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Ingenieur Luft Raumfahrttechnik Karlsruhe Jobs und Stellenangebote

62 Ingenieur Luft Raumfahrttechnik Jobs in Karlsruhe die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Ingenieur Luft Raumfahrttechnik in Karlsruhe
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Duales Studium Embedded Systems - Aerospace Engineering (m/w/d) merken
Projekt Qualitätsingenieur (w/m/d) merken
Projekt Qualitätsingenieur (w/m/d)

HENSOLDT | 77871 Ulm

Unsere Produkte sind einsetzbar in den Bereichen Space, Air, Land, Sea, Security, Cyber & Information Space. 2023 erzielte HENSOLDT einen Umsatz von 1,85 Milliarden Euro. +
Flexible Arbeitszeiten | Work-Life-Balance | Gutes Betriebsklima | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Praktikant*in Technische Schutzrechte merken
Praktikant*in Technische Schutzrechte

Mercedes-Benz Intellectual Property GmbH & CO. KG | 70173 Stuttgart

Studiengang im Bereich Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik, Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrttechnik oder Patentrecht, Patentingenieurwesen sowie alle weiteren bzw. vergleichbaren technischen Studiengänge (bitte beachte, dass aufgrund des ausgeprägten +
Essenszuschuss | Flexible Arbeitszeiten | Betriebliche Altersvorsorge | Parkplatz | Kantine | Barrierefreiheit | Kinderbetreuung | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Musterprüfingenieur / Zertifizierungsexperte für Fighter Radare (w/m/d) merken
Praktikum Konzernvorausentwicklung - Simulation Thermomanagement von Elektrofahrzeugen merken
Project Manager Space Radars (w/m/d) merken
Project Manager Space Radars (w/m/d)

Hensoldt | 77871 Ulm

Unsere Produkte sind einsetzbar in den Bereichen Space, Air, Land, Sea, Security, Cyber & Information Space. 2023 erzielte HENSOLDT einen Umsatz von 1,85 Milliarden Euro. +
Flexible Arbeitszeiten | Work-Life-Balance | Gutes Betriebsklima | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Project Manager Detect & Avoid Radars (w/m/d) merken
Project Manager Detect & Avoid Radars (w/m/d)

Hensoldt | 77871 Ulm

Unsere Produkte sind einsetzbar in den Bereichen Space, Air, Land, Sea, Security, Cyber & Information Space. 2023 erzielte HENSOLDT einen Umsatz von 1,85 Milliarden Euro. +
Flexible Arbeitszeiten | Work-Life-Balance | Gutes Betriebsklima | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Werkstudent Versuchsteileservice Prototypen und Vorserienbetriebsmittel (w/m/d) merken
Recruiting Business Partner (d/m/w) merken
Recruiting Business Partner (d/m/w)

Ingenieurbüro Heimann | 77871 Ulm

Bewerben Sie sich über unser Karrieretool Prüftechniker (m/w/d) Radar Integration; Ingenieurbüro Heimann oder per Mail an jobs@heimann-online.com unter Angabe der Referenz-Nummer. Gerne erreichen Sie mich auch unter 07545 949 98 0. +
Unbefristeter Vertrag | Homeoffice | Einkaufsrabatte | Corporate Benefit Ingenieurbüro Heimann | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Praktikum New Technologies Thermal Management - Batterie- und Zellsimulation merken
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Ingenieur Luft Raumfahrttechnik Jobs und Stellenangebote in Karlsruhe

Ingenieur Luft Raumfahrttechnik Jobs und Stellenangebote in Karlsruhe

Beruf Ingenieur Luft Raumfahrttechnik in Karlsruhe

Jenseits von Windkanal und Whiteboard: Luft- und Raumfahrttechnik in Karlsruhe zwischen Aufbruch und Alltag

Nur um das gleich aus dem Weg zu räumen: Karlsruhe ist nicht Toulouse, Seattle oder gar Cape Canaveral. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – hat die Stadt am Oberrhein für Ingenieurinnen und Ingenieure der Luft- und Raumfahrttechnik ihren ganz eigenen Reiz. Hier trifft nüchterne Maschinenbautradition auf forschungsdurstigen Esprit; und das – wider Erwarten – keineswegs hinter dicken Unibibliotheksmauern, sondern in Werkhallen, Prüflaboren und einem tatkräftigen Mittelstand. Eigentlich keine schlechte Adresse, wenn man als Einsteiger oder Wechselprofi die ersten, zweiten oder dritten Schritte in diesem sperrigen, aber faszinierenden Fachbereich plant.


Ursprungsfrage: Was macht ein*e Luft- und Raumfahrttechniker*in in Karlsruhe eigentlich?

