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Kioskverkäufer Hamburg Jobs und Stellenangebote

2 Kioskverkäufer Jobs in Hamburg die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Kioskverkäufer in Hamburg
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Verkäufer oder Zubereiter (m/w/d) für den Kiosk / Imbiss merken
Verkäufer oder Zubereiter (m/w/d) für den Kiosk / Imbiss

Serengeti-Park Hodenhagen GmbH | 29693 Hodenhagen

Erlebe ein unvergessliches Abenteuer im Serengeti-Park Hodenhagen! Werde Verkäufer oder Zubereiter (m/w/d) in einem Kiosk oder Imbiss auf über 220 Hektar voller Attraktionen. Dein Einsatz sorgt dafür, dass die Safaris unserer Gäste einzigartig werden. Befriedige mit köstlichen Snacks und erfrischenden Getränken die Neugier und den Hunger der Besucher. Starte jetzt in das aufregende Safari-Erlebnis – vorweislich tolle Erlebnisse warten auf dich! Außerdem bieten wir einen kostenlosen Mitarbeiter-Shuttle vom Bahnhof Hodenhagen zu festgelegten Zeiten. +
Vermögenswirksame Leistungen | Ferienbetreuung | Dringend gesucht | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Aushilfe für die Außengastronomie (m/w/d) merken
Aushilfe für die Außengastronomie (m/w/d)

Serengeti-Park Hodenhagen GmbH | 29693 Hodenhagen

Dein Erfolgsrezept für zufriedene Gäste: Als Aushilfe in der Außengastronomie (m/w/d) stillst Du an Deinem Kiosk nicht nur die Neugier unserer Besucher, sondern auch den kleinen Hunger und Durst zwischendurch. +
Vermögenswirksame Leistungen | Ferienbetreuung | Dringend gesucht | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Kioskverkäufer Jobs und Stellenangebote in Hamburg

Kioskverkäufer Jobs und Stellenangebote in Hamburg

Beruf Kioskverkäufer in Hamburg

Kioskverkauf in Hamburg – Zwischen Hafenbrise, Dauerregen und dem ewigen Wechselgeld

Was ist eigentlich typisch Hamburg? Man könnte jetzt an die Landungsbrücken denken, den Fischmarkt, das unbeständige Wetter oder den trockenen Humor der Einheimischen. Mich interessiert aber, was geschieht, wenn all diese Faktoren auf etwa sechs Quadratmeter Ladenfläche treffen – wenn also jemand entscheidet, seinen Lebensunterhalt als Kioskverkäufer zu verdienen. Klingt zunächst nach Alltagsgrau? Weit gefehlt. Wer über diesen Beruf nachdenkt, landet bei einer erstaunlich lebendigen Mischung aus Routine, Improvisation und beinahe theatralischer Menschenbeobachtung.


Zwischen Klönschnack und Kassenbon – Der tägliche Spagat im Kiosk

Im Kiosk sind Schubladen eher das, was klemmt, als etwas, in das Menschen passen. Vom Morgengrauen bis in die tiefe Nacht sitzt (oder besser: steht) man nicht nur auf kleinstem Raum, sondern ist in der Regel auch Einzelkämpfer, Gesprächspartner, Schiedsmann, Lokalblatt-Archivar und Bonbonsommelier in einer Person – besonders im Hamburger Stadtteilkaleidoskop zwischen Grindel, Altona und Billstedt. Wer frisch einsteigt, merkt meist flott: Verkaufen ist die Grunddisziplin, ja, aber die eigentliche Aufgabe ist deutlich vielschichtiger. Ich persönlich habe selten mehr über menschliche Kurzdialoge gelernt als in diesen Räumen, vielleicht abgesehen von der Zeit in der Notaufnahme. Und etwas, das vielleicht unterschätzt wird: Es gibt keinen „Buchungsfehler-Modus“ – jeder bestellte Lutscher, jede versehentlich doppelt berechnete Tageszeitung fällt auf einen selbst zurück.


Kein Job für Sonntagsfahrer – Anforderungen und kleine Tücken

Hand aufs Herz: Der Beruf klingt niederschwellig – aber unterschätzen sollte man ihn nicht. Wer in Hamburg einen Kiosk betreibt oder als Verkäufer anheuert, braucht Nerven wie Drahtseile. Es geht nicht nur um den schnellen Wechselkurs zwischen Centstücken, sondern auch um das Fingerspitzengefühl bei Kundschaft und Behörden. In einer Stadt zwischen Elbe, Hafencity und Migrantenvierteln trifft man auf Spätkauf-Romantiker, Lotto-Millionenhoffende, Alltagsphilosophen in Gummistiefeln und den unvermeidlichen „Nur-mal-gucken“-Tourist mit 50-Euro-Schein. Die geduldige Balance zwischen Geduld und Klarheit – eine Disziplin für sich. Wer hier wackelt, bekommt’s irgendwann mit Hamburgs viel beschworener „direkter Ehrlichkeit“ zu tun; charmant, aber selten zimperlich.


Verdienst, Perspektiven und die Suche nach dem „Mehr“

Die Sache mit dem Geld. Ja – klar, in dieser Branche wird niemand auf der Reeperbahn goldene Kronkorken pflastern. Die Einstiegsgehälter bewegen sich in der Hansestadt meist zwischen 2.200 € und 2.500 € im Monat, je nach Tarifbindung, Schichtmodell und gelegentlichen Zuschlägen für Wochenendarbeit. „Spaß an Menschen“ als Gehaltsbestandteil? Vielleicht. Aber ehrlich gesagt: Wer sich weiterentwickeln will, fällt mit Routine allein auf die Nase. Wer mehr Verantwortung anstrebt, etwa für den Einkauf, den Tabakwaren-Bereich oder gar eine eigene Filiale, kann – mit etwas Glück und Hartnäckigkeit – bis zu 2.800 € oder in Ausnahmefällen darüber verdienen. Aber eben keine Luftschlösser.


Digitalisierung, Discounterdruck und die Hamburger Eigenart

Und wie schauts aus mit der Zukunft? Sind Kioske ein Auslaufmodell, verdrängt vom Onlinehandel und den Ketten? Nicht in Hamburg, zumindest noch nicht. Trotz Paketstationen an jeder Straßenecke und Liefer-Apps in Rucksackform setzt die Hansestadt auf Kiosk-Vielfalt – vielleicht gerade, weil der Kiosk eine Art soziologischer Schmelztigel ist. Was viele unterschätzen: Es gibt eine echte urbane Widerstandskraft gegenüber Einheitsbrei. Service-Apps, digitale Warenwirtschaft, kontaktlose Zahlung – alles im Kommen; aber solange im Schanzenviertel noch Heißhunger auf Matjes-Brötchen und Lottoscheine regiert, stirbt der lokale Kiosk nicht so schnell. Nicht mal unter Hamburger Nieselregen.


Fazit? Ach, lieber kein Fazit – sondern ein letzter Gedanke

Jeder, der an einen Hamburger Kiosk denkt, sollte wissen: Das ist nicht (nur) Verkaufsarbeit, sondern ein Gesellschaftsspiel im ständigen Zwischenton. Für Berufseinsteiger oder Wechselwillige heißt das: vorbereiten, anpacken, flexibel bleiben – und sich nicht wundern, wenn nach dem dritten Feierabend ein „Moinsen“ schon mehr nach Zuhause klingt als nach Smalltalk. Ein ehrliches Handwerk, trotz aller Klischees. Oder gerade deswegen.


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.