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Fachkraft Computer Aided Design Erfurt Jobs und Stellenangebote

2 Fachkraft Computer Aided Design Jobs in Erfurt die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Fachkraft Computer Aided Design in Erfurt
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Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik (m/w/d) merken
Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik (m/w/d)

Neumann&Müller GmbH & Co. KG | 99084 Erfurt

Jedes Jahr begrüßen wir tatkräftige Azubis in unseren Teams, die frischen Wind mit kreativen Ideen bringen. Ob als Mediengestalter:in, Fachkraft für Veranstaltungstechnik oder Kaufmann/-frau im Büromanagement – jeder leistet einen wertvollen Beitrag. Unsere Ausbildung fördert Individualität und praktisches Wissen vom ersten Tag an. Du hast die Chance, aktiv an spannenden Projekten teilzunehmen und deine Talente zu entfalten. Gemeinsam gestalten wir eine erfolgreiche Zukunft und stärken unser Team. Werde Teil unserer innovativen Gemeinschaft und starte deine Karriere mit uns! +
Gutes Betriebsklima | Betriebliche Altersvorsorge | Corporate Benefit Neumann&Müller GmbH & Co. KG | Einkaufsrabatte | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Fertigungsleiter im Schaltschrankbau (m/w/d) - NEU! merken
Fertigungsleiter im Schaltschrankbau (m/w/d) - NEU!

ESV Erfurter Schaltschrankbau GmbH | 99084 Erfurt

Kommunikations- und Teamfähigkeit, Motivationsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen; Eigenverantwortliche, systematische, strukturierte, zielorientierte und sorgfältige Arbeitsweise; Erfolgreiche abgeschlossene Ausbildung zum Techniker/Meister in der Fachrichtung +
Flexible Arbeitszeiten | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Fachkraft Computer Aided Design Jobs und Stellenangebote in Erfurt

Fachkraft Computer Aided Design Jobs und Stellenangebote in Erfurt

Beruf Fachkraft Computer Aided Design in Erfurt

Fachkraft Computer Aided Design in Erfurt: Zwischen Präzision und Provinz – ein Blick aus der Werkbank-Perspektive

Manchmal wird man fast neidisch auf die Klarheit gewisser Tätigkeiten. Schrauben reindrehen, fertig – alles eindeutig. Wer aber als Fachkraft im Bereich Computer Aided Design unterwegs ist, zumal im erfreulich ambivalenten Erfurt, weiß: Hier zählt der feine Unterschied, der Millimeter, der unsichtbare Haken in der Zeichnung. Und vor allem zählt, was am Bildschirm passiert – und gelegentlich schiefgehen kann. CAD. Drei Buchstaben, die nach Nerd und Technik klingen, aber letztlich jede Straße teilen mit der Frage: Was macht ihr eigentlich – und warum seid ihr in Thüringen plötzlich so gefragt?


Die Aufgaben sind – wie so oft im Berufsleben – ein Schwebezustand zwischen Routine und Neugier. Wer einsteigt, denkt vielleicht: Man konstruiert Produkte, mal hier einen Getriebeteil, da eine Maschinenbau-Komponente. Keine schlechte Annahme – immerhin entstehen in Erfurt erstaunlich viele Bauteile, die später durchs Land rollen oder in Produktionsstraßen ihr unscheinbares Dasein fristen. Klingt zunächst eintönig? Weit gefehlt. Wer jemals probehalber eine Maschinenzeichnung nach den DIN-Normen abgerissen, Geometrien parametrisiert und Toleranzen justiert hat, weiß: Es ist mehr als Linienmalerei. Die Softwareseite – Catia, SolidWorks, Autodesk (und was der Markt an Eigenheiten so hergibt) – spielt eine größere Rolle in der Tageslaune als viele zugeben. Mal hakt der Rechner, mal die Kollegen, mal der Auftraggeber. Alltag eben.


