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Fischverarbeitung Nürnberg Jobs und Stellenangebote

16 Fischverarbeitung Jobs in Nürnberg die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung im Bereich Fischverarbeitung in Nürnberg
Arbeitsort
Arbeitszeit
Homeoffice
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Praktikant (w/m/d) Marketing merken
Praktikant (w/m/d) Marketing

WITTENSTEIN SE | 97999 Igersheim

Damit begeistern Sie uns darüber hinaus: Idealerweise erste Erfahrung in der Verwaltung von Digital Assets (Celum DAM), Videoverarbeitung (Adobe Premiere) und im Umgang mit RAW-Daten, Farbkorrekturen, Composings. +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Fremdsprachenkorrespondent*in - staatlich geprüft - 1-jährig merken
Fremdsprachenkorrespondent*in - staatlich geprüft merken
Ausbildung Kunststoff- und Kautschuktechnologe (m/w/d) ab 2026 merken
Ausbildung Fischwirt/in (m/w/d) merken
Ausbildung Fischwirt/in (m/w/d)

Bezirk Unterfranken | 97070 Würzburg

Vermehrung und Aufzucht unterschiedlicher Fischarten. Umgang mit verschiedenen Werkstoffen, sowie Handhabung und Wartung von Fahrzeugen, Maschinen und Gerätschaften. Bearbeitung, Verarbeitung und Vermarktung unserer Betriebserzeugnisse. +
Arbeitskleidung | Corporate Benefit Bezirk Unterfranken | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Ausbildung Metzger:in / Fleischer:in merken
Ausbildung Metzger:in / Fleischer:in

GLOBUS Markthallen Holding GmbH & Co. KG | 92421 Schwandorf

Ausbildungsjahr: 1.350 €; Du lernst, wie man Fleisch richtig zerlegt sowie zuschneidet und was man alles daraus machen kann; Hygiene wird in der Verarbeitung von Lebensmitteln groß geschrieben. +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Ausbildung Kaufleute für Büromanagement (m/w/d) merken
Ausbildung Kaufleute für Büromanagement (m/w/d)

Erwin Müller Versandhaus GmbH | 86647 Buttenwiesen

Du hast Interesse an kaufmännischen Abläufen, Büroarbeit und Datenverarbeitung. Der Umgang mit Menschen macht dir Freude, genauso wie selbstständiges Arbeiten, aber auch Teamarbeit. Du bist aufgeschlossen, zuverlässig und flexibel. +
Weihnachtsgeld | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Fachkraft Lagerlogistik (m/w/d) merken
Fachkraft Lagerlogistik (m/w/d)

HIRSCH Porozell GmbH | Ebrach

Mit über 50 Jahren Erfahrung ist die HIRSCH Servo Gruppe auch führender Technologielieferant für energieeffiziente und ressourcenschonende Anlagen zur Herstellung und Verarbeitung von EPS und EPP. +
Festanstellung | Urlaubsgeld | Betriebliche Altersvorsorge | Jobrad | Gutes Betriebsklima | Homeoffice | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Fachlagerist / Staplerfahrer (m/w/d) merken
Fachlagerist / Staplerfahrer (m/w/d)

HIRSCH Porozell GmbH | Ebrach

Mit über 50 Jahren Erfahrung ist die HIRSCH Servo Gruppe auch führender Technologielieferant für energieeffiziente und ressourcenschonende Anlagen zur Herstellung und Verarbeitung von EPS und EPP. +
Festanstellung | Urlaubsgeld | Betriebliche Altersvorsorge | Jobrad | Gutes Betriebsklima | Homeoffice | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Data Steward merken
Data Steward

Universität Wien | 97070 Würzburg

Das machen Sie konkret: Unterstützung und Beratung von Forschenden und Studierenden in Hinblick auf Datenzugang und Verarbeitung Verwaltung des Datenzugangs Dokumentation wofür die Daten von Forschenden und Studierenden verwendet werden Beratungstätigkeit +
Work-Life-Balance | Flexible Arbeitszeiten | Homeoffice | Gutes Betriebsklima | Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
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Fischverarbeitung Jobs und Stellenangebote in Nürnberg

Fischverarbeitung Jobs und Stellenangebote in Nürnberg

Beruf Fischverarbeitung in Nürnberg

Fischverarbeitung in Nürnberg: Zwischen Handwerk, Industrie und ganz eigenen Gerüchen

Nürnberg. Ein Ort, an dem Bratwürste fast zum Pflichtprogramm gehören und das Handwerk tief verwurzelt ist. Und doch – oder vielleicht gerade deshalb – führen Jobs in der Fischverarbeitung hier ein Dasein im Schatten. Klar, manch einer mag jetzt die Nase rümpfen. Fisch? In Franken? Doch der Gedanke ist keinswegs abwegig: Die Stadt ist alles andere als eine verschlafene Provinz, erst recht, wenn man sich für einen Berufseinstieg im gewerblich-technischen Bereich interessiert. „Nassfisch“, „filetieren“, „Räucherlachs“ – das sind nur einige Begriffe, die den Alltag bestimmen. Und am Ende, so viel kann man verraten, ist der Geruch nach Arbeitsende mal besser, mal schlechter. Aber ehrlich: Wo stinkt’s schon nicht, wenn man richtig anpackt?


