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Ingenieur Hüttentechnik Wiesbaden Jobs und Stellenangebote

5 Ingenieur Hüttentechnik Jobs in Wiesbaden die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Ingenieur Hüttentechnik in Wiesbaden
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Ingenieur Hüttentechnik als Leiter Produktion / Fertigung (m/w/d) merken
Ingenieur Hüttentechnik als Leiter Produktion / Fertigung (m/w/d)

Gerresheimer AG | Lohr a. Main

Um in der Glasproduktion erfolgreich zu leiten, benötigen Sie ein abgeschlossenes Ingenieursstudium in Hüttentechnik, Maschinenbau oder Produktionstechnik. Langjährige Führungserfahrung und ausgezeichnete analytische Fähigkeiten sind dabei unerlässlich. IT-Affinität, insbesondere mit SAP und MS-Office, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Ein hands-on Ansatz sowie fließende Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift fördern die Kommunikation im Team. Unser Unternehmen bietet flache Hierarchien, spannende Aufgaben und zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Profitieren Sie von einem kollegialen Umfeld, attraktiver Vergütung und betrieblichem Gesundheitsmanagement – gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns! +
Betriebliche Altersvorsorge | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Produktionsleiter / Head of Production - Prozessoptimierung & -stabilität Glasindustrie (m/w/d) merken
Produktionsleiter / Head of Production - Prozessoptimierung & -stabilität Glasindustrie (m/w/d)

Gerresheimer AG | Lohr a. Main

Qualifikationen: Folgendes Skill-Set rundet Ihr Profil ab: Erfolgreich abgeschlossenes Ingenieursstudium in der Hüttentechnik, Maschinenbau, Produktionstechnik oder vergleichbare Technikerausbildung; Langjährige Führungserfahrung in der Leitung von Glasproduktionen +
Betriebliche Altersvorsorge | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Ingenieur Maschinenbau als Leiter Produktion Glasindustrie (m/w/d) merken
Ingenieur Maschinenbau als Leiter Produktion Glasindustrie (m/w/d)

Gerresheimer AG | Lohr a. Main

Um in der Glasproduktion erfolgreich zu sein, benötigen Sie ein abgeschlossenes Ingenieursstudium in Hüttentechnik, Maschinenbau oder Produktionstechnik. Langjährige Führungserfahrung und analytische Fähigkeiten sind ebenfalls entscheidend. IT-Affinität, insbesondere mit SAP und MS-Office, unterstützen Ihre Arbeit optimal. Fließende Deutsch- und Englischkenntnisse sowie exzellente Kommunikationsfähigkeiten runden Ihr Profil ab. Unser Unternehmen bietet spannende Aufgaben, flache Hierarchien und ein kollaboratives Arbeitsumfeld. Profitieren Sie von attraktiver Vergütung, Weiterbildungsmaßnahmen und einem betrieblichen Gesundheitsmanagement für eine ausgeglichene Work-Life-Balance. +
Betriebliche Altersvorsorge | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Produktionsleitung (m/w/d) merken
Produktionsleitung (m/w/d)

Gerresheimer AG | Lohr a. Main

Qualifikationen: Folgendes Skill-Set rundet Ihr Profil ab: Erfolgreich abgeschlossenes Ingenieursstudium in der Hüttentechnik, Maschinenbau, Produktionstechnik oder vergleichbare Technikerausbildung; Langjährige Führungserfahrung in der Leitung von Glasproduktionen +
Betriebliche Altersvorsorge | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Ingenieur Produktionstechnik als Leiter Qualitätssicherung Glas-Herstellung (m/w/d) merken
Ingenieur Produktionstechnik als Leiter Qualitätssicherung Glas-Herstellung (m/w/d)

Gerresheimer AG | Lohr a. Main

Sind Sie bereit für eine spannende Karriere im Bereich Glasproduktion? Wir suchen einen qualifizierten Ingenieur mit einem abgeschlossenen Studium in Hüttentechnik, Maschinenbau oder Produktionstechnik. Ihre langjährige Führungserfahrung und starke analytische Fähigkeiten sind bei uns gefragt. IT-Affinität, insbesondere in SAP und MS-Office, ebenso wie eine hands-on-Mentalität, sind entscheidend. Profitieren Sie von attraktiven Vergütungen, flachen Hierarchien und einem kollaborativen Arbeitsumfeld. Bei uns erwarten Sie herausfordernde Aufgaben, kontinuierliche Weiterbildung und Betriebliche Altersvorsorge. +
Betriebliche Altersvorsorge | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Ingenieur Hüttentechnik Jobs und Stellenangebote in Wiesbaden

Ingenieur Hüttentechnik Jobs und Stellenangebote in Wiesbaden

Beruf Ingenieur Hüttentechnik in Wiesbaden

Zwischen Schmelze und Wandel: Hüttentechnik in Wiesbaden – eine Standortbestimmung

Ich erinnere mich an meinen ersten Arbeitstag als Ingenieur in der Hüttentechnik noch ziemlich genau. Es war – wie so oft in diesem Beruf – laut, heiß, und recht chaotisch. Draußen flimmerten die Rheinwiesen, drinnen glühte der Stahl. Wer sich mit dem Gedanken trägt, in dieser Branche in Wiesbaden einzusteigen oder – sagen wir es ruhig – den Sprung zu wagen, sollte eines wissen: Romantik ist hier selten der wichtigste Rohstoff. Realität, ja, die gibt’s im Überfluss. Aber gerade das macht den Reiz aus. Wer darauf aus ist, Probleme vom Bildschirm aus zu lösen, sitzt hier meistens auf dem falschen Stuhl.