Was viele unterschätzen: Der Kontext in Erfurt ist ein ganz anderer als in Stuttgart oder München. Die große Automobilzuliefererei, klar, ein bisschen Hightech, aber eben noch viel Mittelstand. Hier herrscht nicht überall Innovationsparty, manches wirkt altgedient oder latentes Understatement. „Digitalisierung? Machen wir auch. Irgendwie.“ Doch gerade das bringt Chancen: Die kleinen, oft unterschätzten Betriebe, meist Familienunternehmen, investieren inzwischen in 3D-Konstruktion, additive Fertigung und noch mehr Prozesse, die irgendwie mit digitalen Datenplänen anfangen. Heißt: Wer den Überblick behält und vielleicht sogar Lust hat, Software-Updates nicht nur hinzunehmen, sondern mitzudenken, ist gern gesehen – auch wenn die eigene Begeisterung für abweichende Normteile nicht immer uneingeschränkt geteilt wird. Der regionale Ton hat dabei einen rustikalen Charme: „Mach’s ordentlich, aber mach’s schnell.“ Ein Widerspruch? Natürlich – wie so oft im Produktionsalltag.


Mit welcher Vergütung rechnet man hier? Nüchtern betrachtet: Wer ganz am Anfang steht, wird je nach Ausbildungsweg (und Betriebsgroße) meist zwischen 2.600 € und 2.900 € pro Monat auf dem Gehaltsnachweis finden. Klingt solide, ist aber selten die Oberkante. Schwankungen gibt es – traditionsbewusste Maschinenbauer zahlen oft konservativ, während technikorientierte Mittelständler ab 3.000 € gern mal die Hand heben, wenn Spezialisierung oder Erfahrung nachgelegt werden kann. Wer rausholen will, muss – das ist leider Fakt – überdurchschnittlich fit in der Technik bleiben, aktuelle Software kennen und, ja, sich auch mal mit Elektrohintergrund durchschlagen. Wenn dann noch ein bisschen Prozessverständnis dazu kommt – also nicht nur zeichnen, sondern auch Abläufe und Fertigung denken – springt das Gehalt durchaus mal auf 3.200 € oder knapp darüber.


Die größte Überraschung? Für viele Einsteigerinnen und Einsteiger ist es der Blick hinter die Kulissen. Plötzlich merkt man, wie eng Konstruktion und Praxis in kleinen Betrieben zusammenhängen: Mit etwas Pech steht man eine Woche an einem Büroplatz, der aussieht wie aus dem Jahr 1997, bringt aber Einzelteile auf den Weg, die ohne intensive Rücksprache nie serienreif würden. Anders gesagt: Wer in Erfurt CAD macht, wird gebraucht – nicht bloß als Zahlenklicker, sondern als Tüftler, Vermittler, manchmal als Problemlöser zwischen Fertigung und Entwicklung. In der Realität heißt das zwar gelegentlich: „Lernen bei laufender Maschine“. Aber genau das hat seinen Reiz – niemand wird vergessen, der sich selbst weiterbringen möchte.


Manchmal kommt die Frage auf: Spielt Weiterbildung eine Rolle? Mehr denn je. Wer nicht regelmäßig an neuen Werkstoffen, Software-Module oder Schnittstellenthemen ran mag, bleibt auf Halbdistanz. Viele Arbeitgeber in Erfurt – das ist ehrlich gesagt ermutigend – investieren zunehmend in interne Qualifikationen, holen Schulungen ins Haus und legen Wert auf Anpassungsfähigkeit. Die Zeit der reinen Analogdenker ist durch. Wer noch Extras mitbringt – Automatisierungserfahrung, ein Hauch von Elektrotechnik, Sprachkenntnisse für Zulieferkontakte – wird meist schnell zum „Wunschkandidaten“. So viel zur Alltagspraxis.


Bleibt die Sinnfrage – warum macht man das alles? Ich glaube, es ist die Mischung aus Techniktiefe und der oft unterschätzten Bodenständigkeit Erfurts. Wer Freude an klarer Struktur, räumlichem Denken und ein bisschen räumlichen Dickkopf mitbringt, der wird nicht untergehen. Im Gegenteil: In den Konstruktionsbüros zwischen Dom und Egapark schlägt das technische Herz Thüringens. Und manchmal wünscht man sich, dass das auch etwas lauter zu hören wäre.


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  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.