Fast hätte ich „alles und nichts“ geantwortet – aber das wäre reichlich nonchalant. Was viele unterschätzen: Die Luft- und Raumfahrttechnik in Karlsruhe beschränkt sich keineswegs auf klassische Flugzeugentwicklung. Vielmehr wirkt sie als Querschnittsdisziplin zwischen Maschinenbau, Regelungstechnik, Werkstoffwissenschaften und nicht zuletzt Informatik – mit klaren Schwerpunkten auf Simulation, Leichtbau, Antriebssystemen und Strömungsmechanik. Ingenieurinnen und Ingenieure hier entwickeln, testen, optimieren; selten auf dem Präsentierteller, häufiger im Abgleich mit abstrakten Berechnungen oder stoisch vor rotierenden Prüfständen. Wer also erwartet, täglich an Raketen- oder Flugzeugnase zu kleben, dürfte ernüchtert werden. Wer jedoch Freude daran hat, zwischen Simulationscode, Leichtbaustrukturen aus CFK und thermodynamischen Abschätzungen zu vermitteln, findet seinen ganz eigenen Orbit.


Regionale Eigenarten – Zwischen Chemiepark und Forschungscampus

Im Gespräch mit Kolleginnen merke ich immer wieder: Für viele ist es das unschlüssige Versprechen der Region selbst. Situiert zwischen Großunternehmen – Energiesektor hier, Fahrzeugtechnik da, und irgendwo schimmern die Hightech-Schmieden des KIT und die Innovationszentren durch. Womit wir beim Punkt wären: Echte Luft- und Raumfahrt-Riesen sucht man zwar vergeblich, aber eine überraschend dichte Landschaft mittelständischer Spezialisten und hoch spezialisierter Ingenieurbüros hebt Karlsruhe aus der Mittelmäßigkeit. Unternehmen tummeln sich entlang der Wertschöpfungskette, vom CAE-gestützten Komponenten-Design über Materialentwicklung bis hin zu Prüfprozeduren für Drohnen und Satellitentechnik. Und während man anderswo gerne groß und lichtdurchflutet denkt, arbeiten die relevanten Projekte hier oft mit einer Mischung aus Understatement und unerwarteter Präzision.


Arbeitsmarkt, Gehälter und kleine Wahrheiten

Klartext also: Wer als Absolventin startet, kann sich in Karlsruhe nicht auf einen Gehaltsregen verlassen, so viel ist sicher. Die Einstiegsgehälter ordnen sich realistisch bei 3.800 € bis 4.200 € ein – variiert, klar, nach Studiengang, Praxiserfahrung und einer Prise Verhandlungsglück. Wer einige Jahre Erfahrung mitbringt (gerne auch aus artverwandten Branchen), für den klettern die Werte gerne auf 4.500 € bis 5.700 €, in einzelnen industrienahen Betrieben mit Projektverantwortung auch noch darüber. Was mir auffällt: Es wird selten gleich mit Tür und Gehalt ins Haus gefallen. Vieles hängt von Soft Skills, Standvermögen – und ganz ehrlich auch dem richtigen Draht zum interdisziplinären Team ab.


Aufgaben, Qualifikation und der kleine Unterschied

Es wird getüftelt, gerechnet, protokolliert. Mal tage- und nächtelang an einer einzigen Fehlermeldung, dann wieder Hands-on beim Hardware-Test. Es braucht Nerven. Und die Gelassenheit, von Versionsnummer 5.2 nochmal zurück nach 4.8 zu wechseln, ohne laut zu werden. Die dafür nötige Qualifikation zieht in Karlsruhe weite Kreise: Ingenieurstudium ist Pflicht, Weiterbildungen in Leichtbautechnik oder Automatisierung sind Türöffner. Und: Wer die berühmte Brücke zwischen Theorie und Praxis nicht nur beschwören, sondern auch begehen kann, ist deutlich im Vorteil. Das können hier wenige wirklich – vielleicht, weil viele fälschlich denken, der Anteil an „echtem“ Flugzeugbau sei verschwindend gering. Ja und nein – oft ist’s gerade die Schnittstellenkompetenz: Wer parallel mit Werkstoffkunde, Embedded Systems und Simulation umzugehen versteht, ist alles andere als austauschbar.


Perspektiven und ein Hauch von Pioniergeist – trotz rauem Gegenwind

Manch einer fragt sich: Luft- und Raumfahrt – das klingt doch immer entweder nach unerfülltem Kindheitstraum oder nach haushaltspolitischer Resteverwertung. Mag sein. Und trotzdem – in Karlsruhe begegnet mir immer wieder dieser nüchterne Pragmatismus, mit dem Zukunft gemacht wird: Drohnen für Umweltmonitoring, KI-gesteuerte Sensorik, Hitzeschilde für den mikroskopisch kleinen Satelliten, Brennstoffzellen im Hybridantrieb. Sicher, es ist mühsam, gelegentlich zäh, und nicht jeder Forschungsantrag führt zum ersehnten Ritterschlag. Aber für Berufseinsteigerinnen und Wechselwillige, die bereit sind, sich auf regionale Eigenheiten und technische Grenzerfahrungen einzulassen, eröffnen sich gerade im Südwesten ungeahnte Spielräume. Bleibt die Frage: Ist das Luft- und Raumfahrttechnik nach dem Lehrbuch? Nicht wirklich. Aber vermutlich auch nicht das, was man sich vorstellt. Irgendwo dazwischen – und manchmal genau dort am spannendsten.


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