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Bäckereimaschinenführer Hamm Jobs und Stellenangebote

1 Bäckereimaschinenführer Jobs in Hamm die Sie lieben werden

Zur Berufsorientierung als Bäckereimaschinenführer in Hamm
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Elektriker / Mechatroniker als Werkstattleitung für Filial- und Produktionsanlagen (m/w/d) merken
Elektriker / Mechatroniker als Werkstattleitung für Filial- und Produktionsanlagen (m/w/d)

Bäckerei M. u. K. Horsthemke GmbH | 46045 Oberhausen

Und Geräte, sowohl in unseren Filialen als auch in unserer Produktion, wie: Spülmaschinen; Öfen und Gärschränke; Kaffeemaschinen und Sahneautomaten; Kühltheken und -häuser; Förderbänder; Teigmaschinen. +
Weiterbildungsmöglichkeiten | Weihnachtsgeld | Betriebliche Altersvorsorge | Vermögenswirksame Leistungen | Einkaufsrabatte | Corporate Benefit Bäckerei M. u. K. Horsthemke GmbH | Dringend gesucht | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Bäckereimaschinenführer Jobs und Stellenangebote in Hamm

Bäckereimaschinenführer Jobs und Stellenangebote in Hamm

Beruf Bäckereimaschinenführer in Hamm

Maschinen, Mehlstaub und der ganz normale Wahnsinn – Alltagsbilanz eines Bäckereimaschinenführers in Hamm

Hamm. Wer hier an Bäckereien denkt, sieht vielleicht zuerst den uralten Backsteinofen, in dem Oma ihre Brote einschießt. Was man gerne vergisst: Vieles läuft längst nicht mehr von Hand. Im Hintergrund brummen Maschinen, die den Teig kneten, formen, schneiden, irgendetwas pressen, und ja – still wird’s dabei nie. Ich habe über die Jahre genug von diesen Anlagen kennengelernt, um zu sagen: Es ist ein Beruf zwischen Hightech, Handwerk – und, manchmal, purem Nervenkrieg.


Zwischen Schaltschrank und Sauerteig – Aufgaben, die Alltag machen

Bäckereimaschinenführer. Der Titel klingt nach Fließband, Routine und Schichtplan. Kurz: nach stumpfer Bedienung. Aber das wäre zu einfach. Was viele unterschätzen: Man steuert komplexe Produktionsanlagen, überwacht Zutatenzufuhr, richtet Maschinen auf wechselnde Teige ein – und schiebt immer ein Auge durch die Scheiben, ob die Konsistenz noch passt. Technische Einstellungen? Ständig neu. Mal braucht der Roggenteig eine andere Geschwindigkeit als das Weizengebäck. Und wehe, das Dosiersystem für Körner hakt. Dann heißt es improvisieren, rummogeln, anpacken. Ehrlich? Es bleibt selten nur bei Knöpfchen drücken.


Region Hamm: Zwischen industriellen Großbetrieben und alteingesessenen Familienbäckern

In Hamm läuft irgendwas immer doppelt – Großbäckereien, die täglich Tausende Brote durch die Tunnelöfen jagen; auf der anderen Seite Betriebe, die modernisieren müssen, um nicht unterzugehen. Das hat Folgen. Wer hier arbeitet, sollte mehr können als eine Bedienungsanleitung auswendig lernen. Die Spanne reicht vom Umgang mit computergesteuerten Linien über klassische Wartung bis hin zu Notfall-Einsätzen in der Nachtschicht. Und ja: Neue Maschinen gibt’s laufend. Was gestern noch als „neueste Innovation“ galt, ist heute schon Wartungsfall.


Der Reiz – und das Risiko: Was diesen Beruf speziell macht

Manchmal frage ich mich, ob die Reizüberflutung dazugehört: Der Lärm, das rationale Arbeiten unter Zeitdruck – und mittendrin Kolleginnen, die stecken bleiben, weil wieder mal die Teigförderung zusammenbricht. Routine klingt da nach Luxus. Wer frisch vom Band kommt, merkt schnell: Theorie hilft, schützt aber nicht vor dem Praxisschock. Daher mein Tipp – Selbstbewusstsein hilft, eine Prise Pragmatismus schadet nie. Und für wechselwillige Fachkräfte? Klar, weraußerhalb der Region gearbeitet hat, entdeckt in Hamm neue Produktionswege, andere Rohstoffe und eigene Qualitätsmaßstäbe.


Gehalt, Wertschätzung und Weiterbildung – was unterm Strich bleibt

Worüber redet keiner? Das Gehalt. In Hamm liegt der Einstieg meistens zwischen 2.400 € und 2.700 €. Mit Erfahrung, Extraschichten oder Zusatzqualifikationen – Stichwort Anlagenwartung oder elektronische Fehlerdiagnose – sind realistisch 3.000 € bis 3.400 € drin. Nicht üppig, aber solide. Viel mehr zählt – zumindest nach meiner Erfahrung: Die Chance auf Weiterbildung. Manche Betriebe setzen auf interne Schulungen, andere schicken ihre Angestellten sogar zu externen Technikseminaren. Lohnt sich, wenn man nicht dauerhaft am selben Punkt stehen bleiben will.


Am Ende des Tages – Persönliches Fazit

Wer jetzt noch glaubt, Bäckereimaschinenführer zu sein sei was für Leute ohne Ehrgeiz, irrt. Es ist kein Beruf für Empfindliche oder notorische Entschleuniger, soviel steht fest. Die Arbeit fordert körperlich wie mental. Geregelte Abläufe? Ja, theoretisch. In der Praxis ist Flexibilität angesagt. Und manchmal – zwischen klebendem Teig und piependen Warnsignalen – blitzt sie auf, diese merkwürdige Zufriedenheit. Wenn alles läuft, die Brote sauber auf dem Förderband tanzen und man weiß: Das war, trotz allem Chaos, ein guter Tag. Hamm mag keine Metropole sein, aber Bäckereimaschinenführer? Hier ist der Beruf alles, nur nicht langweilig. Punkt.


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  • Die aufgezeigten Gehaltsdaten sind Durchschnittswerte und beruhen auf statistischen Auswertungen durch Jobbörse.de. Die Werte können bei ausgeschriebenen Stellenangeboten abweichen.