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Gärtner Halle (Saale) Jobs und Stellenangebote

2 Gärtner Jobs in Halle (Saale) die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Gärtner in Halle (Saale)
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Gärtner (m/w/d)

AUGUST STORCK KG | Halle

Die Storck-Gruppe gehört zu den führenden Süßwarenherstellern weltweit und begeistert in über 100 Ländern. Unser Erfolg basiert auf der Leidenschaft und Expertise von über 8.600 Mitarbeitenden. Als familiengeführtes Unternehmen kombinieren wir Tradition mit Innovation, um verlässliche Qualität zu bieten. Gemeinsames Wachstum und ein starkes Teamgefühl prägen unsere Unternehmenskultur. Aktuell suchen wir einen überzeugenden Gärtner (m/w/d) für die Abteilung Garten- und Landschaftsbau in Halle (Westf.). Bewerben Sie sich jetzt auf diese unbefristete Festanstellung und profitieren Sie von einer vertrauensvollen Arbeitsatmosphäre! +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Florist (m/w/d) Zwickau merken
Florist (m/w/d) Zwickau

Blume 2000 | 08056 Zwickau

Das bringst du mit: Du bringst eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Floristen (m/w/d) oder zum Gärtner (m/w/d) mit. Du verfügst über relevante Erfahrung in der Floristik oder in einem kreativen Umfeld. +
Betriebliche Altersvorsorge | Einkaufsrabatte | Corporate Benefit Blume 2000 | Dringend gesucht | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Gärtner Jobs und Stellenangebote in Halle (Saale)

Gärtner Jobs und Stellenangebote in Halle (Saale)

Beruf Gärtner in Halle (Saale)

Zwischen Granit und Grünschnitt – Das Leben als Gärtner in Halle (Saale)

Gärtner in Halle – das klingt erst einmal nach Parkanlagen, Handarbeit, vielleicht nach ein bisschen Bürgersinn. Die Wahrheit? Ein täglicher Spagat zwischen jahrhundertealter Handwerkskunst und ganz modernen Herausforderungen. Wer sich, ob als Berufsanfängerin oder erfahrener Umsteiger, in der Saalestadt auf diesen Weg einlässt, sollte zweierlei im Gepäck haben: einen starken Rücken und einen wachen Kopf. Beides kann man trainieren – wobei, letzteres empfehle ich, gleich vom ersten Tag an.


Von Baumschule bis Baugebiet – Das Berufsfeld im Wandel

Wer den Begriff Gärtner hört, denkt in Halle schnell an die großen Freiflächen am Stadtrand, an diverse Parkanlagen der Innenstadt – Pestalozzipark, Peißnitz, Amtsgarten. Und tatsächlich: Die Bandbreite ist enorm. Zwischen Friedhofsverwaltung, Stadtgrün und privaten Aufträgen reicht das Spektrum von Gemüsebau, Gartengestaltung bis zum Baumschnitt, der gelegentlich mehr mit Kletterseil und Motorsäge zu tun hat als mit Frühbeet und Giesskanne.


Was viele unterschätzen: Im Umkreis Halle schlägt die Branche mittlerweile einen bemerkenswerten Haken – die Nachfrage nach ökologischer Flächenpflege ist spürbar gestiegen. Wildblumenwiesen, Dachbegrünung, Streuobstinitiativen – die Stadt setzt (zumindest auf dem Papier) stärker auf Artenvielfalt. Klingt nach Idealismus, ist aber zunehmend Bestandteil öffentlicher Ausschreibungen. Und ja: Wer hier technisches Verständnis mitbringt, zum Beispiel für Bewässerungssysteme oder maschinelle Landschaftspflege, dem winken Aufgaben mit echtem Gestaltungsspielraum.


Ein Einstieg – und was man dafür braucht

Der klassische Weg führt über die anerkannte Ausbildung, drei Jahre, dual. Manche (wenige) wagen den Quereinstieg, nach Jahren im Baugewerbe oder der Landwirtschaft. Ehrlich gesagt: Es braucht Durchhaltevermögen. Frühe Schichten, Knochenarbeit bei jedem Wetter, Termindruck nach Sturmnächten – ein Arbeitsplatz für Schönwetter-Men-schen ist das definitiv nicht. Aber, und das spürt man fast körperlich: Wer morgens arbeitet, atmet die Stadt anders ein als der hektische Rest im Berufsverkehr.


Die tatsächlichen Anforderungen sind vielfältiger als so mancher annimmt. Neben handwerklichem Geschick und Pflanzenkenntnis ist auch Organisationstalent gefragt. Grünpflege, Wegebau, Beschnitt, Beratung von Kunden – vieles geht Hand in Hand, oft gibt’s keinen klaren Feierabend. Insbesondere bei städtischen Betrieben kommt noch Papierkram dazu, der einen schon mal nach Feierabend überrascht (oder, positiver gesagt: „herausfordert“).


Gehalt und Perspektive – Kein Zuckerschlecken, aber solide

Apropos Überraschungen: Die Gehaltsfrage ist ein Dauerbrenner. In Halle, mit seiner eher zurückhaltenden Lohnstruktur, bewegt sich der Verdienst für Einsteiger meist zwischen 2.300 € und 2.600 €. Wer ein paar Jahre Erfahrung – und die „richtigen“ Zusatzqualifikationen – mitbringt, kann die Latte auf etwa 2.800 € bis 3.100 € legen. Da mag ein Pfennigfuchser die Stirn runzeln: Klar, im Vergleich mit IT oder Handwerk am Bau erleben Gärtner keine Gehaltsexplosion. Aber der Markt ist im Wandel. Wer etwa Baumpflege, Landschaftsbau oder ökologische Gartenplanung beherrscht, dem öffnen sich zunehmend Türen zu spezialisierten Projekten – und die Bezahlung zieht langsam nach.


Es ist allerdings keine „Rosengartengarantie“. Die Saisonabhängigkeit bleibt, Überstunden bei Hitzewellen oder Sturmschäden ebenso. Und ja, das Wetter rollt über alle Planung hinweg – wer sich im Januar über einen milden Winter freut, weiß meist nur, dass der April doppelt hart zuschlägt.


Neue Chancen durch Technik und Stadtstruktur

Interessant ist, wie sehr sich das Arbeitsumfeld in den letzten Jahren verschoben hat. Die Stadt Halle experimentiert mit nachhaltigen Pflegekonzepten, lässt Robotermäher auf hiesigen Flächen laufen und testet smarte Bewässerung – mit wechselhaftem Erfolg, versteht sich. Praktisch heißt das: Technisches Know-how wird wichtiger. Wer Hydraulik nicht nur als Fremdwort kennt und digitale Steuerungen nicht für Hokuspokus hält, kann sich gerade in Öffentlich-Betrieben den einen oder anderen Vorteil verschaffen.


Manchmal – das gebe ich offen zu – beneide ich die alten Hasen, die noch mit Sense und Spaten aufzogen. Andererseits: Wer heute zukunftsfähig in diesem Beruf bestehen will, bekommt die Gelegenheit, beides zu verbinden – Tradition und Technik. Eine Perspektive, die gerade für Berufseinsteiger:innen und Umsteiger spannend sein dürfte. Denn: Ein bisschen Mut zur Veränderung, das wird in Halle (Saale) gerade zum eigentlichen Arbeitswerkzeug.


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.