Der Kern der Sache: Hüttentechnische Ingenieurinnen und Ingenieure beschäftigen sich mit der Herstellung, Bearbeitung und Optimierung metallischer Werkstoffe. Das klingt abstrakt – ist aber praktisch ziemlich handfest. Die Branche lebt von Mensch-Maschine-Interaktion, Prozessüberwachung, Verantwortung für Sicherheit. Man kann endlos über Phasendiagramme und Ofenmodelle sprechen. Am Ende zählt, was durch den Abstich im Tiegel tatsächlich herauskommt und ob die Anlage tut, was sie soll. In Wiesbaden selbst – und etwas weiter im Rhein-Main-Gebiet – ist die industrielle Szene weniger gestart-up als anderswo. Der Maschinenbau ist traditionell stark, Werkstofftechnik und metallverarbeitende Betriebe haben ihren festen Platz, aber die klassische Hüttenindustrie ist im Umbruch. Transformation ist das Zauberwort, manchmal aber eher Fluch als Segen.


Was viele unterschätzen: Es gibt in diesem Umfeld keine starren Routinen. Klar, Schichtbetrieb und Produktionszyklen geben einen Grundrhythmus vor. Aber jedes Projekt, jeder Anlauf, jede Prozessoptimierung bringt eigene Herausforderungen. Wer als Berufseinsteiger:in hier aufschlägt, sollte mitbringen: technisches Durchhaltevermögen, Belastbarkeit und eine gewisse Leidensfähigkeit für Bürokratie (behördliche Auflagen sind ein Thema für sich). Was mich immer wieder fasziniert, ist diese Mischung aus Präzisionsarbeit und Improvisation. Die schönsten Pläne – sie überleben selten den ersten Kontakt mit der Realität in der Werkhalle. Wer mit einem Flowchart bewaffnet einzieht, findet meist in der zweiten Woche heraus, dass Flexibilität wichtiger ist als die schönste PowerPoint.


Fragt man nach den harten Fakten: Das Einkommen kann sich sehen lassen, aber niemand wird hier in Gold aufgewogen. Einstiegsgehälter pendeln sich oft im Bereich zwischen 3.800 € und 4.400 € ein, Technik- und Spezialwissen vorausgesetzt – mit Entwicklungspotenzial nach oben für Begeisterte, die sich in Anlagenverantwortung, Produktionsoptimierung oder Richtung Werkstoffinnovation bewegen. Regionen wie Wiesbaden haben dabei einen ganz eigenen Rhythmus: Die Wertschöpfung verteilt sich auf einige etablierte Mittelständler, Zulieferer für die Automobilindustrie und größere Produktionsanlagen an den industriellen Peripherien. Neue Akteure drängen nur vereinzelt nach. Digitalisierung? Ja, flackert längst auf – zum Beispiel bei Automatisierungsprozessen oder der Simulation von Schmelzvorgängen. Aber Hand aufs Herz: Der Purismus von Schweiß, Eisen und Schamottstein ist immer noch spürbar. Da braucht es manchmal einen langen Atem, ehe Veränderungen durchschlagen.


Überhaupt ist die Weiterbildung ein ewiges Thema. Technologische Sprünge – etwa in Richtung nachhaltiger Produktion, digitaler Überwachung oder alternativer Werkstoffe – sind real, aber eben selten ein Selbstläufer. Wer in Wiesbaden etwas bewegen will, kommt an Zusatzqualifikationen kaum vorbei: Energieeffizienz im Hüttenwesen, Umwelttechniken, Werkstoffanalytik. Viele Unternehmen legen Wert darauf, dass man breite verfahrenstechnische Kenntnisse mitbringt und sich auch in Branchenfremdes einarbeitet. Ich habe anfangs geglaubt, mein Uniabschluss inklusive thermodynamischer Nebenfach-Vertiefung würde reichen – heute kann ich sagen: Der wahre Mehrwert steckt oft im Querdenken.


Ist die Zukunft rosig? Schwierig. Der Nachwuchs fehlt, Generationenwechsel sorgt für Lücken. Gleichzeitig geben die politischen Rahmenbedingungen – Stichwort Klimaschutz, Ressourceneffizienz – neue Dynamik vor. Der Markt in Wiesbaden bleibt solide, aber springt nicht permanent aus dem Boden. Es ist kein Beruf für Lichterketten-Romantiker, aber einer, der Substanz bietet. Wer bereit ist, sich auf diese Mischung aus Alt und Neu, Hitze und Härte einzulassen, findet in Wiesbaden einen Arbeitsalltag, der so schnell nicht langweilig wird. Vieles bleibt herausfordernd, manches ist schwer zu durchschauen und nicht alles, was glänzt, ist tatsächlich Stahl. Aber immerhin brennt hier die Flamme – noch.