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Foliendruck Leipzig Jobs und Stellenangebote

2 Foliendruck Jobs in Leipzig die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung im Bereich Foliendruck in Leipzig
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Elektriker / Elektroniker (m/w/d) für Betriebstechnik merken
Elektriker / Elektroniker (m/w/d) für Betriebstechnik

Mondi Halle GmbH | Halle

Deine Aufgaben: Wartung und Instandhaltung aller Fertigungsanlagen und Aggregate für die Folienherstellung; Technische Optimierung der Fertigungsanlagen zur Sicherstellung der Produktivität; Betreuung der elektrischen Anlagen; Regelmäßige Teilnahme an +
Betriebliche Altersvorsorge | Essenszuschuss | Gesundheitsprogramme | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Supervisor/ Richtmeister (m/w/d) mit Reisetätigkeit merken
Supervisor/ Richtmeister (m/w/d) mit Reisetätigkeit

Rega + Partner Industriemontagen GmbH | 04103 Leipzig

Eigenverantwortliche externe Überwachung und Durchführung von Montagen an Maschinen und Produktionsanlagen der Industrie (Fördertechnik, Folienblasanlagen, Monofilamentanlagen, Papierverarbeitungsmaschinen, Druckmaschinen, Pressenanlagen, Sondermaschinenbau +
Betriebliche Altersvorsorge | Unbefristeter Vertrag | Weiterbildungsmöglichkeiten | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Foliendruck Jobs und Stellenangebote in Leipzig

Foliendruck Jobs und Stellenangebote in Leipzig

Beruf Foliendruck in Leipzig

Foliendruck in Leipzig – Zwischen Maschinenlärm, Farbschichten und Sinnsuche

Manchmal frage ich mich, wie oft ich schon durchs Plattenlager gedackelt bin – dieser typische Geruch aus Lösemittel, frischer Folie, ein Hauch Ölfarbe, nie ganz wegzukriegen. Wer im Foliendruck anfängt, landet nicht in einem Hochglanzpalast, sondern in einer Welt, in der Technik, Handwerk und die berüchtigte „Drucker-Haptik“ aufeinandertreffen. Leipzig – nicht mehr Messedorf, aber immer noch Produktionsstadt. Die Branche hier wirkt ein bisschen wie die Stadt selbst: bodenständig, im Wandel, mit einer Prise rauer Nostalgie. Oder?


Von Präzision, Geduld und Fehlern, die niemand sieht (außer dem Kunden)

Was viele unterschätzen: Der Job verlangt mehr als nur Knöpfchendrücken. Gute Folienbeschichtung – sei es für Fahrzeugbeklebungen, Industrieverpackungen oder den Möbelbau – ist der Schnittpunkt aus digitaler Vorarbeit, manueller Abstimmung und, ja, schnöder Erfahrung. Die Maschinen werden immer exakter, die Sensoren sensibler, aber: Einen sauberen Farbverlauf? Den macht kein Algorithmus, sondern ein Mensch mit Blick und Bauchgefühl. Wer glaubt, dass ein kleiner Kratzer auf der Trägerfolie kein Drama ist, hat noch nie erlebt, wie schnell daraus ein Reklamationschaos wird.


Leipziger Eigenheiten – Zwischen Tradition und wachsendem Innovationsdruck

Foliendruck in Leipzig ist keine einsame Nische, aber auch kein Selbstläufer. Größere Betriebe wie spezialisierte Digitaldruckereien oder klassische Offsetdruckereien, die auf flexible Materialien wie PVC oder Polypropylen umgestellt haben, reiben sich an wachsender Konkurrenz und steigenden Standards. Umweltauflagen werden strikter, der Kostendruck hält an. Gleichzeitig boomt der Bereich Werbetechnik – musste man früher noch auf Lkw-Planen pinseln, reicht heute ein cleveres Folienkonzept, die Großformatmaschine surrt, der Auftrag geht raus. Allerdings: Wer meint, das sei ein Kinderspiel, versteht weder die technischen Herausforderungen bei der Farbanpassung noch die Tücken der Materialauswahl. Besonders in Leipzig schätze ich das Mit- und Nebeneinander aus alteningesessenen Firmen und jungen, experimentierfreudigen Start-ups. Manche schwören auf UV-härtende Farben, andere bleiben bei bewährten Lösemittel-Lacken. Gut, ab und zu kracht es dabei im Teammeeting. Aber besser Reibung als Stillstand.


Was zählt: Fachlichkeit, Lernwille und ein solides Gehalt – aber auch nicht mehr

Hand auf Herz: Die Gehälter sind weder Traum noch Totalausfall. Wer mit einer technischen Ausbildung (vorzugsweise Medientechnologe, Maschinenführer oder Verfahrensmechaniker) startet, bewegt sich meist zwischen 2.400 € und 2.900 €. Mit Berufserfahrung – und, was selten offen gesagt wird, jener Bereitschaft, auch mal abends oder am Wochenende dazubleiben, wenn die Anlage lahmt –, sind 3.000 € bis 3.500 € realistisch. Zugeständnisse? Klar, Schichtarbeit kommt häufig vor, und wer allergisch auf Gleichmaß reagiert, wird an Fahrt gewinnen: Jeder Tag ein wenig anders, mal hektisch, mal träge.


Weiterbildung und Aufstieg: Zwischen Chance und Notwendigkeit

In Leipzig – und da nehme ich jetzt auch die Stimmen vom flüchtigen Kantinenkaffee auf – führt kaum ein Weg an ständiger Weiterbildung vorbei. Sei’s ein Zertifikat zum Anwendungstechniker oder der Wechsel ins Qualitätsmanagement, fast alle Betriebe fördern, was am Ende Kosten und Fehler minimiert. Die neuen Digitaldrucksysteme? Wer sie beherrscht, bekommt schnellen Respekt – und manchmal auch ein Argument für eine Gehaltsnachbesserung. Technikaffine Einsteiger können sich viel schneller beweisen, als ihnen anfangs selbst klar ist. Umgekehrt: Wer auf verlässliche Routinen setzt, merkt manchmal zu spät, wie rasant sich die Technik dreht.


Zwischen Alltag und Anspruch – braucht es das noch?

Was diesen Beruf zumindest für mich so reizvoll macht? Vielleicht die Kombination aus Handwerk und Hightech. Oder, noch einfacher: Die Freude, wenn das Endprodukt (ja, oft „nur“ eine verklebte Fläche irgendwo in Leipzigs Straßenmeer) sauber sitzt, der Farbton stimmt, und keiner fragt, wie viel Ärger und Improvisation dahintersteckt. Manchmal denke ich: Foliendruck wirkt unsichtbar – aber ohne ihn sähe Leipzig seltsam blass aus. Und wer für einen Moment an seinem Werk innehalten will, muss meist nur bis zur nächsten Straßenbahnhaltestelle gehen. Ob das alles ein Sprungbrett ist? Vielleicht. Aber mit beiden Füßen auf dem Boden steht es sich manchmal besser als auf der nächsten Karriererakete.


  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.