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Chefredakteur Bremen Jobs und Stellenangebote

2 Chefredakteur Jobs in Bremen die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Chefredakteur in Bremen
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Junior Accountant (m/w/d)

MSM Walsrode | 29699 Bomlitz

Zur Verstärkung unseres Finance-Teams am Standort Bomlitz suchen wir einen Junior Accountant (m/w/d) in unbefristeter Anstellung. Zu Ihren Aufgaben gehört die Pflege und Abstimmung von Neben- und Hauptbüchern, inklusive Kreditoren und Debitoren. Sie arbeiten eng mit unserem Chief Accountant zusammen und steuern proaktiv die Buchungs- und Abstimmungsprozesse. Zudem führen Sie monatliche Buchungs- und Abstimmungsprozesse durch und unterstützen bei Jahresabschlüssen. Auch die Erfassung und Prüfung von Rechnungen sowie die Pflege von Stammdaten gehören zu Ihren Tätigkeiten. Besuchen Sie unsere Website www.msm-walsrode.com für mehr Informationen über Karrieremöglichkeiten! +
Unbefristeter Vertrag | Urlaubsgeld | Corporate Benefit MSM Walsrode | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
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Junior Accountant (m/w/d)

Chemie- und Erdölverarbeitende Industrie Karriere | 29699 Bomlitz

Wir suchen einen engagierten Junior Accountant (m/w/d) zur Verstärkung unseres Finance-Teams in Bomlitz. In dieser unbefristeten Position übernehmen Sie die Pflege und Abstimmung von Neben- und Hauptbuch. Sie arbeiten eng mit unserem Chief Accountant zusammen und sorgen für korrekte Buchungs- und Abstimmungsprozesse. Ihre Aufgaben umfassen auch die Durchführung von Monats- und Jahresabschlüssen. Zudem sind Sie für die Erfassung und Prüfung von Lieferanten- und Kostenrechnungen verantwortlich. Besuchen Sie uns auf www.msm-walsrode.com, um mehr über Ihre Karrieremöglichkeiten bei MSM Walsrode zu erfahren. +
Unbefristeter Vertrag | Urlaubsgeld | Corporate Benefit Chemie- und Erdölverarbeitende Industrie Karriere | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Chefredakteur Jobs und Stellenangebote in Bremen

Chefredakteur Jobs und Stellenangebote in Bremen

Beruf Chefredakteur in Bremen

Chefredakteur in Bremen: Zwischen Küstenwind und Redaktionsspagat

Wer in Bremen als Chefredakteur arbeitet oder dorthin schielt, sollte sich auf eine Mischung aus hanseatischer Gelassenheit und Reporting unter rauer Brise gefasst machen. Klingt pathetisch? Vielleicht. Aber es gibt Dinge, die vergisst man nicht, wenn man einmal in einer norddeutschen Redaktion gesessen hat – und plötzlich ein Hochwasserbericht alles andere vom Tisch fegt. Das Berufsbild Chefredakteur hier ist keine bloße Schaltstelle auf dem Redaktionsplan – es ist eine permanente Gratwanderung zwischen Innovationsdruck und Traditionspflege, und das – Überraschung – mit sehr unterschiedlichen Spielräumen, je nach Haus, Medium und manchmal auch innerer Laune des Kollegiums.


Ein Alltag, der keiner ist: Aufgabenvielfalt, Widerspruch inklusive

Was machen Chefredakteurinnen und Chefredakteure eigentlich den lieben langen Tag in Bremen? Nein, sie sitzen nicht (nur) in Meetings und schmieden Strategiepläne. Tatsächlich gleichen die meisten Tage einem Tanz auf Seilen unterschiedlicher Dicke: Inhalte müssen nicht bloß kuratiert, sondern gegen (oder mit?) sich ändernde Zielgruppen durchgesetzt werden. Verlag oder Trägerschaft erwarten Innovationsnachweise – „Mach doch mal was Digitales, aber verliere bloß die Stammleser nicht!“ Klar, alles bitte mit knappen Mitteln.
Dazu kommt die regionale Eigenart: Während mancher Großstadtkollege seine Zeit mit „Branding-Projekten“ verbringt, müssen Chefredakteure in Bremen nicht selten entscheiden, ob sie im Zweifel noch mal eben zum Hafengeburtstag rausfahren – oder spontan eine Kollegin für die Plenarsitzung der Bürgerschaft abziehen. Vieles bleibt Handarbeit, manches ist Chefsache (ob man will oder nicht). Das ist kein Ort für automationsgläubige Dauerverwalter.