Der Einstieg in die Fischverarbeitung hier ist weder Hexenwerk noch Sonntagsspaziergang. In kleinen und mittleren Betrieben, teils Familienunternehmen, teils größere Verarbeiter, wird von Anfang an mitgearbeitet: rohe Ware annehmen, sortieren, putzen, entgräten, einlegen, marinieren, portionieren, einpacken. Alles ziemlich handfest, ohne Schnickschnack, aber das verlangt Konzentration, ein bisschen Stehvermögen und eine robustere Einstellung gegenüber Kälte und Nässe. Maschinen erleichtern einiges, aber Fingerspitzengefühl bleibt gefragt – sei es beim Säubern eines Zanders oder beim Verpacken von Räuchermakrele. Wer glaubt, dass das alles auf Knopfdruck läuft, wird spätestens nach der zweiten Schicht eines Besseren belehrt. Und trotzdem, vielleicht sogar deswegen, gibt es diese feine Zufriedenheit, wenn ein Band sauber gefüllt wird, wenn am Ende eines hektischen Tages alles glänzt und der Chef – oder die Chefin, Nürnberg ist da eigen – nickend durch die Halle zieht.


Was die Anforderungen angeht: Die formale Ausbildung ist hilfreich, aber kein Dogma. Wer schon mal in der Lebensmittelverarbeitung gearbeitet hat, fühlt sich schneller ein. Trotzdem: Mitdenken ist Pflicht, Hygiene steht überall ganz oben, und – man glaubt’s kaum – Deutschkenntnisse sind wichtiger, als viele ahnen. Die Anweisungen kommen fix, mal als kurzer Ruf über den Lärm, mal als scharfer Boss-Blick, der keine Erklärung braucht. Manche Kollegen sind seit 20 Jahren dabei und kennen noch den Kutter von 1987, andere haben erst vor wenigen Monaten als Quereinsteiger begonnen. Nicht selten trifft man dabei auf polnische, vietnamesische oder russische Akzente, was das Arbeiten austauschbar oder gar monoton macht? Ganz und gar nicht – aber manchmal verwirrend, besonders wenn’s hektisch wird.


Womit kaum ein Berufseinsteiger rechnet: Die Löhne in der Fischverarbeitung unterscheiden sich in Nürnberg von den großen Küstenstandorten – mal schafft man 2.300 € im Einstieg, mal auch 2.600 €. Wer sich spezialisiert – etwa auf das Bedienen von Filetiermaschinen oder als Teamleiter – kann auf 2.900 € bis 3.200 € kommen. Nicht sensationell, mag sein, aber durchaus solide, wenn man die Gehälter im Vergleich zu anderen Lebensmittelsegmenten hier vor Ort sieht. Es gibt Betriebe, die Zusatzleistungen draufpacken – Fahrgeld, Weihnachtsgeld, Obstkorb (ob der wirklich motiviert?), manchmal auch geregelte Schichten. Alles Verhandlungssache.


Was viele unterschätzen: Die Branche ist im Wandel. Neue Technik zieht ein – automatische Filetieranlagen, digitale Temperaturüberwachung, Chargenkontrolle per Tablet. Der Fisch stammt nicht mehr ausschließlich aus norwegischen Aquakulturen oder wildem Fang. Es gibt regionale Zulieferer, vor allem in der Karpfensaison, und nachhaltige Verarbeitung ist in Nürnberg durchaus mehr als ein grün angestrichener Werbespruch. Wer das bedienen kann, bleibt gefragt. Weiterbildung? Wird angeboten, oft im Paket mit Lebensmittelhygiene, Spezialmaschinen oder Qualitätssicherung. Aber: Freiwillig meldet sich da keiner, wenn freitags die Sonne rauskommt.


Manchmal frage ich mich selbst, warum ausgerechnet in Nürnberg? Vielleicht, weil hier Tradition auf Moderne trifft; weil fränkische Sturheit und multikulturelles Anpacken eine explosive Mischung ergeben, die unerwartet gut funktioniert. Und auch, weil der Fisch – so widersinnig es klingt – in Nürnberg längst nicht nebensächlich ist. Man muss sich nur trauen, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen. Kaltes Wasser gibt’s hier reichlich – und das meine ich wörtlich.