber wenn mal eine neue Sensorserie erstmals einwandfrei läuft und der Gruppenleiter anerkennend nickt, merkt man: Es geht auch um Stolz und den winzigen Triumph im Alltag. Das zählt. Mehr, als es das Gehalt allein hergeben könnte.


Dynamik und Dichte der regionalen Arbeitswelt

Man hört immer wieder, in der Region sei wenig Bewegung. Falsch gedacht. Halle positioniert sich, irgendwann doch, als Brücke zwischen klassischer Chemieindustrie und zukunftsgerichteter Forschung. Durch das traditionsreiche universitäre Umfeld – und den Zuzug kleinerer Hightech-Firmen – sind die Einsatzfelder für Physiklaboranten alles andere als starr. Klar muss man gelegentlich improvisieren, wenn wieder ein Altbau-Labor mit marodem Steckdosenkonzept modernisiert wird. Aber in den Laborecken entstehen trendige Materialentwicklungen (Stichwort: Festkörperbatterie, Halbleiter für Photonik) und sogar kleine Sprunginnovationen.
Wer flexibel genug ist, sich von starren Routinen zu lösen, findet überraschend viele Anknüpfungspunkte. Die personalpolitische Konkurrenz nimmt zu – nicht weil man als Laborant so gefragt wäre wie IT-Experten, sondern weil immer weniger junge Leute handfest experimentieren wollen oder können. Für Einsteiger: Loslassen vom „Dienst nach Vorschrift“ ist oft erfolgsentscheidend.


Praxistaugliche Weiterentwicklung: Weiterbildung und Perspektiven

So gerne man in den Details versinkt – irgendwann fragt man sich doch: „Wie geht es eigentlich weiter?“ Hier spielen die klassischen Wege der Weiterbildung eine Rolle. Ob als Techniker, Fachkraft für Labortechnik oder, für besonders Hartgesottene, Meister – die Optionen existieren und werden, jedenfalls in Halle, durchaus aktiv beworben. Wer allerdings den Sprung in die Forschung wagt, merkt schnell: Ohne Eigeninitiative, gar eine Portion Sturheit beim Eruieren neuer Methoden, bleibt man in der Routine stecken.
Aber vielleicht ist genau das der Kern des Berufs: Man bleibt nie stehen. Nicht im Kopf, nicht im Handgriff, und vermutlich auch nicht in Halle. Es ist eine Art ewiger Beta-Test für Neugierige, die den Staub von den Präzisionswaagen nicht nur tolerieren, sondern lieben gelernt haben. Und in einer Stadt, die zwischen Bewahrung und Aufbruch laviert, ist das gar keine so schlechte Metapher.

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