Digitalisierung, Diversität – und der feine Unterschied Bremen

Die Technik ist längst in jede Faser des Redaktionsalltags eingedrungen. Wer glaubt, hier sei alles noch analog, hat die letzten fünf Jahre verschlafen: Datenjournalismus ist auch im Lokalen spätestens angekommen, Social-Media-Trigger bestimmen nicht selten das Nachrichtentempo. Aber, und das ist typisch bremisch, der Wandel verläuft selten im Sturmschritt. Man experimentiert, diskutiert – und ringt um den richtigen Ton. Wer als Berufseinsteiger anfängt, wird rasch merken: Es zählt die Fähigkeit, altgediente Routinen zu respektieren und trotzdem neue Wege zu bahnen, ohne den Laden gleich gegen die Wand zu fahren. Ganz ehrlich – das kann manchmal frustrierend sein. Und genau darin steckt die eigentliche Profession: Priorisieren, moderieren, sich gelegentlich um Kopf und Kragen reden und notfalls auch mal selbst die Kamera schultern.
Ein unterschätztes Feld: Diversität. Bremen, mit seiner Geschichte von Einwanderung und Weltoffenheit, verlangt andere Filter – nicht jede Perspektive ist im Redaktionssessel von vornherein sichtbar. Es ist oft der Chefredaktion überlassen, Stimmen herauszukitzeln, die sonst überhört würden.


Gehalt und Perspektiven: Schöner fernsehen? Oder Zeitung retten?

Tja, und dann ist da noch die Sache mit dem Gehalt – ein Thema, das in der Branche von Pragmatismus geprägt wird. Je nach Verlag, Medium und Leitungsspanne liegt das monatliche Einkommen in Bremen im Bereich von 4.000 € bis 7.500 €, wobei Ausreißer nach unten und oben keine Seltenheit sind. Sicher: Der Prestige-Faktor ist hoch, aber nicht immer deckt er die Miete im Ostertor oder ein Reihenhaus in Schwachhausen ab. Speziell für Einsteiger und jene, die aus der zweiten Reihe nachrücken, bedeutet das: Schutzengel in Lohnfragen sollte man besser suchen, bevor man zu euphorisch unterschreibt.


Fachwissen, Menschenkenntnis – und die Lust, zu widersprechen

Was einen in Bremen als Chefredakteur fit hält? Nun, man braucht ein ordentliches Handwerkszeug: Recherche-Souveränität, ein Herz für Satzbau – aber auch die innere Gelassenheit, angesichts wankender Reichweiten nicht gleich ins Schwitzen zu geraten. Zudem: Der Drahtseilakt zwischen Redaktionsklima, betriebswirtschaftlicher Logik und gesellschaftlicher Verantwortung ist hier Alltag. Manchmal frage ich mich, ob nicht die Bereitschaft, sich täglich selbst infrage zu stellen, das wahre Pfund ist, das man mitbringen sollte. Und zwar nicht nur, weil im Norden manchmal alles etwas länger dauert – sondern weil am Ende eben doch keiner einen fertigen Plan, aber jeder eine Meinung hat.


Chance oder Sprungbrett? Am Ende zählt der eigene Kompass

Der Berufsbereich Chefredakteur in Bremen ist nichts für Attacken auf Autopilot. Wer das sinnstiftende Chaos mag, die Mischung aus Programmatik und Pragmatismus, aus Hochglanzanspruch und Regionalpatina – der wird sich hier nicht langweilen. Und seien wir ehrlich: Wer morgens nach Kaffee und einmaliger Seite-1-Besprechung das Gefühl verspürt, dass Nachrichten hier wie der Wind drehen – der ist vermutlich am richtigen Ort gelandet.

  • Info
  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.